Reich werden mit System – Das Goodlife-Geld-Management

Sarwuuus Freunde!

Heute gehts ums liebe Geld.

Ich stelle euch ein System vor, das mir in kürzester Zeit aus der Schuldenfalle geholfen hat. Ein System, mit dem ich jedes Monat locker mit meinem Gehalt auskomme, Spaß habe und gleichzeitig auch noch die Weichen für eine noch bessere Zukunft stelle.

Ein Überblick über die Themen:

  1. Meine persönliche Geldgeschichte
  2. Die Wende
  3. Das Goodlife Geld Management
    1. Das Marmeladen-Glas System von T. Harv Eker
    2. Was gehört wohin?
    3. Das Goodlife Geld Management für Mehr-Woller
  4. Meine Helfer
  5. Gängige Fragen
  6. Der Marathon ins Glück

Meine persönliche Geldgeschichte

Seitdem ich mit 15 Jahren meinen ersten Euro verdiente, hatte ich stets große Probleme, mit meinem Geld auszukommen. Das Geld auf meinem Konto kannte nur einen Weg – nämlich raus.

Meine Geldprobleme lagen vor allem an:

  • zu viel Cash für sinnlose Dinge (unverhältnismäßig oft auswärts Essen zB.)
  • mangelndes Verständnis für gute Investitionen
  • ein grottenschlechtes Mindset (negative Gedankenmuster über Geld etc.)
  • kein Durchhaltevermögen beim Sparen
  • kein Geldmanagement-System

Doch dann..

Die Wende

Mit ca. 24 stolperte ich über ein Video eines meiner Vorbilder. Stefan James von projectlifemastery.com stellte darin sein Geldmanagement System vor – ein System von T. Harv Eker, dem Bestseller Autor von „So denken Millionäre“.

Stefan war teilweise so bankrott, dass er auf der Couch seines Freundes schlafen musste. Heute, mit 30, verdient er mehr als 3 Millionen kanadische Dollar. Pro Jahr!

Da ich damals auch wieder mal so pleite war, dass ich mich den vierten Tag in Folge nur noch von Spaghetti Aglio Olio ernährte, hatte ich sowieso nichts mehr zu verlieren. Ich fing an, dieses System anzuwenden.

Keine zwei Monate später musste ich mir die Augen reiben, als ich nach fast zehn Jahren Arbeiten zum ersten Mal immer noch Geld vom Vormonat übrig hatte.

Was? Keine Roten Zahlen? Keine Zinsen fürs Minus? Nichts, außer einem gewissen Stolz?

Es funktionierte! Und es war der Beginn eines völlig neuen Lebens.

Das Goodlife Geld Management und meine Anwendung

Die wichtigste Voraussetzung, um seine Geldprobleme zu lösen, ist, ein Verständnis dafür zu bekommen, für was man sein Geld ausgibt.

Es gibt vor allem vier große Bereiche:

Es nützt uns aber nichts, wenn wir nur wissen, für was wir unser Geld ausgeben. Wir müssen auch wissen, wieviel.

Kurz als Überlegung: Wieviel Prozent deines Einkommens gibst du für die jeweiligen Bereiche aus? Fressen deine Fixkosten und Freizeitaktivitäten regelmäßig deine Monatslöhne auf?

Das ist heutzutage leider keine Seltenheit – ob „gezwungen“ durch hohe Mieten und niedrige Einkommen, oder einfach nur freiwillig. Viele Menschen leben weit über einem sinnvollen Standard.

Die Folge: Wenige, die viel haben und viele, die wenig haben.

Doch es gibt eine Lösung! Einen Leitfaden für sinnvolles Geld-Management.

Das Marmeladen-Glas System von T. Harv Eker

Dieses System empfiehlt, wie viel wir wirklich für die Bereiche ausgeben sollten.

Eker empfiehlt sechs verschiedene Unterkonten, Sparschweine oder Marmeladengläser einzurichten, auf welche jedes Einkommen so aufgeteilt wird:

  • 55% für Fixkosten
  • jeweils 10% für Sparen, Bildung, Freizeit und Investments wie Aktien,
  • 5% für den guten Zweck

Durch diese Aufteilung habe ich nicht nur meine Schulden überwunden. Ich hab auch eine wichtige Disziplin gelernt: Mit dem auskommen, was ich habe. Sehr wichtig!

Allerdings stolperte ich bei diesem System immer wieder über Unklarheiten. Zum Beispiel: Von welchem Geld bezahlt man in T. Harv Eker´s System beispielsweise ein neues Auto?

Deshalb habe ich mir kurzerhand ein eigenes System gebastelt. Dazu gehört die folgende Karte.

Was gehört wohin?

Das sind meine persönliche Hauptausgaben. Und bevor jemand schreit… Spenden fallen in diesem System unter den Punkt „unregelmäßige Fixausgaben“. 🙂

Falls du diese Karte ebenfalls benutzen möchtest, kannst du sie auf meiner Ressourcen Seite als gratis Download und Druckmuster runterladen.

Goodlife-Geld-Management für Mehr-Woller

Bis jetzt haben wir besprochen, wie wir ein Einkommen aus einem normalen Job aufteilen.

Viele Menschen sind hier bereits zufrieden – und das ist schön! Es gibt aber noch einen zweiten Typ Mensch, nämlich den Mehr-Woller.

Das sind diejenigen, die auf ihrem Konto ein paar schwarze Nullen vermissen. Vor dem Komma.

Mehr wollen bedeutet aber: Mehr verdienen! Und das geht am besten mit eigenen Projekten und Firmen.

Da ich auch ein Mehr-Woller bin, versuche ich deshalb derzeit, folgende zusätzliche Einkommensquellen aufzubauen:

  • als Freelancer auf fiverr.com und freelancer.com
  • mit Tylax als Blogger/Trainer/Motivator, was auch immer 😀
  • als Trader mit Kryptowährungen

Marmeladengläser vs. Goodlife-Geld-Management

Genau hier stößt das Marmeladenglas-System an seine Grenzen. Es fehlen nämlich wichtige Überlegungen:

  • Das Finanzamt möchte auch ein Glas!
  • Wie risikoreich sind unsere Einnahmequellen?
  • Wie soll sich das Projekt oder die Firma entwickeln?

Im folgenden Abschnitt zeige ich dir, wie ich diese Überlegungen in meine Aufteilung einbaue.

Bitte lass dich nicht von den vielen Zahlen verunsichern. Ich zeige dir im Anschluss, wie ich es mit ein paar Hilfsmitteln so easy wie möglich halte.

Mein System mit Alltagsbeispielen

Mein Job

Was ist das Ziel meines Jobs? Genau! Mein (Über-)Leben zu finanzieren und gleichzeitig Kapital und Ersparnisse aufzubauen. 

Da ich nun versuche, in neue Einnahmequellen zu investieren, verteile ich meinen Gehalt ca. so:

Einnahmen durch das Projekt Tylax

Tylax ist ein langfristiges Projekt. Mein Ziel ist es daher, das Projekt auszubauen.

Deshalb möchte ich soviel wie möglich vom Gewinn in das Projekt selbst re-investieren. Meinen privaten Lebensstandard werde ich durch Tylax deshalb vorerst nur minimal erhöhen.

Und natürlich darf man nun auch das Finanzamt nicht vergessen. Die Abgaben dafür unterscheiden sich von Land zu Land und von Einkommen zu Einkommen. Ich lege mir zur Sicherheit lieber etwas mehr auf die Seite.

Wichtig auch, das Wort Gewinn!

Bevor ich einen Euro auf mein Privat Konto überweise, möchte ich natürlich zuerst die Erhaltungskosten von Tylax decken. Erst dann wird wie oben beschrieben aufgeteilt.

Trading

Trading ist so eine Sache…

Einerseits investiere ich dafür nie mehr als 2,5% meines Gehalts, andererseits wird es immer mit einem hohen Risiko verbunden bleiben.

Daher lautet mein Ziel: Trading-Account vergrößern, aber einen großen Teil des Gewinns regelmäßig aufs private Sparkonto in Sicherheit zu bringen.

Freelancing

Durch Trading und Tylax habe ich bereits zwei mögliche Einnahmequellen, die hauptsächlich dafür gedacht sind, die jeweiligen Bereiche selbst zu vergrößern und ein bisschen zu sparen.

Aber wo bleibt der Spaß? Genau, hier! Von den Einnahmen vom Freelancing lasse ich es mir im Kino oder bei einem Becher Zitronen-Schokoladeeis gut gehen.

Meine Helfer

1. Gestatten, Excel!

Mein treuester Begleiter auf dem Weg zur finanziellen Sicherheit war eindeutig Microsoft Excel.

Durch simple Tabellen mit vollautomatischen Rechenfunktionen behalte ich immer den Überblick. Und dank Steve Jobs und Co können wir diese Tabellen mittlerweile auch vom Smartphone aus überall bearbeiten und ergänzen.

Entscheidest du dich auch für das Goodlife-Geld-Management oder T. Harv´s Marmeladengläser, dann beschaffe dir unbedingt auch so eine Tabelle.

Falls du nicht weißt, wie das geht, lass es mich in den Kommentaren wissen. Bei genügend Bedarf werde ich gerne eine Tabelle für die Tylax-Community erstellen.

2. Ganz automatisch

Als nächstes möchte ich dir ans Herz legen, statt Marmeladengläser doch auf digitale Sparkonten zu setzen. So kannst du nämlich ganz bequem und jederzeit online Geld zwischen den Konten hin und her schieben.

Und noch besser: mit Daueraufträgen kannst du ganz automatisch fixe Prozent-Beträge überweisen lassen. Das spart enorm viel Zeit und Kopfzerbrechen.

Mein Bankkonto sieht so aus:

3. Goodlife Book

Falls du doch lieber auf die Oldschool-Variante setzen möchtest, empfehle ich dir ein Finanztagebuch.

Ganz besonders eignet sich dafür natürlich dein persönliches Goodlife Book. 🙂

 

Machs zur Gewohnheit!

Du siehst, Geld zu vermehren ist mit Strategie und Disziplin verbunden. Aber erst einmal als Gewohnheit etabliert, baust du ganz schnell deine Straße zur finanziellen Freiheit!

Gängige Fragen

Abschließend möchte ich noch ein paar mögliche Fragen klären, von denen ich glaube, dass sie der eine oder andere von euch nun hat:

Für wen ist dieses System anwendbar?

Da ich bis heute weder abartig viel verdiene, noch sonst über irgendwelche unmenschlichen Talente und Fähigkeiten verfüge, behaupte ich: Für jeden!

Alles was man braucht, ist ein bisschen Ausdauer, Disziplin und ein paar Minuten pro Woche.

Ist so wenig Geld für Freizeit/Spaß nicht sehr demotivierend?

Das war ursprünglich mein größtes Bedenken. Ich habe auch gerne mal etwas mehr gefeiert, als ich es hätte tun sollen. Mittlerweile kann ich aber eine klare Antwort darauf geben:

Nein! 

Bei einem Einkommen von 1500€ pro Monat sind 10% immer noch 150€. Das sind mindestens 6 Kinobesuche mit Popcorn. Oder ein Paar Markenschuhe und ein gutes Essen für 50€. 

Ohne ständige Geldsorgen mit 10% auf den Putz zu hauen fühlt sich weitaus besser an, als 50% seines Gehalts zu verballern und nach zwei Wochen wieder pleite zu sein.

Versuch es einfach mal!

55% für Fixkosten? Wie soll das gehen?! Ich zahle für meine Miete schon 80%!

Dieser Punkt ist schon etwas happiger. Ich kenne selber viele Menschen, die Unsummen für Mieten hinlegen müssen. Das Problem ist: Es ist einfach so…

Wohnungen sind sauteuer und man kann nicht wirklich etwas dagegen unternehmen. Das sinnvollste in solchen Fällen ist und bleibt lösungsorientiertes Denken.

Manchmal kann es beispielsweise sinnvoll sein, sein eigenes Ego etwas herunter zu schrauben. Muss es wirklich so eine teure Wohnung sein?

  • Wenn nicht, könnte man sich zum Beispiel eine günstigere Wohnung oder WG suchen.
  • Wenn doch, dann bleibt einem eigentlich keine andere Wahl, als zu versuchen, in anderen Bereichen zu sparen und/oder mehr zu verdienen.

Folgende Spargedanken möchte ich dir noch geben:

  • Du hast es jederzeit in der Hand, dein Leben zu verändern!
  • Vielleicht kann es hilfreich sein, den Spaß vorerst hinten anzustellen. Das Geld vom Ausgehen kannst du auch in einen Kurs investieren, der deine Chancen auf einen besser-bezahlten Job erhöhen würde. Später kannst du dafür umso mehr feiern.
  • Bildung ist Macht. Und Macht ist Geld!
  • Bitte spare erst als Letztes bei deiner Gesundheit. Gesunde Ernährung, Bewegung und ausreichend Schlaf sorgen dafür, dass wir genug Energie für sinnvolle Dinge wie Bildung und Arbeit haben. Sparst du etwa bei den Lebensmitteln, beraubst du dich so selber deinen Möglichkeiten.

Ich möchte auch mehr Geld, aber bloggen oder traden ist nicht so mein Ding. Was gibt es sonst noch für Möglichkeiten?

Vielleicht ist bei meinem Artikel 12 Möglichkeiten, mehr Geld zu verdienen etwas für dich dabei.

Was, wenn ich die Zahlen nicht aufs Prozent genau einhalten kann?

Weder das System von Eker, noch meine Erweiterung, sind in irgendeiner Weise in Stein gemeißelte Zahlen. Es ist auch mir nicht immer aufs Prozent genau möglich, die Beträge einzuhalten.

Diese Techniken sind ein Leitfaden. Sieh es als Herausforderung, dich daran zu halten oder zumindest in die Nähe davon zu kommen.

Alles andere überlässt du am besten dem Leben selbst. 🙂

So, fast geschafft!

Das Leben ist ein Marathon

Geld anzusammeln braucht Zeit. Und diese Zeit sollte man sich nehmen, weil man so auch ein Gefühl für Geld entwickelt. 

Es gibt die verrücktesten Geschichten über Lotto Gewinner, die nach ihrem großen Gewinn ärmer waren als vorher. Das passierte vermutlich nur, weil sie viel Geld, aber kein Gefühl dafür gewonnen haben.

Wir können es nun aber besser! 🙂

Falls dir dieser Artikel gefallen hat oder du Anregungen oder weitere Fragen hast, zögere bitte nicht und schreib mir unten in den Kommentaren. Gegenseitig können wir uns bestimmt noch schneller zur finanziellen Freiheit pushen!

Und noch etwas: Wenn du zukünftig über neue Artikel, Gratis Downloads und ähnliches informiert bleiben willst, dann abonniere einfach das Tylax Goodlife Magazin unterhalb des Artikels.

Also dann, ein Cheers auf unseren (baldigen) finanziellen Reichtum und bis bald,

Mathias