Die goldene Regel des Erfolgs (inspiriert von Eckhart Tolle)

Die ganze Welt ist sich einig!

Erfolg bedeutet, seine Ziele zu erreichen. 

Erfolg bedeutet „Gewinnen“.

Wir können Erfolg messen – an Geld, Anerkennung und Können.

Für Erfolg muss man begabt sein. Man sollte zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und Erfolg ist das Ergebnis harter Arbeit.

Wenn das die ganze Welt sagt, dann muss es doch stimmen. Oder?

Der Mensch ist ein Goldhamster

Ja, die Welt hat Recht. Diese Faktoren bestimmen den Erfolg tatsächlich oft mit. 

Aber die Welt hat eine Kleinigkeit übersehen…

All die oben genannten Dinge entscheiden zwar über das Ausmaß oder resultieren aus Erfolg, sie sind aber nicht der Erfolg.

Im Gegenteil! Sie sind vielmehr der Grund, warum wir den Begriff „Hamsterrad“ mittlerweile eher mit der heutigen Arbeitswelt verbinden, als mit dem Plastikteil im Hamsterkäfig.

Immer mehr Menschen erkennen, dass sie täglich in diesem Rad mitlaufen. Aber dennoch kennt kaum jemand den Ausweg.

Oft wird aber nur ein winziges Detail missachtet, das alles zum Positiven verändern würde. 

Die eine goldene Regel, die jede Illusion vom Hamsterrad-Erfolg zerstört und umgehend zu richtigem – erfüllendem – Erfolg führt. Und in vielen Fällen auch zu finanziellem Reichtum, außerordentlichen Leistungen und Ruhm.

Erfolgreich werden

Es ist wohl der meist geteilteste Traum überhaupt. Wir wollen erfolgreich werden.

Wir gehen zur Schule, knüpfen Kontakte, sparen und investieren – stets mit dem Hintergedanken, irgendwann erfolgreich zu werden.

Doch genau hier liegt der Hund begraben.

Man kann nicht erfolgreich werden – man kann nur erfolgreich sein!

Lass dir nicht von einer Welt, die in einem Hamsterrad läuft, einreden, dass Erfolg ein Zeitpunkt in der Zukunft ist. Diese Zukunft wird niemals eintreffen.

Nur im Jetzt

Gründest du gerade ein Unternehmen, dann lautet dein Ziel vermutlich, dass du irgendwann einmal gut davon leben möchtest. Ein gutes Ziel!

Wenn du aber in Gedanken durchgehend bei diesem Ziel in der Zukunft bist, wann sollst du dein Ziel dann jemals erreichen?

Selbst wenn du heute glaubst, dass du von 5.000€ gut leben kannst, so wirst du mit größter Wahrscheinlichkeit nicht einmal dann glücklich sein, wenn du wirklich 5.000€ verdienst.

Du wirst das gleiche Gedankenmuster immer weiterführen und dir dann schon längst sicher sein, dass du, um wirklich gut leben zu können, 10.000€ brauchst. Dann 15.000€, und so weiter. Du mutierst zum Goldhamster!

Durch diese Gedankenmuster vergiftest du dich aber ständig selbst und es wirkt sich negativ auf dich, deine gesamte Umwelt und alle Vorhaben aus. Solange, bis das Gift die ganze Anziehungskraft des ursprünglichen Ziels vollständig aufgelöst hat.

Alles was übrig bleibt, ist ein unglücklicher Hamster mit zwangsläufig noch größeren Zielen, von denen er sich das wirkliche Glück erwartet.

Primär > Sekundär

Warum eigentlich 5000€ pro Monat? 

Für ein Auto? Ein tolles Haus? Ein goldenes Steak mit Frank Ribéry?

All diese Dinge sind vielleicht deine Ziele, aber es sind deine sekundären Ziele. Egal was du dir auch erträumst, das primäre Ziel hinter all diesen Dingen ist immer das gleiche: Glücklich sein. 

Du hast bestimmt auch schon mal ein neues Paar Schuhe gekauft, mit denen du dich wie ein Boss gefühlt hast. Aber hat dieses Glücksgefühl ewig angehalten?

Vermutlich nicht. 

Irgendwann hast du sie ohne jeglichen Gedanken angezogen. Und schlussendlich sind sie ins hinterste Eck deines Kastens gewandert, wo sie seitdem mit anderen Sneakern langsam vor sich hin welken.

Früher oder später werden alle Dinge und Situationen alltäglich und beeinflussen unser Glücksgefühl nicht mehr im Geringsten. Egal ob Schuhe, Villen oder Lamborghinis.

Und was machen Hamster, wenn sie an diesem Punkt sind? Genau, es muss etwas Neues, Besseres, her.

Und so dreht sich das Hamsterrad eine weitere Runde.

Ein Lambo wäre aber schon geil…

Wenn etwas erstrebenswert ist und deine Lebenssituation verbessern könnte, ist es dein gutes Recht, alles zu versuchen, es zu erlangen oder zu verwirklichen.

Du solltest dich aber trotzdem niemals mit diesen Aufgaben, Dingen oder Kontoständen identifizieren. Sie entstehen aus deiner investierten Energie, aber sie sind nicht du!

Stelle immer dein primäres Ziel vor deine sekundären Ziele. Also, wie oben schon beschrieben, glücklich sein vor Schuhe, deine Firma und Lambo´s.

Und so gehts…

Jeder Moment zählt

Wirkliches Glück, welches gleichzeitig auch Erfolg ist, findest du nicht in der Zukunft. Erfolg findest du nur im Jetzt. Das ist die goldene Regel.

Erfolg bedeutet, jedem Moment Qualität zu geben. Egal ob du Zähne putzt, für die Schule lernst oder gerade das nächste Amazon gründest.

Sobald du es schaffst, mit vollem Fokus bei der Sache zu sein, ohne ständig negativ über die Zukunft oder Vergangenheit zu grübeln, wirst du bestmögliche Leistungen erbringen.

Wenn du deine Firma gründest, dann gib zum Beispiel auch jedem Moment der Gründungsphase deine volle Aufmerksamkeit. Verliere dich nicht in Gedanken an das ganze Geld, das du irgendwann damit machen könntest.

Wenn du beim Steuerberater sitzt, sitze beim Steuerberater und höre zu. Wenn du einen Blogartikel schreibst, schreibe und lese ihn Wort für Wort und mit größter Sorgfalt.

Arbeitest du im Jetzt, wirst du nicht nur deine Erfolgschancen drastisch erhöhen, du wirst auch 100% glücklich sein und viel weniger Stress haben.

Nicht perfekt

Wundere dich aber nicht, wenn es mal nicht funktioniert mit der Achtsamkeit.

Vor allem am Anfang wirst du oft bemerken, wie schnell du gedanklich wieder irgendwo im übernächsten Jahr festhängst. Oder, wie du es vielleicht bereust, nicht schon früher mit deinem Unternehmen angefangen zu haben.

Solche gedanklichen Rückschläge sind normal. 

Solltest du aber realisieren, dass es so weit ist, dann beobachte diese Gedanken. Urteile nicht darüber, sondern stelle dir vor, wie du von außen deinem Gehirn zuschaust, wie es denkt.

Du wirst dann schnell merken, dass der Gedanke einfach weiter zieht und verschwindet, wenn du nicht auf ihn eingehst. 

Er wird auch nicht wie sonst den nächsten und übernächsten Gedanken verursachen. Eckhart Tolle nennt diesen Zustand No-Mind.

Falls du noch mehr über No-Mind und Erfolg lernen möchtest, kann ich dir das Buch Jetzt – Die Kraft der Gegenwart! von Eckhart Tolle* schwerstens empfehlen.

Je öfter du es übst, umso leichter wird es dir fallen, im jetzigen Moment zu leben, zu arbeiten, zu sporteln, zu essen usw.

Funktioniert das überhaupt im Alltag?

Wir alle müssen denken, hin und wieder unsere Zukunft voraus planen, die Vergangenheit analysieren und aus Erfahrungen lernen. Egal ob für Meetings, Geschäftsberichte oder fürs Kochen. 

Ich persönlich bin leidenschaftlicher Planer und beschäftige mich wirklich oft damit. Trotzdem haben sich meine No-Mind Momente gerade in den letzten Wochen extrem erhöht. Und damit auch mein Erfolg. 🙂

Für die Zukunft zu planen und aus Vergangenem zu lernen bedeutet nämlich nicht, sich über die Zukunft oder Vergangenheit zu sorgen.

In Wirklichkeit planst und lernst du ja auch im Jetzt. Und meistens mit der Absicht, den jetzigen oder zukünftige Momente zu verbessern.

Genau für diese Zwecke besitzt der Mensch sein Gehirn. Mit diesem mächtigen Werkzeug können wir die Richtung bestimmen, in die wir gehen.

Aber nur die Richtung zu kennen ist leider nicht genug.

Der Weg ist das Ziel

So abgedroschen dieser Spruch mittlerweile auch sein mag, mit der goldenen Regel des Erfolgs ergibt er unweigerlich Sinn.

Willst du maximalen Erfolg, widme jedem kleinen und großen Schritt deine volle Aufmerksamkeit. So bist du zwar unterwegs, aber eigentlich schon am Ziel – denn du bist glücklich!

Und mit ein bisschen Ausdauer, Glück und Hausverstand wirst du dann vielleicht auch bald den Schritt in deinen nagelneuen Lambo machen. Erfolgreich und glücklich, aber mit der Gewissheit, dass dein Glück und Erfolg nicht von ihm abhängt. 

Viel Erfolg und bis zum nächsten Mal,

Mathias

PS: Danke Eckhart Tolle für die Inspiration für diesen Artikel und die lebensverändernde Sichtweise!

Dezember Meilenstein

Mentale Gesundheit

  • Sonntag ist arbeitsfreier Tag und soll zur Regeneration genutzt werden: 
  • täglich mindestens einmal für 20 Minuten meditieren: 
  • die 30 Tage-besseres-Ich Challenge durchführen: 

Physische Gesundheit und Fitness

Generelles

  • Termin für BIA Körperwerte Messung vereinbaren: 
  • Zahnarztermin vereinbaren: 
  • Hautarzttermin vereinbaren: 
  • am 10. Dezember Gesundenuntersuchung besuchen: 

Sport

  • Montag und Donnerstag Krafttraining laut Trainingsplan; Sonntag mindestens eine Stunde Ausdauertraining: 
  • Testing durchführen: 
  • Fortschritte im Trainingstagebuch festhalten: 
  • täglich Foto von meinem Körper machen:

Ernährung

  • keine Soft Drinks: 

Geld & Finanzen

  • 100€ zusätzlich zum Job einnehmen: 
  • Excel Tabelle um Pokerblatt ausweiten und alle Ausgaben/Einnahmen festhalten: 
  • 150€ Langzeit-Kryptoinvestment tätigen: 

Job & Karriere

Tagesjob

  • Bewerbung ausarbeiten und abgeben: 

Tylax

Generelles für das Projekt und die Webseite

  • Über-Seite erstellen: 
  • Tylax Dezember Plan erstellen: 
  • täglich mindestens eine Stunde an Tylax arbeiten – außer Sonntags: 

Artikel

  • 2 große Artikel mit mehr als 2000 Wörtern schreiben: 
    1. Fitnesstraining für Einsteiger: 
    2. Durchhaltevermögen und Selbst-Disziplin steigern: 
  • Dezember Meilenstein Vorschau erstellen: 
  • Dezember Meilenstein Rückblick erstellen:
  • Jahresrückblick und Jahresvorschau erstellen: 

Social Media

  • Pinterest Marketing Strategie Recherche: 
  • Pinterest Auftritt verstärken und Profilaufrufe steigern (Ziel: 25000 Betrachter/Monat): 
  • 1 YouTube Video über Training drehen: 
  • Facebook Werbung für insgesamt 25€ schalten: 

Email Liste

  • Klick Tipp Recherche: 
  • Willkommens-Mail ausarbeiten: 
  • Freebie (Trainingsplan) ausarbeiten: 

Freelancing

  • Webshop online stellen: 

Krypto-Trading

  • Kryptomarkt beobachten und bei guten Gelegenheiten gemäß dem Tradingplan einsteigen: 
  • alle Trades im Tagebuch festhalten und analysieren: 

Online Poker

  • Pokertracker lernen und kleine Bankroll Challenge starten, bei der insgesamt 25.000 Hände pro Monat auf 0.05¢/0.1¢ Zoom Pokertischen gespielt werden: 
  • Ziel: Bankroll um 200$ vergrößern: 

Familie

  • mindestens 2 mal besuchen: 
  • 1 Spieleabend: 
  • Weihnachtsgeschenk für Wichtel überlegen und besorgen: 
  • gemeinsam Weihnachten feiern: 

Beziehung

  • 60. Geburtstag von Schwiegervater feiern: 
  • Wohnungssuche fortsetzen: 
  • Weihnachtsgeschenk überlegen und besorgen: 
  • ein Mal ins Kino gehen: 
  • Silvester im Aquadome feiern: 

Soft Skills, Bildung & Produktivität

  • Computer Backup durchführen: 
  • jeden Sonntag groben 7 Tages-Plan ausarbeiten, um all diese Vorhaben termingerecht fertig zu bringen: 

Hobbies, Freunde & Freizeit

  • Weihnachtsfeier mit den Boys: 
  • Weihnachtsfeier mit Arbeitskollegen: 

Beitrag zum Allgemeinwohl

  • alle Tylax Inhalte so ausarbeiten, dass sie den größtmöglichen Nutzen für die Leser/Zuseher und Abonnenten hat: 
  • mit Jute-Tasche einkaufen und in Arbeit komplett auf Plastikbecher verzichten: 

Sonstiges

  • Klavier verkaufen und verschicken: 

Befreie deinen Wolf im Faulpelz

Hast du oft das Gefühl, einfach nicht vom Fleck zu kommen? Wieder ein Tag in Netflix investiert, statt in deine Zukunft? Findest du immer die besten Ausreden, um dich vor unangenehmen Aufgaben zu drücken? Dann bist du hier bomben-richtig!

In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, wie ich es geschafft habe, ein für alle Mal meine Faulheit zu überwinden. Der Grund warum ich dir das zeigen möchte ist einfach: Nur so kannst du irgendwann einmal das Leben leben, von dem du eigentlich schon lange träumst.

Viele Menschen sind erfolgreiche Unternehmer, Sportskanonen und Millionäre. Zu diesen Menschen wurden sie allerdings nicht durch Netflix und dem Pizza Lieferservice. Die wenigsten hatten davon auch nur Glück. Nein..

Die meisten erfolgreichen Menschen haben es gelernt, ihre Zeit sinnvoll und zielgerichtet einzusetzen und hart an ihrem Ziel zu arbeiten. Das Gegenteil von dem, was Faulheit ist. 

Lass uns also keine Zeit verlieren, um es ihnen gleich zu tun. Denn wir sind hungrige Wölfe, vielleicht bisher im Faulpelz, aber spätestens ab heute nicht mehr!

3 Arten der Faulheit

Generell kann man sagen, dass Faulheit eigentlich nichts anderes als fehlende Motivation bzw. nicht zielgerichtet-eingesetzte Motivation ist. Es gibt viele Gründe, warum es so weit kommen kann. Die meisten Gründe stammen aber von einer dieser 3 Arten von Faulheit:

  • Faulheit aufgrund von Entmutigung, Angst oder Abschreckung
  • Faulheit aufgrund fehlender Ideen und Inspiration
  • Faulheit aufgrund von zu vielen oder zu intensiven anderen Arbeiten

Diese drei Unterscheidungen zu kennen ist extrem hilfreich. Nur so kann man seine eigene Faulheit unter die Lupe nehmen und die richtigen Gegenschritte unternehmen. Oft ist es nämlich so, dass man gar nicht genau weiß, warum man eigentlich seine Zeit verplempert – man macht es einfach.

In meinem Fall war es teilweise sogar eine Kombination aus der ersten und dritten Art. Wobei ich mir vermutlich ganz bewusst sehr viele intensive Arbeiten gesucht habe, einfach nur, um mich vor den unangenehmen drücken zu können. So brauchte ich keine Ausrede und kein schlechtes Gewissen haben.

Das Mindset eines notorischen Faulpelzes ist äußerst kreativ und verwischt seine Spuren meist gut.

Da wir uns hier bei Tylax aber nicht wie Doris Durchschnitt und Otto Normal einfach damit abfinden, sondern erfolgreiche und lösungsorientierte Menschen sind, werden wir auch mit solchen Herausforderungen fertig.

Los gehts also mit den fünf Schritten aus der Faulheit

Lasst die Wölfe los, mit diesen 5 Regeln

  1. Sag tschüss zum Überdenken

Würde es fürs Überdenken einen Titel geben, wäre ich vermutlich 15 Jahre in Folge Meister in der Schwergewichtsklasse geworden. Unglaublich, was ich dafür an Zeit verloren habe!

Jede noch so kleine Aufgabe war es wert, endlos viel Zeit damit zu verbringen, um an die möglichen negativen Konsequenzen zu denken und Ausreden zu suchen. 

„Fenster putzen? Heute? Keine Chance… sonst habe ich ja keine Zeit mehr für Sport und meine Freundin.“

Später am gleichen Tag:

„Sport? Heute? Keine Chance! Ich habe ja schon die ganze Zeit so ein leichtes Kratzen im Hals. Ich kann es einfach nicht riskieren, krank zu werden.“

Kommt dir das bekannt vor? Dann pass wirklich sehr auf! 

Das Überdenken ist eine der schlechtesten Gewohnheiten überhaupt, und kann dich auf lange Sicht wirklich extrem unglücklich, arm und ungesund machen. Nehmen wir und ein Beispiel an Doris Durchschnitt, die nun mit ihren 47 Jahren so denken muss:

„Sport? Heute? Keine Chance! Mein akuter Bewegungsmangel und das Kettenrauchen über die letzten 30 Jahre haben mich zu einem körperlichen Wrack gemacht – und nun ist es zu spät.“

Wie legt man diese Gewohnheit nun aber ab? Ganz einfach:

Wenn du eine wichtige Aufgabe hast, dann mach sie einfach! Hör endlich auf zu überlegen und nach Rechtfertigungen zu suchen, warum du etwas nicht machen möchtest. Mach es einfach! Lasse es nicht mehr zu, dass wichtige Aufgaben eine Option sind, sondern mache sie zu einer Pflicht! Es ist einfach nur eine Kopfsache.

Wenn du erstmal damit angefangen hast und diese Denkweise durchziehst, wird dieses Verhalten ebenso zur Gewohnheit, wie sie vorher das Überdenken war. 

Am besten suchst du dir dafür eine kleine Aufgabe, die du immer und immer wieder aufgeschoben hast, machst sie zu einem Teil der Goodlife Book – Challenge und erledigst sie – jeden Tag – ohne Ausrede. Und wenn du nicht mehr darüber nachdenken musst, weil die kleine Aufgabe zur Gewohnheit wurde, suchst du dir eine neue, ein bisschen größere Aufgabe und wiederholst das Spiel. Frag dich selbst: Wo wirst du so in 5 Jahren sein?

Sicher sehr viel weiter, als du es jetzt bist!

2. Finde dein Faulheitsfeld

Anhand der 3 verschiedenen Arten von Faulheit ist es nun wichtig zu klären, warum du eigentlich faul bist.

Hier ein verzwicktes, aber nicht seltenes Beispiel, wie sich manche von uns jeden Tag selbst ein Bein stellen:

Machst du keinen Sport, weil du dich nach der Arbeit eigentlich immer zu müde fühlst? Dann wäre wohl Morgensport eine Möglichkeit für dich. Oder du siehst noch genauer hin und überlegst, warum du ständig so müde bist nach deiner Arbeit. Wie sieht deine Ernährung aus? Viel Zucker, viel Koffein, viel zu viel Fett? Dann hat deine Ernährung ganz bestimmt massive Auswirkungen auf dein Energie-Level. Warum ernährst du dich so? Weil du aus Zeitmangel nicht kochen kannst? Warum hast du Zeitmangel? Weil du abends immer so lange vor dem Computer sitzt und deshalb in der Früh nicht aus dem Bett kommst, um dir eine Mahlzeit vorzubereiten? Dann solltest du früher schlafen gehen. So kannst du dich besser ernähren, fühlst dich ausgerastet und bist abends fitter um Sport zu treiben! 

Hast du aber einfach keine Lust auf Sport, weil du vielleicht früher in der Schule oft für deine Unsportlichkeit gemobbt worden bist? Dann wäre es vermutlich das beste, wenn du alleine oder mit einem professionellen Psychotherapeuten an deinem Unterbewusstsein arbeitest. Der Spaß wurde dir verständlicherweise von anderen genommen, daher muss das Feuer und die Begeisterung erst wieder entfacht werden. Das erreichst du am besten, wenn du neue Glaubenssätze installierst und alte beseitigst.

Egal wo der Schuh auch drückt – du siehst, es ist wirklich unabdingbar, die Wurzel des Problems zu orten. Nur so kann man eine langfristige Lösung finden. Nimm dir Zeit, überlege genau und höre bitte nicht auf Otto Normal, der sich selbst schon aufgegeben hat und dir erklärt, dass Sport Mord ist. Es gibt für jedes Problem eine Lösung, aber Otto hat sie nicht!

3. Keine Off-Tage und falschen Belohnungen

Off-Tage sind Tage, an denen du nichts tust, um voran zu kommen. Auch wenn es im ersten Moment nach Burnout klingt, wenn man keine Off-Tage mehr einlegt, halte kurz inne und lies dir den folgenden Absatz durch.

Viele von uns machen einen der größten Fehler überhaupt. Und das immer und immer wieder. Sie „belohnen“ sich mit unproduktiven Dingen, nachdem sie etwas produktives gemacht haben. 

In etwa so: „Diese Packung Chips habe ich mir jetzt wirklich verdient, nach der anstrengenden Sport-Einheit am Nachmittag.“ 

HALT! Wenn du so denkst, dann hör bitte sofort damit auf! Denn was du machst, ist fatal.

Durch diesen einen Satz bewirkst du nämlich gleich zwei Dinge: Du beschreibst den Sport als Anstrengung – und somit etwas negatives, während die Chips die Belohnung – also etwas positives sind. Das ist das garantierte Mittel zur Niederlage! Denn dein Gehirn mit seinem Unterbewusstsein wird sich von mal zu mal mehr daran gewöhnen, dass Sport etwas negatives ist und Chips dich glücklich machen.

Ähnlich verhält es sich auch mit sogenannten Off-Tagen.

„Diese Woche habe ich fünf Tage wirklich viel gearbeitet, daher mach´ ich heute nichts und gönne ich mir heute einen Netflix-Sonntag.“ 

Schlimm.. Exakt die selbe Denkweise wie oben mit den Chips, nur verplempert man sogar einen ganzen Tag. 

Verstehe mich bitte an diesem Punkt nicht falsch! Ich behaupte nicht, dass du dich nicht auch mal zurücklehnen und entspannen kannst. Natürlich sollst du das tun.

Ich möchte dir nur zeigen, dass du genauso einen Sonntag Nachmittag chillen kannst, nachdem du zumindest in der Früh ein bisschen Sport getrieben oder ein paar Seiten von einem guten Sach-Buch gelesen hast. 

Mache produktive Dinge zur Gewohnheit, zumindest ein paar Minuten am Tag. Und hör damit auf, unproduktive und ungesunde Dinge als Belohnung anzusehen. Sieh es als Genussmittel und zur Belohnung hast du dank deiner Disziplin trotzdem ein Sixpack im Sommer und keine Gesundheitsprobleme.

4. Verzeih dir, wenn du faul warst.

Verzeihe dir selbst, wenn du lange Zeit wichtige Dinge schleifen gelassen hast. Es bringt nichts, sich daran aufzuhängen, denn was vergangen ist, ist vergangen. Nur Doris und Otto glauben, dass die Vergangenheit auch die Zukunft bestimmt.

Für diesen Zweck möchte ich dir ein altes chinesisches Sprichwort zeigen. Eines meiner Lieblingszitate übrigens:

Die beste Zeit um einen Baum zu pflanzen war vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt!“ 

Jetzt! Nicht morgen.. Fang an!

Und falls du noch Probleme hast, dir Fehler zu verzeihen, kann ich dir meinen Artikel Wie man aus Fehlern maximal profitiert empfehlen.

5. „Aber was wäre, wenn..“ – Ruhe jetzt!

Eliminiere sogenannte „aber was wäre, wenn..“ – Gedanken. Versuche nicht an mögliche negative Konsequenzen in einer Woche oder einem Monat zu denken. Arbeite an deinem Ziel und mach es so oft wie möglich im jetzigen Moment. Niemand weiß, was in einer Woche, einem Monat oder einem Jahr passieren wird, also höre auf, dafür Zeit zu verschwenden und dich darüber zu sorgen.

Die dafür benötigte Energie kann viel produktiver eingesetzt werden.

Deine Zeit ist gekommen

Mit diesen fünf Schritten hast du alles was du brauchst, um den Faulpelz endgültig an den Haken zu hängen. Ich bin überzeugt davon, dass auch du mit diesen 5 Regeln in Zukunft keine Ausreden und Entschuldigungen an dich selbst suchen musst. Wende sie einfach immer wieder an und genieße schon bald massive Erfolge!

Falls du auch noch ein paar Tipps für mich und das Rudel… ähm, die Community hast, wie wir Faulheit ein für alle Mal los werden können, dann lass es uns durch einen Kommentar wissen. Wir freuen uns sehr!

Also, ab an die Arbeit und bis bald,

Mathias

Aus Fehlern lernen – der garantierte Erfolg!

Das obere Prozent

Bestimmt hast du schon mal die Annahme gehört, dass nur ca. 1-2 Prozent der Bevölkerung erfolgreich sind. Unzählige Businesscoaching-Seminare hören deshalb auf Titel wie „Wie du es schaffst, zum obersten Prozent zu gehören.“, oder so ähnlich.

Ich behaupte, dass alle, die solche Titel erstellen und so denken, so weit weg vom Erfolg sind, wie die Sonne von der Erde. Und das behaupte ich auch noch, wenn diese Menschen vielleicht sogar millionenschwer sein mögen. 

Warum? Ganz einfach! Sie haben schon das grundlegendste Prinzip des Erfolgs nicht verstanden. Nämlich, dass jeder Erfolg ein persönlicher Erfolg ist.

Das bedeutet, jeder Mensch auf dieser Welt ist auf seine Art und Weise erfolgreich. Manche haben Geld um ganze Städte zu bauen, andere wiederum schaffen heute fünf statt vier Liegestütze, wie vor zwei Wochen noch.

Erfolg ist nichts anderes als heute besser zu sein, als man gestern war – und das ist jeder von uns! Sonst würden wir wohl immer noch kein Wort sprechen und auf unseren Knien rum krabbeln.

Trotzdem bleibt keine Zeit, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Denn so wie jeder erfolgreich ist, so kann jeder von uns auch noch erfolgreicher werden. 

Und weil man sprichwörtlich rostet, wenn man rastet, zeige ich dir heute anhand eines gerade erlebten Beispiels aus meiner Arbeit und ein paar Denkanstößen, wie das im täglichen Leben funktioniert

Goethe oder Doris Durchschnitt?

Glaubt man den Erzählungen, so hat Thomas Edison, einer der größten Erfinder der Geschichte, über 10.000 (!) Fehlversuche gebraucht, bevor er die erste funktionierende Glühbirne entwickeln konnte. Und auch der bekannte Dichter, Johann Wolfgang von Goethe, sah Fehler lieber als „Aufklärungen“ von denen er profitierte, als sich davon aus der Bahn werfen zu lassen. 

Du siehst, solche klugen Köpfe stehen Fehlern also sehr offen gegenüber.

Leider wird uns dennoch sehr oft schon von klein auf gelehrt, dass Fehler etwas Schlechtes sind. Oftmals durch die Schule oder die Erziehung. Diese Fehler können sogar oftmals sogar zu ziemlich heftigen Bestrafungen führen. 

Und die Entwicklung zeigt deutlich, wohin uns das gebracht hat. Wir entwickeln uns in rasanter Geschwindigkeit immer weiter in Richtung einer Null-Fehler-Gesellschaft, ohne jeglicher Toleranz gegenüber Missgeschicken.

Daher eine kurze Zwischenfrage an dich: Glaubst du lieber an das Weltbild der verbitterten Frau Professor Doris Durchschnitt, die dir jeden noch so kleinen Fehler ausnahmslos ankreidet und dir am liebsten ganz old-school die Rute über die Finger ziehen würde? 

Oder glaubst du doch lieber Goethe, dem Mann mit dem höchsten IQ der Geschichte, der sich über Fehler freute, weil er wusste, dass sie ihn weiter bringen können.

Ich glaube und hoffe, dass du für Goethes Sichtweise bist. Falls du aber immer noch zweifelst ob Fehler wirklich etwas Gutes sind, kommt hier der ultimative Beweis:

 

 

Mega, oder? 

So, jetzt wo du hoffentlich auf meiner Seite bist, lass mich dir erklären, wie du nun aus Fehlern lernen kannst.

Ich möchte dir diese Schritte gerne anhand eines Beispiels näher bringen, welches mir persönlich vor zwei Tagen erst passiert ist. Dieses Beispiel war kein eindeutiger persönlicher Fehler und deshalb nicht leicht als solcher erkennbar – dafür aber umso wertvoller.

Meine kleine Erlebnisgeschichte

Vor kurzem bin ich bitter auf die Schnauze gefallen. Nicht wirklich, aber umgangssprachlich. 

Es war Donnerstag vor einer Woche, als ich in der Arbeit bei einem Kaffeeautomaten-Gespräch mitbekam, dass in einer Schule, gleich gegenüber von meiner Firma, ein berufsbegleitendes Marketing-Studium angeboten wird. 

Da ich mich schon seit Jahren gerne für so ein Studium interessierte, dachte ich „Das ist die Chance!“. Ich habe mich gleich telefonisch für den Platz beworben und am nächsten Tag saß ich auch schon beim Vorstellungsgespräch in der Schule.

7 Tage bis zum Studienstart

Das Vorstellungsgespräch verlief einigermaßen gut, aber noch hatte ich keine Gewissheit.

Ich habe natürlich trotzdem meinem Chef direkt nach dem Vorstellungsgespräch mitgeteilt, was ich vorhatte. Ich musste schließlich auch  noch anfragen, ob mein Anstellungsverhältnis für knappe zwei Jahre von einer Vollzeitbeschäftigung auf eine Teilzeitbeschäftigung verringert werden könnte. Nur so wäre das Studium überhaupt durchführbar gewesen.

Da dies aber bei anderen Mitarbeitern auch schon funktioniert hat, war ich vorerst ziemlich siegessicher. Auch wenn mein Chef meinte, dass er darüber schlafen müsse und nicht so begeistert ist.

3 Tage bis zum Studienstart

Irgendwie musste ich trotz zerknittertem Hemd und regennassen Haaren beim Vorstellungsgespräch ein gutes Bild abgegeben haben. Es war Dienstag, der 18.09. und da war sie, die Email mit dem offiziellen Ja der Universität. Ich war tatsächlich aufgenommen.

Ich wollte am liebsten einen Salto im Stand machen, entschied mich dann aber doch gegen einen Genickbruch und ging stattdessen zum Chef, um mit seiner Einverständnis zur Teilzeitanstellung alles zu besiegeln.

Aber wie heißt es so schön? Übermut kommt vor dem Fall.

Ganz nach diesem Motto wurde nur Sekunden später mein ganzer Zukunftsplan über den Haufen geworfen, als ich statt des erwarteten Ja´s vom Chef mit einer Absage abgespeist wurde.

„Aufgrund von mehreren möglichen Abgängen einiger Mitarbeit in der näheren Zukunft, sei es nicht möglich, mir meinen Wunsch der Arbeitszeitverringerung zu genehmigen. Das Risiko wäre zu groß.“, so der Chef.

Nachdem auch nach einiger Diskussion kein Kompromiss erreicht werden konnte, ging ich schließlich mit 50% Wut und 50% Enttäuschung aus dem Büro. Nur noch ein kleiner Funken Hoffnung war übrig, aber ich gab nicht so schnell auf.

1 Tag bis zum Studienstart und Anmeldeschluss

Ich überlegte mir tagelang Argumente, warum ich finde, dass ich eine Verringerung der Arbeitszeit verdient hätte. Und als ich gerade zum Chef gehen und meine Punkte vortragen wollte, war er nicht mehr im Haus. Er war auf dem Weg in den Urlaub. Somit war das Nein also in Stein gemeißelt und der Traum vom Studium offiziell geplatzt.

 

Im nächsten Abschnitt möchte ich dir zeigen, wie ich versuche, auch aus solchen scheinbaren negativen Situationen trotzdem so gut wie möglich zu profitieren.

5 Schritte zum Erfolg – vielleicht auch 6

  1. Die Analyse

Wäre ich nach dem Korb vom Chef immer noch mein 24-jähriges Ich gewesen, ich hätte wohl am liebsten ein Loch in die geschlossene Büro-Tür geschlagen. 

So denkt in diesem Fall doch fast jeder, oder? Nach solchen fadenscheinigen Argumenten und einem zumindest vorerst geplatzten Lebenstraum ist der Weg in die Opferrolle meistens schnell gefunden. Und der Stammtisch freut sich auch schon wieder über eine hitzige Diskussion über unfähige Chefs und, dass die sowieso alle nichts können.

Aber genau an diesem Punkt kommt das, was mit der „oberen Prozent“ – Regel wirklich gemeint ist, tatsächlich zum Tragen! 

Während Doris Durchschnitt nach diesem Schnitzer wahrscheinlich ihren Frust mit einer Flasche Wein ertränken und vor ihrem Freund, Otto Normal, ihrem Chef das Kreuz abfluchen würde, beginnen lösungsorientierte Menschen mit einem ganz anderen, wichtigen Prozess. 

Sie analysieren zuerst einmal, was eigentlich passiert ist.

Für so eine Analyse benötigt man vor allem zwei Dinge:

  • einen klaren, kühlen Kopf und Objektivität (also besser den ersten Ärger mal vorbei gehen lassen und runter kommen)
  • das notwendige Selbstreflexionsvermögen (ist eine Übungssache und wird von Mal zu Mal besser)

In meinem Beispiel kam ich bei der Analyse zu folgenden Erkenntnissen:

  • Ich habe innerhalb von 7 Tagen einen Studienplatz ergattern wollen und meinen Chef zwischen Tür und Angel dazu gedrängt, mir eine Teilzeitanstellung zu genehmigen
  • Unsere Firma sucht seit Monaten erfolglos neue Mitarbeiter
  • Meine gesamte Forderung beinhaltete unter diesen Umständen nicht einen einzigen Vorteil für die Firma
  • Ich habe mir nicht einmal 5 Minuten Zeit genommen, mich auf das Gespräch mit dem Chef vorzubereiten und mir Argumente zu überlegen
  • Ich hatte keinen Plan B, falls die Antwort unerwartet Nein lauten sollte

Du siehst, ich habe nicht sofort den Chef verurteilt. Das Gegenteil war der Fall. Ich habe versucht zu verstehen, warum er so gehandelt hat. Und warum die Situation so endete.

Dabei habe ich einfach alles hinterfragt, was mir eingefallen ist. Die Situation, in welcher die Firma gerade steckt, meine Art und Weise der Gesprächsführung, wer in welcher Rolle ist (wer fordert, wer erwidert) usw.

2. Das Eingeständnis

Natürlich fühlte ich mich vom Leben unfair behandelt und ärgerte mich auch nach wie vor über die Entscheidung meines Chefs. Doch nach den Erkenntnissen der Analyse musste ich mir einfach eingestehen, dass auch ich viele Dinge nicht richtig gemacht habe bzw. viel besser hätte machen können.

Das wichtigste wäre wohl mehr  Zeit gewesen. Hätte ich mir zumindest eine halbe Stunde Zeit genommen und mich gleich von vorn herein mit einer Win-Win Mentalität an die Sache gemacht, hätte ich bestimmte einige Argumente finden können, welche den Chef vielleicht überzeugt hätten. Zum Beispiel, dass ich nach dem Studium der Firma noch besser „dienen“ kann, weil ich X und Y gelernt habe.

Diese beiden Punkte brachten mich also schon mal auf die richtige Spur, aber es geht nichts über eine…

3. Rücksprache mit guten Freunden, dem Partner oder der Familie

Dieser Tipp ist einfach Gold wert! Kaum etwas auf dieser Welt kann einem so schnell weiterhelfen, wie ein guter Zuhörer, der möglichst unparteiisch ist und auch mal Fehler aufzeigen kann, ohne dabei zu verletzen.

Solltest du so jemanden kennen, dann nichts wie hin! Achte aber darauf, dass es nicht Doris Durchschnitt oder Otto Normal sind, die dich mit ihrem Pessimismus und ihrer Engstirnigkeit nur noch weiter nach unten ziehen…

4. Eigene Meinung bilden

Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem genug Eindrücke da sein sollten, um sich eine klare Meinung über den Sachverhalt zu bilden.

Dabei muss man übrigens nicht immer ausnahmslos Reue zeigen. Man kann auch zu dem Entschluss kommen, dass der Fehler Dinge ans Tageslicht brachte, die schon lange hätten geklärt werden müssen. So passiert es oft bei Streitsituationen in Partnerschaften, wenn sich viele kleine Dinge über lange Zeit anstauen und so hartnäckige Wolken über der Beziehung liegen. Bis eines Tages der Damm bricht und endlich über alles „geredet“ wird.

Du siehst, sich einen Fehler eingestehen heißt nicht zwangsläufig, dass es gleich weiter laufen muss, wie vor dem Fehler. Manchmal kann er sogar der Beginn von einem ganz neuen, viel besseren, Kapitel sein.

Zurück zu meinem Beispiel: Nachdem ich die oberen Punkte abgeschlossen hatte, gestand ich mir ein, dass ich dringend an meiner Überzeugunskunst arbeiten muss. Nur so kann ich in Zukunft in ähnlichen Situationen als Sieger vom Platz gehen. Gleichzeitig habe ich aber auch erkannt, dass ich zukünftig nicht mehr so abhängig von einer Arbeitsstelle sein möchte und meine Firma offenbar nicht wirklich begeistert über meine Zukunftspläne ist.

5. Verzeihen, Anwenden und Blick nach vor

Nun, da die Meinung gebildet ist, kommt der wichtigste Teil. Das Verzeihen und Anwenden des Gelernten.

Jeder Mensch macht Fehler und wenn es irgendwie möglich ist, sollte man sich selbst oder dem anderen diesen irgendwann auch wieder verzeihen. Hilfreich kann dabei folgendes Denkmuster sein:

„Ich/bzw Person XY wussten es zu diesem Zeitpunkt noch nicht besser, deshalb kam es zu dem Fehler. Heute ist ein neuer Tag, deshalb gebe ich ihm/ihr/mir eine zweite Chance.“

Im Normalfall bedarf es schon viel, um jemanden nie wieder verzeihen zu können. Daher könnte es gut sein, dass du manchmal einfach über deinen Schatten springen musst.

Nachdem dieser Punkt erledigt ist, folgt nun der wichtigste Schritt.

Nun muss das Gelernte verinnerlicht und umgesetzt werden. Und zwar so lange, bis man es wirklich intus hat. Dafür muss man sich die nötige Zeit geben und sich wirklich immer und immer wieder dazu anhalten, weiter zu lernen.

Man ist dann zwar vermutlich noch kein Goethe, aber zumindest hat man Doris Durchschnitt auf halber Strecke stehen gelassen.

In meinem Fall läuft das Verinnerlichen nun folgendermaßen ab:

Da ich also gerne besser Überzeugen können möchte, habe ich mir umgehend einige Rhetorik Bücher bei Amazon bestellt und werde diese nun Seite für Seite durcharbeiten und anwenden. Dieses Vorhaben werde ich auch in meine nächste 1 Buch, 1 Seite, 1 Tag – Challenge integrieren. Und natürlich.. Alles hilfreiche aus diesen Büchern erfährst du nach einer erfolgreich abgeschlossenen Testphase hier auf Tylax. 🙂

Und da auch meine Zukunft nicht mehr so stark von einer Firma abhängig sein sollte, werde ich nun noch motivierter daran arbeiten, weitere Einnahmequellen zu generieren. Zum Beispiel mit Tylax, Trading, Freelancing etc. Es gibt viele Möglichkeiten, und auch hier gilt: Was funktioniert, landet auf Tylax.

So einfach ist das. Nun noch Blick nach vor und ab gehts!

6. Bitte, bitte ein Bonustipp

Ok.. Hier ist ein Zitat von Otto von Bismarck. Und so unnötig ich auch den ersten Teil des Zitates finde, so wichtig ist der zweite Teil:

„Nur ein Idiot glaubt, aus eigenen Erfahrungen zu lernen. Ich ziehe es vor, aus den Erfahrungen anderer zu lernen, um von vornherein eigene Fehler zu vermeiden.“ – Otto von Bismarck

Wenn du mit offenen Augen durch die Welt gehst und aktiv zuhörst, kannst du sehr viel von anderen Menschen lernen. Vor allem auch aus ihren Fehlern. So kannst du dir extrem viel Zeit, Geld und Nerven sparen.

Ich hoffe, dass dir dieser Artikel gefallen hat und du dadurch vielleicht aus deinen eigenem Fehler profitierst und so noch erfolgreicher wirst. Falls du Hilfe bei einem schwierigen Problem brauchst oder noch weitere Tipps für mich und die epische Tylax Community hast, schreib es bitte jederzeit unten in die Kommentare.

Nächstes Mal geht es übrigens darum, wie du Faulheit überwinden kannst. Falls das ein Problem für dich darstellt, wirst du sicher viel Freude mit dem Artikel haben.

Also dann, mach´s gut und vergiss niemals: Das Leben ist einfach zu kurz, um durchschnittlich zu sein!

Mathias