Willkommen
Mathias

Mathias

Herzlich Willkommen!

Lass mich dir erklären, was der edle Gentleman aus dem Artikelbild mit „neuer Style, neue Mission“ genau meint. Dafür möchte ich mit einem kleinen Ausflug in meine jüngere Vergangenheit starten.

Tylax ist eine Idee, die mir schon vor mehreren Jahren gekommen ist. Es war viel Tüftelei, ein passendes Logo und Konzept zu finden, aber der Grundgedanke war eigentlich immer derselbe. Von Anfang an wollte ich meine Reise und Geschichte mit der Welt teilen, in der ich an mir selber und meinen größten Zielen arbeite.

Ich wollte jeden noch so kleinen Schritt festhalten. Immer, wenn ich in bestimmten Dingen erfolgreich bin, sollen alle einen nachvollziehbaren Weg erkennen, wie ich es geschafft habe. Wenn ich zum Beispiel einen fitten Körper habe, sollen alle Menschen immer bis ganz zurück an den blutigen Anfang meiner Trainingskarriere schauen können, um zu sehen, was ich wann, wie gemacht habe.

Diese Idee hat mich so überzeugt, dass ich mehrere Jahre meiner Freizeit dafür verwendet habe, mir neue Skills wie Webdesign, Film Schneiden und Webseitenerstellung anzueignen. Und so kam es, dass ich mir Anfang Juni 2018 tatsächlich endlich den Wunsch einer ansehnlichen und funktionierenden Webseite erfüllen konnte.

Natürlich ging ich auch sofort an die Arbeit, und schrieb meinen ersten Text. Damals noch auf Englisch und Deutsch, da es mein Ziel war, so viele Menschen wie möglich zu erreichen.

Voller Erfolg?

Nein! Wie so oft kam es sehr schnell ganz anders als geplant. Nachdem die erste Motivation verflogen war, kam.. Leere.

Ich hatte zwar ein paar gute Ideen für Artikel, aber einfach keinen Bock darauf, zu schreiben. Und so staubte alles wieder zu. Es vergingen Monate, bis mich vor einigen Tagen eine schwierige Situation in meiner Arbeit so wachrüttelte, dass sich für kurze Zeit mein gesamtes Weltbild überschlagen hat.

Ich kämpfte um einen Studienplatz an der FH Wien für Marketing und Verkauf. Scheinbar wusste ich zu überzeugen, denn ich konnte das Rennen um den Platz tatsächlich gewinnen. Der Schlag ins Gesicht kam aber postwendend, als mir mein Chef erklärt hat, dass er mir nach reichlicher Überlegung keine Teilzeitanstellung genehmigen kann. Auf gut Deutsch: die Arbeit ließ sich nicht mit dem Studium vereinbaren

Diese letzte Hürde war so groß, dass ich nicht ohne massive finanzielle Einschnitte an dem Studium teilnehmen hätte können. Ich hätte meinen Job kündigen müssen. Und nicht nur das, ich hätte auch aus meiner Wohnung ausziehen müssen, da es sich um eine Firmenwohnung handelt, in der ich dienstvertrags-gebunden lebe.

Ich musste den Traum vom Studium nach langem hin und her also einem durchschnittlichen Gehalt zuliebe aufgeben, da ich keinen Plan-B hatte, um Geld zu verdienen und zu überleben. Mit einem Mal erkannte ich, dass ich obwohl, ich seit meinem 24. Lebensjahr sehr viel Zeit investierte um weiter zu kommen, immer noch fast am selben Fleck stehe.

Kein fitter Körper; keine vollgefüllte Webseite und passives Einkommen, welches mir erlauben würde, zu studieren; kein eigenes Unternehmen; keine gesunde Ernährung; keine regelmäßige Meditation; kein neues schönes Haus und cooles Auto; nichts… Alles nur Träume, die auch am 28. Geburtstag immer noch nur Träume sind. Und eine fesselnde Abhängigkeit von einigen, wenigen Personen.

Zusätzlich habe ich erkannt, dass ich in den vergangen 4 Jahren zwar extrem viel theoretisches Wissen angesammelt habe, aber einfach zu wenig daraus gemacht habe. Der Traum war also scheinbar geplatzt und ich meinte kurz, für ein Leben im Durchschnitt verdammt zu sein.

Nach einigen Stunden voller Wut und Verzweiflung über mich selbst und die restliche Welt klopfte dann aber plötzlich der Kämpfer in mir an meine mentale Tür.

„Scheiß drauf!“ sagte er. Und er hatte Recht. Es war und ist an der Zeit, die Vergangenheit hinter mir zu lassen, mich dem Problem zu stellen, eine Lösung zu finden und wieder nach vorne zu schauen. Und eine erste Lösung kam prompt!

Ein Schritt zurück, zwei Schritte vor!

Nachdem ich meine Fehler, Interessen und Stärken hinterfragt habe, wurde mir klar, dass ich vorlauter Bäumen den Wald nicht mehr sah. Ich erkannte, dass ich mit dem Konzept von Tylax und meinem vorhandenen Wissen eigentlich schon lange alles hatte, um mit voller Kraft loslegen zu können. Das Problem war einfach, dass ich mir von Anfang an viel zu viel vorgenommen habe. So viel, dass ich es alleine schlichtweg nicht bewältigen konnte. 

Ich wollte ohne jegliche Hilfe eine deutsche und englische Webseite mit dazugehörigem zweisprachigem YouTube Kanal aufbauen. Und als ob das nicht schon genug wäre, hätte ich ja noch an meinem Leben und meiner Fitness arbeiten müssen, um überhaupt Material für Inhalte zu bekommen. Das alles neben einem Vollzeitjob und eine Beziehung – einfach nicht miteinander vereinbar. „Ich muss an mehr Zeit kommen!“ war mein erster Gedanke.

Was war also die Lösung? Meinen Job zu kündigen war ohne Plan B und einem vollen Konto keine Option. Und meine Beziehung aufgeben? Schon gar nicht! So blieb eigentlich nur mehr ein großer Zeitfaktor übrig. Tylax.. Die Zeit war gekommen, das Projekt abzuspecken. Der Arbeitsaufwand musste auf ein realistisches Level heruntergeschraubt werden und die Lösung war eigentlich relativ simpel und naheliegend. Vorerst nur mehr Inhalte in meiner Muttersprache – Deutsch. 

Es fühlte sich zwar in gewisser Weise fast so an, als müsst man sein eigenes Kind hergeben. So aber wurde mit einem Schlag das Arbeitspensum um mindestens die Hälfte reduziert.

Und nur Minuten später war es wieder soweit.. Frische Ideen brachen wie in einer Flutwelle über mich herein. Es brannte wieder, das innere Feuer. Aber nicht wie sonst, sondern so, als hätte jemand einen Brandbeschleuniger hinein geleert.

Lange Rede, kurzer Sinn! Der neue Style und die neue Mission, die der edle Gentleman also meint, sind folgende: Ab sofort gibts alle Inhalte für meine rund 200 Millionen deutschsprachigen Freunde in Deutsch-only und die Mission lautet, endlich erkennbar vom Fleck zu kommen. Keine Ausreden und kein Aufschieben mehr! 

Jetzt wird gehustlet.. Entschuldigung, ich meine natürlich „hart gearbeitet“. Ganz nach dem Motto, raus aus dem Durchschnitt und hinein ins Glück! 

Bis bald, 

Mathias

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