November Meilenstein Report – Ich habe eine Problem!

Dieses Monate hatte ich wirklich ambitionierte Ziele, vor allem was Tylax betrifft. 4 Artikel, mehr Social Media Auftritte und Content, erste Versuche im Email Marketing, und so weiter. Aber auch andere große Ziele waren Anfang November eine motivierende Wunschvorstellung. An dieser Stelle möchte man meinen, dass das ja eigentlich gut ist.

Nein… Das Problem ist folgendes:

Ziele sind großartig – solange man sie konsequent umsetzt. Und genau das tue ich zur Zeit nicht.

Ok, Ziele zu verfehlen gehört dazu, aber das war es noch nicht ganz.. Mein noch viel größeres Problem ist, dass ich mich nicht selten dabei erwische, wie ich mir selbst Entschuldigungen mache, nur um nicht an anstrengenden Zielen arbeiten zu müssen.

Aufgrund meiner Meilensteine habe ich dies nun wirklich schwarz auf weiß vor mir und muss mir gezwungenermaßen eingestehen, dass ich noch sehr viel Arbeit vor mir habe, auf meinem Weg zum Goodlife.

Es ist leicht, zu reden, zu träumen und sich massenweise Ziele zu setzen. Aber am Ende zählt trotzdem immer nur, was auch wirklich erreicht wurde. Zu viele Ziele, gepaart mit einem Motivationstief und massenweise Entschuldigungen waren die Ursache für eine grottenschlechte November-Zielbilanz.

Was ich noch erkannt habe, war, dass ab einem gewissen Zeitpunkt nicht einmal mehr eine Zwischenbilanz wirklich weiter hilft, denn man ist schon so weit vom vorgegebenen Weg abgekommen, dass es aufgrund zu vieler anderer Aufgaben eigentlich keine richtige Möglichkeit mehr zurück gibt.

Daher lautet die absolute Grundregel Nr. 1 für alle weiteren Meilensteine:

Zukünftige Zielsetzungen müssen fordernd, aber nicht überfordernd sein. Sie müssen Spaß machen und trotz genauen Vorgaben Platz für Spontanitäten und Unvorhergesehenes bieten.

Gesetze Ziele: 51 (+24 mehr als im Oktober)
Davon erreicht: 28 (+5 mehr als im Oktober)
Nicht erreicht: 23 (+11 mehr als im Oktober)

Goal Score: 54,9% (-10,8% im Vergleich zu Oktober)

Mentale Gesundheit

  • Sonntag ist arbeitsfreier Tag und soll zur Regeneration genutzt werden: 
  • täglich nach dem Aufstehen 5 min meditieren: 
    Habe meistens sogar 3 mal pro Tag 10 min meditiert und wirklich coole Fortschritte dabei gesehen. Mehr dazu gibts bald in einem Artikel.
  • täglich 3 Danke und die Affirmation aufschreiben: 

Physische Gesundheit und Fitness

Sport

  • täglich vor dem Schlafengehen 10 min dehnen: Häufig, aber nicht jeden Tag gedehnt 
  • Dienstag und Donnerstag direkt nach der Arbeit ein Ganzkörpertraining mit Körpergewicht (= 9 Trainingseinheiten isngesamt): 6/9 
  • Sonntag mindestens eine Stunde Ausdauertraining: 
  • Trainingsbuch einführen und Fortschritte festhalten: 

Ernährung

  • eine 6 tägige Entschlackungsdiät durchführen, vom 05.11. bis einschließlich 10.11.: 
  • alle anderen Mon,- und Dienstage basen-überschüssige Ernährung: 
  • alle Ausgaben für Lebensmittel in der Exceltabelle eintragen: 
  • im Goodlife Book die Mahlzeiten und Wohlbefinden des Tages festhalten: 

Geld & Finanzen

  • 50€ zusätzlich zum Job einnehmen: 
  • Excel Tabelle fertig stellen und die Ausgaben/Einnahmen schnellstmöglich nach Auftreten eintragen: 

Job & Karriere: Tylax

Generelles auf der Webseite

  • Start,- Über,- und Kontaktseite überarbeiten: 
  • die neuen Headerfotos verkleinern und so Ladegeschwindigkeit steigern: 
  • Schriftfarbe der Blogtexte auf Grau abändern: 

Artikel

  • 4 Artikel schreiben: 1/4 
  • an Artikel-Titelbildern arbeiten und eine originelle und unverkennbare Lösung finden: 
  • November Meilenstein: 
  • Meilenstein Zwischenbilanz: 
  • Meilenstein Rückblick: 

Social Media

  • Pinterest Marketing Strategie Recherche: 
  • Pinterest Auftritt verstärken und Profilaufrufe steigern (Ziel: 5000 Betrachter/Monat): 1200/Monat erreicht 
  • 1 YouTube Video: 0/1 

Email Liste

  • Klick Tipp Recherche: 
  • Willkommens-Mail ausarbeiten: 
  • Freebie ausarbeiten: 

Freelancing

  • mit Vici treffen bezüglich Web Shop: 
  • Webshop erstellen, falls der Plan konkret wird: 

Krypto-Trading

  • Tradingtagebuch einführen: 
  • Trading-Excel-Tabelle in generelle Geld-Excel-Tabelle integrieren: 
  • Kryptomarkt beobachten und bei guten Gelegenheiten gemäß dem Tradingplan einsteigen: 
  • alle Trades im Tagebuch festhalten und analysieren: 
  • 1 Swingtrading-Tutorial/Woche: 

Familie

  • mindestens 2 mal besuchen: 
  • 1 Spieleabend: 
  • Weihnachtsgeschenk für Wichtel überlegen: 

Beziehung

  • mindestens 2 große Tagesausflüge: 
  • Wohnungssuche starten: 
  • Adventskalender vorbereiten: 
  • Weihnachtsgeschenk überlegen: 

Soft Skills, Bildung & Produktivität

  • täglich 15 min von „Glaube an dich und werde reich“ hören:
  • mehr über basen-überschüssige Ernährung recherchieren: 
  • Computer Backup durchführen: 
  • 1 Tutorial über Filmen/Fotografieren pro Woche: 
  • jeden Sonntag groben 7 Tages-Plan ausarbeiten, um all diese Vorhaben termingerecht fertig zu bringen: 

Hobbies, Freunde & Freizeit

  • Ocean von Mike Perry als Fingerstyle-Arrangement auf der Akkustik Gitarre lernen: 
  • für Time – Hans Zimmer die Fingerstyle Tabs besorgen: 
  • bei Tom R. das Moto GP Finale schauen: 

Beitrag zum Allgemeinwohl

  • alle Tylax Inhalte so ausarbeiten, dass sie den größtmöglichen Nutzen für die Leser/Zuseher und Abonnenten hat: 
  • mit Jute-Tasche einkaufen und in Arbeit komplett auf Plastikbecher verzichten: 

 

Das waren meine Meilensteine für November.

Wie gesagt, ich bin nicht wirklich stolz darauf, aber es hilft alles Jammern nichts.. Deshalb heißt es jetzt, einen Weg zu suchen, wie ich wieder konsequenter meine Ziele erreiche und die Aufgaben ernster nehme.

Bis morgen zum Dezember Meilenstein,

Mathias

Aus Fehlern lernen – der garantierte Erfolg!

Das obere Prozent

Bestimmt hast du schon mal die Annahme gehört, dass nur ca. 1-2 Prozent der Bevölkerung erfolgreich sind. Unzählige Businesscoaching-Seminare hören deshalb auf Titel wie „Wie du es schaffst, zum obersten Prozent zu gehören.“, oder so ähnlich.

Ich behaupte, dass alle, die solche Titel erstellen und so denken, so weit weg vom Erfolg sind, wie die Sonne von der Erde. Und das behaupte ich auch noch, wenn diese Menschen vielleicht sogar millionenschwer sein mögen. 

Warum? Ganz einfach! Sie haben schon das grundlegendste Prinzip des Erfolgs nicht verstanden. Nämlich, dass jeder Erfolg ein persönlicher Erfolg ist.

Das bedeutet, jeder Mensch auf dieser Welt ist auf seine Art und Weise erfolgreich. Manche haben Geld um ganze Städte zu bauen, andere wiederum schaffen heute fünf statt vier Liegestütze, wie vor zwei Wochen noch.

Erfolg ist nichts anderes als heute besser zu sein, als man gestern war – und das ist jeder von uns! Sonst würden wir wohl immer noch kein Wort sprechen und auf unseren Knien rum krabbeln.

Trotzdem bleibt keine Zeit, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Denn so wie jeder erfolgreich ist, so kann jeder von uns auch noch erfolgreicher werden. 

Und weil man sprichwörtlich rostet, wenn man rastet, zeige ich dir heute anhand eines gerade erlebten Beispiels aus meiner Arbeit und ein paar Denkanstößen, wie das im täglichen Leben funktioniert

Goethe oder Doris Durchschnitt?

Glaubt man den Erzählungen, so hat Thomas Edison, einer der größten Erfinder der Geschichte, über 10.000 (!) Fehlversuche gebraucht, bevor er die erste funktionierende Glühbirne entwickeln konnte. Und auch der bekannte Dichter, Johann Wolfgang von Goethe, sah Fehler lieber als „Aufklärungen“ von denen er profitierte, als sich davon aus der Bahn werfen zu lassen. 

Du siehst, solche klugen Köpfe stehen Fehlern also sehr offen gegenüber.

Leider wird uns dennoch sehr oft schon von klein auf gelehrt, dass Fehler etwas Schlechtes sind. Oftmals durch die Schule oder die Erziehung. Diese Fehler können sogar oftmals sogar zu ziemlich heftigen Bestrafungen führen. 

Und die Entwicklung zeigt deutlich, wohin uns das gebracht hat. Wir entwickeln uns in rasanter Geschwindigkeit immer weiter in Richtung einer Null-Fehler-Gesellschaft, ohne jeglicher Toleranz gegenüber Missgeschicken.

Daher eine kurze Zwischenfrage an dich: Glaubst du lieber an das Weltbild der verbitterten Frau Professor Doris Durchschnitt, die dir jeden noch so kleinen Fehler ausnahmslos ankreidet und dir am liebsten ganz old-school die Rute über die Finger ziehen würde? 

Oder glaubst du doch lieber Goethe, dem Mann mit dem höchsten IQ der Geschichte, der sich über Fehler freute, weil er wusste, dass sie ihn weiter bringen können.

Ich glaube und hoffe, dass du für Goethes Sichtweise bist. Falls du aber immer noch zweifelst ob Fehler wirklich etwas Gutes sind, kommt hier der ultimative Beweis:

 

 

Mega, oder? 

So, jetzt wo du hoffentlich auf meiner Seite bist, lass mich dir erklären, wie du nun aus Fehlern lernen kannst.

Ich möchte dir diese Schritte gerne anhand eines Beispiels näher bringen, welches mir persönlich vor zwei Tagen erst passiert ist. Dieses Beispiel war kein eindeutiger persönlicher Fehler und deshalb nicht leicht als solcher erkennbar – dafür aber umso wertvoller.

Meine kleine Erlebnisgeschichte

Vor kurzem bin ich bitter auf die Schnauze gefallen. Nicht wirklich, aber umgangssprachlich. 

Es war Donnerstag vor einer Woche, als ich in der Arbeit bei einem Kaffeeautomaten-Gespräch mitbekam, dass in einer Schule, gleich gegenüber von meiner Firma, ein berufsbegleitendes Marketing-Studium angeboten wird. 

Da ich mich schon seit Jahren gerne für so ein Studium interessierte, dachte ich „Das ist die Chance!“. Ich habe mich gleich telefonisch für den Platz beworben und am nächsten Tag saß ich auch schon beim Vorstellungsgespräch in der Schule.

7 Tage bis zum Studienstart

Das Vorstellungsgespräch verlief einigermaßen gut, aber noch hatte ich keine Gewissheit.

Ich habe natürlich trotzdem meinem Chef direkt nach dem Vorstellungsgespräch mitgeteilt, was ich vorhatte. Ich musste schließlich auch  noch anfragen, ob mein Anstellungsverhältnis für knappe zwei Jahre von einer Vollzeitbeschäftigung auf eine Teilzeitbeschäftigung verringert werden könnte. Nur so wäre das Studium überhaupt durchführbar gewesen.

Da dies aber bei anderen Mitarbeitern auch schon funktioniert hat, war ich vorerst ziemlich siegessicher. Auch wenn mein Chef meinte, dass er darüber schlafen müsse und nicht so begeistert ist.

3 Tage bis zum Studienstart

Irgendwie musste ich trotz zerknittertem Hemd und regennassen Haaren beim Vorstellungsgespräch ein gutes Bild abgegeben haben. Es war Dienstag, der 18.09. und da war sie, die Email mit dem offiziellen Ja der Universität. Ich war tatsächlich aufgenommen.

Ich wollte am liebsten einen Salto im Stand machen, entschied mich dann aber doch gegen einen Genickbruch und ging stattdessen zum Chef, um mit seiner Einverständnis zur Teilzeitanstellung alles zu besiegeln.

Aber wie heißt es so schön? Übermut kommt vor dem Fall.

Ganz nach diesem Motto wurde nur Sekunden später mein ganzer Zukunftsplan über den Haufen geworfen, als ich statt des erwarteten Ja´s vom Chef mit einer Absage abgespeist wurde.

„Aufgrund von mehreren möglichen Abgängen einiger Mitarbeit in der näheren Zukunft, sei es nicht möglich, mir meinen Wunsch der Arbeitszeitverringerung zu genehmigen. Das Risiko wäre zu groß.“, so der Chef.

Nachdem auch nach einiger Diskussion kein Kompromiss erreicht werden konnte, ging ich schließlich mit 50% Wut und 50% Enttäuschung aus dem Büro. Nur noch ein kleiner Funken Hoffnung war übrig, aber ich gab nicht so schnell auf.

1 Tag bis zum Studienstart und Anmeldeschluss

Ich überlegte mir tagelang Argumente, warum ich finde, dass ich eine Verringerung der Arbeitszeit verdient hätte. Und als ich gerade zum Chef gehen und meine Punkte vortragen wollte, war er nicht mehr im Haus. Er war auf dem Weg in den Urlaub. Somit war das Nein also in Stein gemeißelt und der Traum vom Studium offiziell geplatzt.

 

Im nächsten Abschnitt möchte ich dir zeigen, wie ich versuche, auch aus solchen scheinbaren negativen Situationen trotzdem so gut wie möglich zu profitieren.

5 Schritte zum Erfolg – vielleicht auch 6

  1. Die Analyse

Wäre ich nach dem Korb vom Chef immer noch mein 24-jähriges Ich gewesen, ich hätte wohl am liebsten ein Loch in die geschlossene Büro-Tür geschlagen. 

So denkt in diesem Fall doch fast jeder, oder? Nach solchen fadenscheinigen Argumenten und einem zumindest vorerst geplatzten Lebenstraum ist der Weg in die Opferrolle meistens schnell gefunden. Und der Stammtisch freut sich auch schon wieder über eine hitzige Diskussion über unfähige Chefs und, dass die sowieso alle nichts können.

Aber genau an diesem Punkt kommt das, was mit der „oberen Prozent“ – Regel wirklich gemeint ist, tatsächlich zum Tragen! 

Während Doris Durchschnitt nach diesem Schnitzer wahrscheinlich ihren Frust mit einer Flasche Wein ertränken und vor ihrem Freund, Otto Normal, ihrem Chef das Kreuz abfluchen würde, beginnen lösungsorientierte Menschen mit einem ganz anderen, wichtigen Prozess. 

Sie analysieren zuerst einmal, was eigentlich passiert ist.

Für so eine Analyse benötigt man vor allem zwei Dinge:

  • einen klaren, kühlen Kopf und Objektivität (also besser den ersten Ärger mal vorbei gehen lassen und runter kommen)
  • das notwendige Selbstreflexionsvermögen (ist eine Übungssache und wird von Mal zu Mal besser)

In meinem Beispiel kam ich bei der Analyse zu folgenden Erkenntnissen:

  • Ich habe innerhalb von 7 Tagen einen Studienplatz ergattern wollen und meinen Chef zwischen Tür und Angel dazu gedrängt, mir eine Teilzeitanstellung zu genehmigen
  • Unsere Firma sucht seit Monaten erfolglos neue Mitarbeiter
  • Meine gesamte Forderung beinhaltete unter diesen Umständen nicht einen einzigen Vorteil für die Firma
  • Ich habe mir nicht einmal 5 Minuten Zeit genommen, mich auf das Gespräch mit dem Chef vorzubereiten und mir Argumente zu überlegen
  • Ich hatte keinen Plan B, falls die Antwort unerwartet Nein lauten sollte

Du siehst, ich habe nicht sofort den Chef verurteilt. Das Gegenteil war der Fall. Ich habe versucht zu verstehen, warum er so gehandelt hat. Und warum die Situation so endete.

Dabei habe ich einfach alles hinterfragt, was mir eingefallen ist. Die Situation, in welcher die Firma gerade steckt, meine Art und Weise der Gesprächsführung, wer in welcher Rolle ist (wer fordert, wer erwidert) usw.

2. Das Eingeständnis

Natürlich fühlte ich mich vom Leben unfair behandelt und ärgerte mich auch nach wie vor über die Entscheidung meines Chefs. Doch nach den Erkenntnissen der Analyse musste ich mir einfach eingestehen, dass auch ich viele Dinge nicht richtig gemacht habe bzw. viel besser hätte machen können.

Das wichtigste wäre wohl mehr  Zeit gewesen. Hätte ich mir zumindest eine halbe Stunde Zeit genommen und mich gleich von vorn herein mit einer Win-Win Mentalität an die Sache gemacht, hätte ich bestimmte einige Argumente finden können, welche den Chef vielleicht überzeugt hätten. Zum Beispiel, dass ich nach dem Studium der Firma noch besser „dienen“ kann, weil ich X und Y gelernt habe.

Diese beiden Punkte brachten mich also schon mal auf die richtige Spur, aber es geht nichts über eine…

3. Rücksprache mit guten Freunden, dem Partner oder der Familie

Dieser Tipp ist einfach Gold wert! Kaum etwas auf dieser Welt kann einem so schnell weiterhelfen, wie ein guter Zuhörer, der möglichst unparteiisch ist und auch mal Fehler aufzeigen kann, ohne dabei zu verletzen.

Solltest du so jemanden kennen, dann nichts wie hin! Achte aber darauf, dass es nicht Doris Durchschnitt oder Otto Normal sind, die dich mit ihrem Pessimismus und ihrer Engstirnigkeit nur noch weiter nach unten ziehen…

4. Eigene Meinung bilden

Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem genug Eindrücke da sein sollten, um sich eine klare Meinung über den Sachverhalt zu bilden.

Dabei muss man übrigens nicht immer ausnahmslos Reue zeigen. Man kann auch zu dem Entschluss kommen, dass der Fehler Dinge ans Tageslicht brachte, die schon lange hätten geklärt werden müssen. So passiert es oft bei Streitsituationen in Partnerschaften, wenn sich viele kleine Dinge über lange Zeit anstauen und so hartnäckige Wolken über der Beziehung liegen. Bis eines Tages der Damm bricht und endlich über alles „geredet“ wird.

Du siehst, sich einen Fehler eingestehen heißt nicht zwangsläufig, dass es gleich weiter laufen muss, wie vor dem Fehler. Manchmal kann er sogar der Beginn von einem ganz neuen, viel besseren, Kapitel sein.

Zurück zu meinem Beispiel: Nachdem ich die oberen Punkte abgeschlossen hatte, gestand ich mir ein, dass ich dringend an meiner Überzeugunskunst arbeiten muss. Nur so kann ich in Zukunft in ähnlichen Situationen als Sieger vom Platz gehen. Gleichzeitig habe ich aber auch erkannt, dass ich zukünftig nicht mehr so abhängig von einer Arbeitsstelle sein möchte und meine Firma offenbar nicht wirklich begeistert über meine Zukunftspläne ist.

5. Verzeihen, Anwenden und Blick nach vor

Nun, da die Meinung gebildet ist, kommt der wichtigste Teil. Das Verzeihen und Anwenden des Gelernten.

Jeder Mensch macht Fehler und wenn es irgendwie möglich ist, sollte man sich selbst oder dem anderen diesen irgendwann auch wieder verzeihen. Hilfreich kann dabei folgendes Denkmuster sein:

„Ich/bzw Person XY wussten es zu diesem Zeitpunkt noch nicht besser, deshalb kam es zu dem Fehler. Heute ist ein neuer Tag, deshalb gebe ich ihm/ihr/mir eine zweite Chance.“

Im Normalfall bedarf es schon viel, um jemanden nie wieder verzeihen zu können. Daher könnte es gut sein, dass du manchmal einfach über deinen Schatten springen musst.

Nachdem dieser Punkt erledigt ist, folgt nun der wichtigste Schritt.

Nun muss das Gelernte verinnerlicht und umgesetzt werden. Und zwar so lange, bis man es wirklich intus hat. Dafür muss man sich die nötige Zeit geben und sich wirklich immer und immer wieder dazu anhalten, weiter zu lernen.

Man ist dann zwar vermutlich noch kein Goethe, aber zumindest hat man Doris Durchschnitt auf halber Strecke stehen gelassen.

In meinem Fall läuft das Verinnerlichen nun folgendermaßen ab:

Da ich also gerne besser Überzeugen können möchte, habe ich mir umgehend einige Rhetorik Bücher bei Amazon bestellt und werde diese nun Seite für Seite durcharbeiten und anwenden. Dieses Vorhaben werde ich auch in meine nächste 1 Buch, 1 Seite, 1 Tag – Challenge integrieren. Und natürlich.. Alles hilfreiche aus diesen Büchern erfährst du nach einer erfolgreich abgeschlossenen Testphase hier auf Tylax. 🙂

Und da auch meine Zukunft nicht mehr so stark von einer Firma abhängig sein sollte, werde ich nun noch motivierter daran arbeiten, weitere Einnahmequellen zu generieren. Zum Beispiel mit Tylax, Trading, Freelancing etc. Es gibt viele Möglichkeiten, und auch hier gilt: Was funktioniert, landet auf Tylax.

So einfach ist das. Nun noch Blick nach vor und ab gehts!

6. Bitte, bitte ein Bonustipp

Ok.. Hier ist ein Zitat von Otto von Bismarck. Und so unnötig ich auch den ersten Teil des Zitates finde, so wichtig ist der zweite Teil:

„Nur ein Idiot glaubt, aus eigenen Erfahrungen zu lernen. Ich ziehe es vor, aus den Erfahrungen anderer zu lernen, um von vornherein eigene Fehler zu vermeiden.“ – Otto von Bismarck

Wenn du mit offenen Augen durch die Welt gehst und aktiv zuhörst, kannst du sehr viel von anderen Menschen lernen. Vor allem auch aus ihren Fehlern. So kannst du dir extrem viel Zeit, Geld und Nerven sparen.

Ich hoffe, dass dir dieser Artikel gefallen hat und du dadurch vielleicht aus deinen eigenem Fehler profitierst und so noch erfolgreicher wirst. Falls du Hilfe bei einem schwierigen Problem brauchst oder noch weitere Tipps für mich und die epische Tylax Community hast, schreib es bitte jederzeit unten in die Kommentare.

Nächstes Mal geht es übrigens darum, wie du Faulheit überwinden kannst. Falls das ein Problem für dich darstellt, wirst du sicher viel Freude mit dem Artikel haben.

Also dann, mach´s gut und vergiss niemals: Das Leben ist einfach zu kurz, um durchschnittlich zu sein!

Mathias

Herzlich Willkommen!

Lass mich dir erklären, was der edle Gentleman aus dem Artikelbild mit „neuer Style, neue Mission“ genau meint. Dafür möchte ich mit einem kleinen Ausflug in meine jüngere Vergangenheit starten.

Tylax ist eine Idee, die mir schon vor mehreren Jahren gekommen ist. Es war viel Tüftelei, ein passendes Logo und Konzept zu finden, aber der Grundgedanke war eigentlich immer derselbe. Von Anfang an wollte ich meine Reise und Geschichte mit der Welt teilen, in der ich an mir selber und meinen größten Zielen arbeite.

Ich wollte jeden noch so kleinen Schritt festhalten. Immer, wenn ich in bestimmten Dingen erfolgreich bin, sollen alle einen nachvollziehbaren Weg erkennen, wie ich es geschafft habe. Wenn ich zum Beispiel einen fitten Körper habe, sollen alle Menschen immer bis ganz zurück an den blutigen Anfang meiner Trainingskarriere schauen können, um zu sehen, was ich wann, wie gemacht habe.

Diese Idee hat mich so überzeugt, dass ich mehrere Jahre meiner Freizeit dafür verwendet habe, mir neue Skills wie Webdesign, Film Schneiden und Webseitenerstellung anzueignen. Und so kam es, dass ich mir Anfang Juni 2018 tatsächlich endlich den Wunsch einer ansehnlichen und funktionierenden Webseite erfüllen konnte.

Natürlich ging ich auch sofort an die Arbeit, und schrieb meinen ersten Text. Damals noch auf Englisch und Deutsch, da es mein Ziel war, so viele Menschen wie möglich zu erreichen.

Voller Erfolg?

Nein! Wie so oft kam es sehr schnell ganz anders als geplant. Nachdem die erste Motivation verflogen war, kam.. Leere.

Ich hatte zwar ein paar gute Ideen für Artikel, aber einfach keinen Bock darauf, zu schreiben. Und so staubte alles wieder zu. Es vergingen Monate, bis mich vor einigen Tagen eine schwierige Situation in meiner Arbeit so wachrüttelte, dass sich für kurze Zeit mein gesamtes Weltbild überschlagen hat.

Ich kämpfte um einen Studienplatz an der FH Wien für Marketing und Verkauf. Scheinbar wusste ich zu überzeugen, denn ich konnte das Rennen um den Platz tatsächlich gewinnen. Der Schlag ins Gesicht kam aber postwendend, als mir mein Chef erklärt hat, dass er mir nach reichlicher Überlegung keine Teilzeitanstellung genehmigen kann. Auf gut Deutsch: die Arbeit ließ sich nicht mit dem Studium vereinbaren

Diese letzte Hürde war so groß, dass ich nicht ohne massive finanzielle Einschnitte an dem Studium teilnehmen hätte können. Ich hätte meinen Job kündigen müssen. Und nicht nur das, ich hätte auch aus meiner Wohnung ausziehen müssen, da es sich um eine Firmenwohnung handelt, in der ich dienstvertrags-gebunden lebe.

Ich musste den Traum vom Studium nach langem hin und her also einem durchschnittlichen Gehalt zuliebe aufgeben, da ich keinen Plan-B hatte, um Geld zu verdienen und zu überleben. Mit einem Mal erkannte ich, dass ich obwohl, ich seit meinem 24. Lebensjahr sehr viel Zeit investierte um weiter zu kommen, immer noch fast am selben Fleck stehe.

Kein fitter Körper; keine vollgefüllte Webseite und passives Einkommen, welches mir erlauben würde, zu studieren; kein eigenes Unternehmen; keine gesunde Ernährung; keine regelmäßige Meditation; kein neues schönes Haus und cooles Auto; nichts… Alles nur Träume, die auch am 28. Geburtstag immer noch nur Träume sind. Und eine fesselnde Abhängigkeit von einigen, wenigen Personen.

Zusätzlich habe ich erkannt, dass ich in den vergangen 4 Jahren zwar extrem viel theoretisches Wissen angesammelt habe, aber einfach zu wenig daraus gemacht habe. Der Traum war also scheinbar geplatzt und ich meinte kurz, für ein Leben im Durchschnitt verdammt zu sein.

Nach einigen Stunden voller Wut und Verzweiflung über mich selbst und die restliche Welt klopfte dann aber plötzlich der Kämpfer in mir an meine mentale Tür.

„Scheiß drauf!“ sagte er. Und er hatte Recht. Es war und ist an der Zeit, die Vergangenheit hinter mir zu lassen, mich dem Problem zu stellen, eine Lösung zu finden und wieder nach vorne zu schauen. Und eine erste Lösung kam prompt!

Ein Schritt zurück, zwei Schritte vor!

Nachdem ich meine Fehler, Interessen und Stärken hinterfragt habe, wurde mir klar, dass ich vorlauter Bäumen den Wald nicht mehr sah. Ich erkannte, dass ich mit dem Konzept von Tylax und meinem vorhandenen Wissen eigentlich schon lange alles hatte, um mit voller Kraft loslegen zu können. Das Problem war einfach, dass ich mir von Anfang an viel zu viel vorgenommen habe. So viel, dass ich es alleine schlichtweg nicht bewältigen konnte. 

Ich wollte ohne jegliche Hilfe eine deutsche und englische Webseite mit dazugehörigem zweisprachigem YouTube Kanal aufbauen. Und als ob das nicht schon genug wäre, hätte ich ja noch an meinem Leben und meiner Fitness arbeiten müssen, um überhaupt Material für Inhalte zu bekommen. Das alles neben einem Vollzeitjob und eine Beziehung – einfach nicht miteinander vereinbar. „Ich muss an mehr Zeit kommen!“ war mein erster Gedanke.

Was war also die Lösung? Meinen Job zu kündigen war ohne Plan B und einem vollen Konto keine Option. Und meine Beziehung aufgeben? Schon gar nicht! So blieb eigentlich nur mehr ein großer Zeitfaktor übrig. Tylax.. Die Zeit war gekommen, das Projekt abzuspecken. Der Arbeitsaufwand musste auf ein realistisches Level heruntergeschraubt werden und die Lösung war eigentlich relativ simpel und naheliegend. Vorerst nur mehr Inhalte in meiner Muttersprache – Deutsch. 

Es fühlte sich zwar in gewisser Weise fast so an, als müsst man sein eigenes Kind hergeben. So aber wurde mit einem Schlag das Arbeitspensum um mindestens die Hälfte reduziert.

Und nur Minuten später war es wieder soweit.. Frische Ideen brachen wie in einer Flutwelle über mich herein. Es brannte wieder, das innere Feuer. Aber nicht wie sonst, sondern so, als hätte jemand einen Brandbeschleuniger hinein geleert.

Lange Rede, kurzer Sinn! Der neue Style und die neue Mission, die der edle Gentleman also meint, sind folgende: Ab sofort gibts alle Inhalte für meine rund 200 Millionen deutschsprachigen Freunde in Deutsch-only und die Mission lautet, endlich erkennbar vom Fleck zu kommen. Keine Ausreden und kein Aufschieben mehr! 

Jetzt wird gehustlet.. Entschuldigung, ich meine natürlich „hart gearbeitet“. Ganz nach dem Motto, raus aus dem Durchschnitt und hinein ins Glück! 

Bis bald, 

Mathias