Die goldene Regel des Erfolgs (inspiriert von Eckhart Tolle)

Die ganze Welt ist sich einig!

Erfolg bedeutet, seine Ziele zu erreichen. 

Erfolg bedeutet „Gewinnen“.

Wir können Erfolg messen – an Geld, Anerkennung und Können.

Für Erfolg muss man begabt sein. Man sollte zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und Erfolg ist das Ergebnis harter Arbeit.

Wenn das die ganze Welt sagt, dann muss es doch stimmen. Oder?

Der Mensch ist ein Goldhamster

Ja, die Welt hat Recht. Diese Faktoren bestimmen den Erfolg tatsächlich oft mit. 

Aber die Welt hat eine Kleinigkeit übersehen…

All die oben genannten Dinge entscheiden zwar über das Ausmaß oder resultieren aus Erfolg, sie sind aber nicht der Erfolg.

Im Gegenteil! Sie sind vielmehr der Grund, warum wir den Begriff „Hamsterrad“ mittlerweile eher mit der heutigen Arbeitswelt verbinden, als mit dem Plastikteil im Hamsterkäfig.

Immer mehr Menschen erkennen, dass sie täglich in diesem Rad mitlaufen. Aber dennoch kennt kaum jemand den Ausweg.

Oft wird aber nur ein winziges Detail missachtet, das alles zum Positiven verändern würde. 

Die eine goldene Regel, die jede Illusion vom Hamsterrad-Erfolg zerstört und umgehend zu richtigem – erfüllendem – Erfolg führt. Und in vielen Fällen auch zu finanziellem Reichtum, außerordentlichen Leistungen und Ruhm.

Erfolgreich werden

Es ist wohl der meist geteilteste Traum überhaupt. Wir wollen erfolgreich werden.

Wir gehen zur Schule, knüpfen Kontakte, sparen und investieren – stets mit dem Hintergedanken, irgendwann erfolgreich zu werden.

Doch genau hier liegt der Hund begraben.

Man kann nicht erfolgreich werden – man kann nur erfolgreich sein!

Lass dir nicht von einer Welt, die in einem Hamsterrad läuft, einreden, dass Erfolg ein Zeitpunkt in der Zukunft ist. Diese Zukunft wird niemals eintreffen.

Nur im Jetzt

Gründest du gerade ein Unternehmen, dann lautet dein Ziel vermutlich, dass du irgendwann einmal gut davon leben möchtest. Ein gutes Ziel!

Wenn du aber in Gedanken durchgehend bei diesem Ziel in der Zukunft bist, wann sollst du dein Ziel dann jemals erreichen?

Selbst wenn du heute glaubst, dass du von 5.000€ gut leben kannst, so wirst du mit größter Wahrscheinlichkeit nicht einmal dann glücklich sein, wenn du wirklich 5.000€ verdienst.

Du wirst das gleiche Gedankenmuster immer weiterführen und dir dann schon längst sicher sein, dass du, um wirklich gut leben zu können, 10.000€ brauchst. Dann 15.000€, und so weiter. Du mutierst zum Goldhamster!

Durch diese Gedankenmuster vergiftest du dich aber ständig selbst und es wirkt sich negativ auf dich, deine gesamte Umwelt und alle Vorhaben aus. Solange, bis das Gift die ganze Anziehungskraft des ursprünglichen Ziels vollständig aufgelöst hat.

Alles was übrig bleibt, ist ein unglücklicher Hamster mit zwangsläufig noch größeren Zielen, von denen er sich das wirkliche Glück erwartet.

Primär > Sekundär

Warum eigentlich 5000€ pro Monat? 

Für ein Auto? Ein tolles Haus? Ein goldenes Steak mit Frank Ribéry?

All diese Dinge sind vielleicht deine Ziele, aber es sind deine sekundären Ziele. Egal was du dir auch erträumst, das primäre Ziel hinter all diesen Dingen ist immer das gleiche: Glücklich sein. 

Du hast bestimmt auch schon mal ein neues Paar Schuhe gekauft, mit denen du dich wie ein Boss gefühlt hast. Aber hat dieses Glücksgefühl ewig angehalten?

Vermutlich nicht. 

Irgendwann hast du sie ohne jeglichen Gedanken angezogen. Und schlussendlich sind sie ins hinterste Eck deines Kastens gewandert, wo sie seitdem mit anderen Sneakern langsam vor sich hin welken.

Früher oder später werden alle Dinge und Situationen alltäglich und beeinflussen unser Glücksgefühl nicht mehr im Geringsten. Egal ob Schuhe, Villen oder Lamborghinis.

Und was machen Hamster, wenn sie an diesem Punkt sind? Genau, es muss etwas Neues, Besseres, her.

Und so dreht sich das Hamsterrad eine weitere Runde.

Ein Lambo wäre aber schon geil…

Wenn etwas erstrebenswert ist und deine Lebenssituation verbessern könnte, ist es dein gutes Recht, alles zu versuchen, es zu erlangen oder zu verwirklichen.

Du solltest dich aber trotzdem niemals mit diesen Aufgaben, Dingen oder Kontoständen identifizieren. Sie entstehen aus deiner investierten Energie, aber sie sind nicht du!

Stelle immer dein primäres Ziel vor deine sekundären Ziele. Also, wie oben schon beschrieben, glücklich sein vor Schuhe, deine Firma und Lambo´s.

Und so gehts…

Jeder Moment zählt

Wirkliches Glück, welches gleichzeitig auch Erfolg ist, findest du nicht in der Zukunft. Erfolg findest du nur im Jetzt. Das ist die goldene Regel.

Erfolg bedeutet, jedem Moment Qualität zu geben. Egal ob du Zähne putzt, für die Schule lernst oder gerade das nächste Amazon gründest.

Sobald du es schaffst, mit vollem Fokus bei der Sache zu sein, ohne ständig negativ über die Zukunft oder Vergangenheit zu grübeln, wirst du bestmögliche Leistungen erbringen.

Wenn du deine Firma gründest, dann gib zum Beispiel auch jedem Moment der Gründungsphase deine volle Aufmerksamkeit. Verliere dich nicht in Gedanken an das ganze Geld, das du irgendwann damit machen könntest.

Wenn du beim Steuerberater sitzt, sitze beim Steuerberater und höre zu. Wenn du einen Blogartikel schreibst, schreibe und lese ihn Wort für Wort und mit größter Sorgfalt.

Arbeitest du im Jetzt, wirst du nicht nur deine Erfolgschancen drastisch erhöhen, du wirst auch 100% glücklich sein und viel weniger Stress haben.

Nicht perfekt

Wundere dich aber nicht, wenn es mal nicht funktioniert mit der Achtsamkeit.

Vor allem am Anfang wirst du oft bemerken, wie schnell du gedanklich wieder irgendwo im übernächsten Jahr festhängst. Oder, wie du es vielleicht bereust, nicht schon früher mit deinem Unternehmen angefangen zu haben.

Solche gedanklichen Rückschläge sind normal. 

Solltest du aber realisieren, dass es so weit ist, dann beobachte diese Gedanken. Urteile nicht darüber, sondern stelle dir vor, wie du von außen deinem Gehirn zuschaust, wie es denkt.

Du wirst dann schnell merken, dass der Gedanke einfach weiter zieht und verschwindet, wenn du nicht auf ihn eingehst. 

Er wird auch nicht wie sonst den nächsten und übernächsten Gedanken verursachen. Eckhart Tolle nennt diesen Zustand No-Mind.

Falls du noch mehr über No-Mind und Erfolg lernen möchtest, kann ich dir das Buch Jetzt – Die Kraft der Gegenwart! von Eckhart Tolle* schwerstens empfehlen.

Je öfter du es übst, umso leichter wird es dir fallen, im jetzigen Moment zu leben, zu arbeiten, zu sporteln, zu essen usw.

Funktioniert das überhaupt im Alltag?

Wir alle müssen denken, hin und wieder unsere Zukunft voraus planen, die Vergangenheit analysieren und aus Erfahrungen lernen. Egal ob für Meetings, Geschäftsberichte oder fürs Kochen. 

Ich persönlich bin leidenschaftlicher Planer und beschäftige mich wirklich oft damit. Trotzdem haben sich meine No-Mind Momente gerade in den letzten Wochen extrem erhöht. Und damit auch mein Erfolg. 🙂

Für die Zukunft zu planen und aus Vergangenem zu lernen bedeutet nämlich nicht, sich über die Zukunft oder Vergangenheit zu sorgen.

In Wirklichkeit planst und lernst du ja auch im Jetzt. Und meistens mit der Absicht, den jetzigen oder zukünftige Momente zu verbessern.

Genau für diese Zwecke besitzt der Mensch sein Gehirn. Mit diesem mächtigen Werkzeug können wir die Richtung bestimmen, in die wir gehen.

Aber nur die Richtung zu kennen ist leider nicht genug.

Der Weg ist das Ziel

So abgedroschen dieser Spruch mittlerweile auch sein mag, mit der goldenen Regel des Erfolgs ergibt er unweigerlich Sinn.

Willst du maximalen Erfolg, widme jedem kleinen und großen Schritt deine volle Aufmerksamkeit. So bist du zwar unterwegs, aber eigentlich schon am Ziel – denn du bist glücklich!

Und mit ein bisschen Ausdauer, Glück und Hausverstand wirst du dann vielleicht auch bald den Schritt in deinen nagelneuen Lambo machen. Erfolgreich und glücklich, aber mit der Gewissheit, dass dein Glück und Erfolg nicht von ihm abhängt. 

Viel Erfolg und bis zum nächsten Mal,

Mathias

PS: Danke Eckhart Tolle für die Inspiration für diesen Artikel und die lebensverändernde Sichtweise!

12 Wege, mehr Geld zu verdienen

Für meinen Artikel Reich werden mit System – das Goodlife Geld Management habe ich mir letztens den Kopf zerbrochen, wie man eigentlich Geld dazu verdienen kann.

Dabei hat sich für mich eine berühmte These bestätigt:

Am meisten verdienst du, wenn du anderen Menschen dabei hilfst, Probleme zu lösen.

Werde also selber zum Problemlöser und sieh zu, wie dein Konto wächst. Zum Beispiel mit einem Job als…

1. Freelancer

Jeder von uns kann irgendwas, mit dem er anderen Menschen helfen kann.

Korrekturlesen, Social Media Kanäle verwalten, Excel Tabellen erstellen, Übersetzen, Zitate designen.. es gibt so viele Möglichkeiten, als Freelancer nebenbei ein bisschen Geld zu verdienen. Versuch es doch mal!

Zum Beispiel hier:

www.fiverr.com
www.freelancer.com

2. Blut und Plasma spenden

Blut,- und Plasmaspenden helfen nicht nur dem eigenen Geldbeutel, sondern auch anderen Menschen. Und die Nadel tut wirklich nicht so weh.

Blutspenden bringen meistens ca. 15€ pro Spende und Plasma bis zu 40€.

3. Baby sitten, Putzen und andere Minijobs

Falls du gut mit Kindern oder Tieren kannst, könntest du dich in Zeitungen oder bei Freunden nach einem Minijob umschauen.

Weitere Beispiel für solche Minijobs wären:

– Putzen
– Zeitung austragen
– Fahrradkurier
– für Greenpeace und Co. auf der Straße Spenden anwerben
– Hausarbeiten wie Rasenmähen, Wände streichen, etc.
– usw.

4. Schnäppchenjäger und Upcycling

Auf Ebay, beim Amazon Prime Day oder auf Flohmärkten finden sich oft richtige Schnäppchen, die du easy weiterverkaufen kannst. Dabei bekommst du nicht nur mehr Geld, sondern lernst auch noch gleich eine wichtige Fähigkeit: Verkaufen.

Die Hilfe für andere kommt dabei vor allem dann zustande, wenn du die Ware immer noch günstiger verkaufst, als es sie sonst irgendwo zu haben gibt.

Falls du noch umweltfreundlicher sein willst, versuch dich im „Upcycling“ von alten Geräten und Dingen.

Dafür gibt es massenweise Tipps auf Pinterest oder YouTube.

Meister dieses Werks sind zum Beispiel die Jungs von Strofeld, die aus alten Koffern Lautsprecher machen. Das musst du dir anschauen!

https://www.strofeld-koffer.com

5. Essenslieferant

Anstatt dir heute eine Pizza zu bestellen, könntest du sie doch mal selber liefern.

Das ist erstens gesünder und zweitens richtig rentabel. Und das beste daran: Man kann solche Jobs eigentlich fast immer und zu jeder Tageszeit machen.

6. Vermiete deine Wohnung mit Air BNB

Nicht gerade der neueste Tipp, aber nach wie vor ein lukratives Geschäft für sehr viele Menschen. Falls du irgendwo einen Platz zum Schlafen übrig hast, vermiete ihn doch einfach mal für ein paar Tage.

Deine Gäste werden es dir danken und dein Konto auch.

https://www.airbnb.de

7. Schaffe Platz für Neues

Bist du schon einmal übersiedelt? Dann weißt du bestimmt, wie viele Kisten dabei immer zustande kommen. Kisten voller Dinge, die du schon lange nicht mehr benötigst oder nicht einmal mehr weißt, dass du sie überhaupt besitzt.

Mach dich doch einfach mal auf die Suche nach solchen Sachen und schaff Platz im Kasten und ein Plus im Geldbeutel.

 8. Die kreative Gold-Ader

Bist du künstlerisch begabt oder bastelst gerne?

Dann besuch doch mal die Webseite www.etsy.com und gestalte dort deine Finanzen neu.

Bonustipp: Nutze die Macht von Social Media und treibe deine Umsätze mit Pinterest und Instagram an.

9. YouTuber, Streamer und Blogger

Wer glaubt, diese Geschäftsmodelle sind mittlerweile in ihre Tage gekommen, der irrt. Und zwar gewaltig!

Nicht wenige Menschen werden durch YouTube, Streams oder eigene Blogs und Webseiten steinreich. Und mittlerweile gibts auch Unmengen an Tutorials auf YouTube, für alle, die noch nicht wissen, wo sie am besten starten sollten.

Die beste Strategie: hilf Menschen, bestimmte Probleme zu lösen. So tust du nicht nur Gutes, sondern kannst dabei auch richtig gut verdienen. Win-win!

10. An Umfragen teilnehmen

Deine Meinung in bares Geld und Gutscheine umwandeln? Kannst du!

Zum Beispiel hier:

www.meinungsstudie.at

www.surveymonkey.com

11. Auto mit Werbung folieren lassen

Dein Auto ist eine fahrende Werbetafel. Es sieht zwar nicht schön aus, kann aber in dringenden Fällen auch mal deine Kasse aufpeppen.

Sprich dafür am besten Firmen und Selbstständige persönlich an oder schalte eine Zeitungsanzeige.

12. Bildschöne Geldtasche

Deine Kamera ist dein bester Freund? Dann verkauf doch deine besten Fotos auf sogenannten Stock-Seiten und verwandle so dein Hobby in bares Geld.

Zum Beispiel hier:

www.shutterstock.com

www.stock.adobe.com

 

Das Geld liegt auf der Straße

Egal wo man hinschaut, das Geld liegt auf der Straße und kann mit ein bisschen Einsatz und Kreativität ganz leicht aufgesammelt werden.

Ich hoffe du konntest durch diesen kurzen Artikel ein, zwei interessante Dinge für dich entdecken!

Falls du noch andere Ideen für zusätzliche Einkommen hast, lass es mich und die Tylax-Community in den Kommentaren wissen. So pushen wir uns gegenseitig zu noch besseren Finanzen.

Und falls du dir auch zukünftig keine Tipps mehr entgehen lassen möchtest, dann abonnier´ einfach mein Tylax-Goodlife-Magazin unterhalb des Artikels.

Und wie es dann mit dem Geld am besten weiter geht, erfährst du hier: Reich werden mit System – das Goodlife-Geld-Management

Auf unseren Reichtum und bis bald,

Mathias

Reich werden mit System – Das Goodlife-Geld-Management

Sarwuuus Freunde!

Heute gehts ums liebe Geld.

Ich stelle euch ein System vor, das mir in kürzester Zeit aus der Schuldenfalle geholfen hat. Ein System, mit dem ich jedes Monat locker mit meinem Gehalt auskomme, Spaß habe und gleichzeitig auch noch die Weichen für eine noch bessere Zukunft stelle.

Ein Überblick über die Themen:

  1. Meine persönliche Geldgeschichte
  2. Die Wende
  3. Das Goodlife Geld Management
    1. Das Marmeladen-Glas System von T. Harv Eker
    2. Was gehört wohin?
    3. Das Goodlife Geld Management für Mehr-Woller
  4. Meine Helfer
  5. Gängige Fragen
  6. Der Marathon ins Glück

Meine persönliche Geldgeschichte

Seitdem ich mit 15 Jahren meinen ersten Euro verdiente, hatte ich stets große Probleme, mit meinem Geld auszukommen. Das Geld auf meinem Konto kannte nur einen Weg – nämlich raus.

Meine Geldprobleme lagen vor allem an:

  • zu viel Cash für sinnlose Dinge (unverhältnismäßig oft auswärts Essen zB.)
  • mangelndes Verständnis für gute Investitionen
  • ein grottenschlechtes Mindset (negative Gedankenmuster über Geld etc.)
  • kein Durchhaltevermögen beim Sparen
  • kein Geldmanagement-System

Doch dann..

Die Wende

Mit ca. 24 stolperte ich über ein Video eines meiner Vorbilder. Stefan James von projectlifemastery.com stellte darin sein Geldmanagement System vor – ein System von T. Harv Eker, dem Bestseller Autor von „So denken Millionäre“.

Stefan war teilweise so bankrott, dass er auf der Couch seines Freundes schlafen musste. Heute, mit 30, verdient er mehr als 3 Millionen kanadische Dollar. Pro Jahr!

Da ich damals auch wieder mal so pleite war, dass ich mich den vierten Tag in Folge nur noch von Spaghetti Aglio Olio ernährte, hatte ich sowieso nichts mehr zu verlieren. Ich fing an, dieses System anzuwenden.

Keine zwei Monate später musste ich mir die Augen reiben, als ich nach fast zehn Jahren Arbeiten zum ersten Mal immer noch Geld vom Vormonat übrig hatte.

Was? Keine Roten Zahlen? Keine Zinsen fürs Minus? Nichts, außer einem gewissen Stolz?

Es funktionierte! Und es war der Beginn eines völlig neuen Lebens.

Das Goodlife Geld Management und meine Anwendung

Die wichtigste Voraussetzung, um seine Geldprobleme zu lösen, ist, ein Verständnis dafür zu bekommen, für was man sein Geld ausgibt.

Es gibt vor allem vier große Bereiche:

Es nützt uns aber nichts, wenn wir nur wissen, für was wir unser Geld ausgeben. Wir müssen auch wissen, wieviel.

Kurz als Überlegung: Wieviel Prozent deines Einkommens gibst du für die jeweiligen Bereiche aus? Fressen deine Fixkosten und Freizeitaktivitäten regelmäßig deine Monatslöhne auf?

Das ist heutzutage leider keine Seltenheit – ob „gezwungen“ durch hohe Mieten und niedrige Einkommen, oder einfach nur freiwillig. Viele Menschen leben weit über einem sinnvollen Standard.

Die Folge: Wenige, die viel haben und viele, die wenig haben.

Doch es gibt eine Lösung! Einen Leitfaden für sinnvolles Geld-Management.

Das Marmeladen-Glas System von T. Harv Eker

Dieses System empfiehlt, wie viel wir wirklich für die Bereiche ausgeben sollten.

Eker empfiehlt sechs verschiedene Unterkonten, Sparschweine oder Marmeladengläser einzurichten, auf welche jedes Einkommen so aufgeteilt wird:

  • 55% für Fixkosten
  • jeweils 10% für Sparen, Bildung, Freizeit und Investments wie Aktien,
  • 5% für den guten Zweck

Durch diese Aufteilung habe ich nicht nur meine Schulden überwunden. Ich hab auch eine wichtige Disziplin gelernt: Mit dem auskommen, was ich habe. Sehr wichtig!

Allerdings stolperte ich bei diesem System immer wieder über Unklarheiten. Zum Beispiel: Von welchem Geld bezahlt man in T. Harv Eker´s System beispielsweise ein neues Auto?

Deshalb habe ich mir kurzerhand ein eigenes System gebastelt. Dazu gehört die folgende Karte.

Was gehört wohin?

Das sind meine persönliche Hauptausgaben. Und bevor jemand schreit… Spenden fallen in diesem System unter den Punkt „unregelmäßige Fixausgaben“. 🙂

Falls du diese Karte ebenfalls benutzen möchtest, kannst du sie auf meiner Ressourcen Seite als gratis Download und Druckmuster runterladen.

Goodlife-Geld-Management für Mehr-Woller

Bis jetzt haben wir besprochen, wie wir ein Einkommen aus einem normalen Job aufteilen.

Viele Menschen sind hier bereits zufrieden – und das ist schön! Es gibt aber noch einen zweiten Typ Mensch, nämlich den Mehr-Woller.

Das sind diejenigen, die auf ihrem Konto ein paar schwarze Nullen vermissen. Vor dem Komma.

Mehr wollen bedeutet aber: Mehr verdienen! Und das geht am besten mit eigenen Projekten und Firmen.

Da ich auch ein Mehr-Woller bin, versuche ich deshalb derzeit, folgende zusätzliche Einkommensquellen aufzubauen:

  • als Freelancer auf fiverr.com und freelancer.com
  • mit Tylax als Blogger/Trainer/Motivator, was auch immer 😀
  • als Trader mit Kryptowährungen

Marmeladengläser vs. Goodlife-Geld-Management

Genau hier stößt das Marmeladenglas-System an seine Grenzen. Es fehlen nämlich wichtige Überlegungen:

  • Das Finanzamt möchte auch ein Glas!
  • Wie risikoreich sind unsere Einnahmequellen?
  • Wie soll sich das Projekt oder die Firma entwickeln?

Im folgenden Abschnitt zeige ich dir, wie ich diese Überlegungen in meine Aufteilung einbaue.

Bitte lass dich nicht von den vielen Zahlen verunsichern. Ich zeige dir im Anschluss, wie ich es mit ein paar Hilfsmitteln so easy wie möglich halte.

Mein System mit Alltagsbeispielen

Mein Job

Was ist das Ziel meines Jobs? Genau! Mein (Über-)Leben zu finanzieren und gleichzeitig Kapital und Ersparnisse aufzubauen. 

Da ich nun versuche, in neue Einnahmequellen zu investieren, verteile ich meinen Gehalt ca. so:

Einnahmen durch das Projekt Tylax

Tylax ist ein langfristiges Projekt. Mein Ziel ist es daher, das Projekt auszubauen.

Deshalb möchte ich soviel wie möglich vom Gewinn in das Projekt selbst re-investieren. Meinen privaten Lebensstandard werde ich durch Tylax deshalb vorerst nur minimal erhöhen.

Und natürlich darf man nun auch das Finanzamt nicht vergessen. Die Abgaben dafür unterscheiden sich von Land zu Land und von Einkommen zu Einkommen. Ich lege mir zur Sicherheit lieber etwas mehr auf die Seite.

Wichtig auch, das Wort Gewinn!

Bevor ich einen Euro auf mein Privat Konto überweise, möchte ich natürlich zuerst die Erhaltungskosten von Tylax decken. Erst dann wird wie oben beschrieben aufgeteilt.

Trading

Trading ist so eine Sache…

Einerseits investiere ich dafür nie mehr als 2,5% meines Gehalts, andererseits wird es immer mit einem hohen Risiko verbunden bleiben.

Daher lautet mein Ziel: Trading-Account vergrößern, aber einen großen Teil des Gewinns regelmäßig aufs private Sparkonto in Sicherheit zu bringen.

Freelancing

Durch Trading und Tylax habe ich bereits zwei mögliche Einnahmequellen, die hauptsächlich dafür gedacht sind, die jeweiligen Bereiche selbst zu vergrößern und ein bisschen zu sparen.

Aber wo bleibt der Spaß? Genau, hier! Von den Einnahmen vom Freelancing lasse ich es mir im Kino oder bei einem Becher Zitronen-Schokoladeeis gut gehen.

Meine Helfer

1. Gestatten, Excel!

Mein treuester Begleiter auf dem Weg zur finanziellen Sicherheit war eindeutig Microsoft Excel.

Durch simple Tabellen mit vollautomatischen Rechenfunktionen behalte ich immer den Überblick. Und dank Steve Jobs und Co können wir diese Tabellen mittlerweile auch vom Smartphone aus überall bearbeiten und ergänzen.

Entscheidest du dich auch für das Goodlife-Geld-Management oder T. Harv´s Marmeladengläser, dann beschaffe dir unbedingt auch so eine Tabelle.

Falls du nicht weißt, wie das geht, lass es mich in den Kommentaren wissen. Bei genügend Bedarf werde ich gerne eine Tabelle für die Tylax-Community erstellen.

2. Ganz automatisch

Als nächstes möchte ich dir ans Herz legen, statt Marmeladengläser doch auf digitale Sparkonten zu setzen. So kannst du nämlich ganz bequem und jederzeit online Geld zwischen den Konten hin und her schieben.

Und noch besser: mit Daueraufträgen kannst du ganz automatisch fixe Prozent-Beträge überweisen lassen. Das spart enorm viel Zeit und Kopfzerbrechen.

Mein Bankkonto sieht so aus:

3. Goodlife Book

Falls du doch lieber auf die Oldschool-Variante setzen möchtest, empfehle ich dir ein Finanztagebuch.

Ganz besonders eignet sich dafür natürlich dein persönliches Goodlife Book. 🙂

 

Machs zur Gewohnheit!

Du siehst, Geld zu vermehren ist mit Strategie und Disziplin verbunden. Aber erst einmal als Gewohnheit etabliert, baust du ganz schnell deine Straße zur finanziellen Freiheit!

Gängige Fragen

Abschließend möchte ich noch ein paar mögliche Fragen klären, von denen ich glaube, dass sie der eine oder andere von euch nun hat:

Für wen ist dieses System anwendbar?

Da ich bis heute weder abartig viel verdiene, noch sonst über irgendwelche unmenschlichen Talente und Fähigkeiten verfüge, behaupte ich: Für jeden!

Alles was man braucht, ist ein bisschen Ausdauer, Disziplin und ein paar Minuten pro Woche.

Ist so wenig Geld für Freizeit/Spaß nicht sehr demotivierend?

Das war ursprünglich mein größtes Bedenken. Ich habe auch gerne mal etwas mehr gefeiert, als ich es hätte tun sollen. Mittlerweile kann ich aber eine klare Antwort darauf geben:

Nein! 

Bei einem Einkommen von 1500€ pro Monat sind 10% immer noch 150€. Das sind mindestens 6 Kinobesuche mit Popcorn. Oder ein Paar Markenschuhe und ein gutes Essen für 50€. 

Ohne ständige Geldsorgen mit 10% auf den Putz zu hauen fühlt sich weitaus besser an, als 50% seines Gehalts zu verballern und nach zwei Wochen wieder pleite zu sein.

Versuch es einfach mal!

55% für Fixkosten? Wie soll das gehen?! Ich zahle für meine Miete schon 80%!

Dieser Punkt ist schon etwas happiger. Ich kenne selber viele Menschen, die Unsummen für Mieten hinlegen müssen. Das Problem ist: Es ist einfach so…

Wohnungen sind sauteuer und man kann nicht wirklich etwas dagegen unternehmen. Das sinnvollste in solchen Fällen ist und bleibt lösungsorientiertes Denken.

Manchmal kann es beispielsweise sinnvoll sein, sein eigenes Ego etwas herunter zu schrauben. Muss es wirklich so eine teure Wohnung sein?

  • Wenn nicht, könnte man sich zum Beispiel eine günstigere Wohnung oder WG suchen.
  • Wenn doch, dann bleibt einem eigentlich keine andere Wahl, als zu versuchen, in anderen Bereichen zu sparen und/oder mehr zu verdienen.

Folgende Spargedanken möchte ich dir noch geben:

  • Du hast es jederzeit in der Hand, dein Leben zu verändern!
  • Vielleicht kann es hilfreich sein, den Spaß vorerst hinten anzustellen. Das Geld vom Ausgehen kannst du auch in einen Kurs investieren, der deine Chancen auf einen besser-bezahlten Job erhöhen würde. Später kannst du dafür umso mehr feiern.
  • Bildung ist Macht. Und Macht ist Geld!
  • Bitte spare erst als Letztes bei deiner Gesundheit. Gesunde Ernährung, Bewegung und ausreichend Schlaf sorgen dafür, dass wir genug Energie für sinnvolle Dinge wie Bildung und Arbeit haben. Sparst du etwa bei den Lebensmitteln, beraubst du dich so selber deinen Möglichkeiten.

Ich möchte auch mehr Geld, aber bloggen oder traden ist nicht so mein Ding. Was gibt es sonst noch für Möglichkeiten?

Vielleicht ist bei meinem Artikel 12 Möglichkeiten, mehr Geld zu verdienen etwas für dich dabei.

Was, wenn ich die Zahlen nicht aufs Prozent genau einhalten kann?

Weder das System von Eker, noch meine Erweiterung, sind in irgendeiner Weise in Stein gemeißelte Zahlen. Es ist auch mir nicht immer aufs Prozent genau möglich, die Beträge einzuhalten.

Diese Techniken sind ein Leitfaden. Sieh es als Herausforderung, dich daran zu halten oder zumindest in die Nähe davon zu kommen.

Alles andere überlässt du am besten dem Leben selbst. 🙂

So, fast geschafft!

Das Leben ist ein Marathon

Geld anzusammeln braucht Zeit. Und diese Zeit sollte man sich nehmen, weil man so auch ein Gefühl für Geld entwickelt. 

Es gibt die verrücktesten Geschichten über Lotto Gewinner, die nach ihrem großen Gewinn ärmer waren als vorher. Das passierte vermutlich nur, weil sie viel Geld, aber kein Gefühl dafür gewonnen haben.

Wir können es nun aber besser! 🙂

Falls dir dieser Artikel gefallen hat oder du Anregungen oder weitere Fragen hast, zögere bitte nicht und schreib mir unten in den Kommentaren. Gegenseitig können wir uns bestimmt noch schneller zur finanziellen Freiheit pushen!

Und noch etwas: Wenn du zukünftig über neue Artikel, Gratis Downloads und ähnliches informiert bleiben willst, dann abonniere einfach das Tylax Goodlife Magazin unterhalb des Artikels.

Also dann, ein Cheers auf unseren (baldigen) finanziellen Reichtum und bis bald,

Mathias