Die goldene Regel des Erfolgs (inspiriert von Eckhart Tolle)

Die ganze Welt ist sich einig!

Erfolg bedeutet, seine Ziele zu erreichen. 

Erfolg bedeutet „Gewinnen“.

Wir können Erfolg messen – an Geld, Anerkennung und Können.

Für Erfolg muss man begabt sein. Man sollte zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und Erfolg ist das Ergebnis harter Arbeit.

Wenn das die ganze Welt sagt, dann muss es doch stimmen. Oder?

Der Mensch ist ein Goldhamster

Ja, die Welt hat Recht. Diese Faktoren bestimmen den Erfolg tatsächlich oft mit. 

Aber die Welt hat eine Kleinigkeit übersehen…

All die oben genannten Dinge entscheiden zwar über das Ausmaß oder resultieren aus Erfolg, sie sind aber nicht der Erfolg.

Im Gegenteil! Sie sind vielmehr der Grund, warum wir den Begriff „Hamsterrad“ mittlerweile eher mit der heutigen Arbeitswelt verbinden, als mit dem Plastikteil im Hamsterkäfig.

Immer mehr Menschen erkennen, dass sie täglich in diesem Rad mitlaufen. Aber dennoch kennt kaum jemand den Ausweg.

Oft wird aber nur ein winziges Detail missachtet, das alles zum Positiven verändern würde. 

Die eine goldene Regel, die jede Illusion vom Hamsterrad-Erfolg zerstört und umgehend zu richtigem – erfüllendem – Erfolg führt. Und in vielen Fällen auch zu finanziellem Reichtum, außerordentlichen Leistungen und Ruhm.

Erfolgreich werden

Es ist wohl der meist geteilteste Traum überhaupt. Wir wollen erfolgreich werden.

Wir gehen zur Schule, knüpfen Kontakte, sparen und investieren – stets mit dem Hintergedanken, irgendwann erfolgreich zu werden.

Doch genau hier liegt der Hund begraben.

Man kann nicht erfolgreich werden – man kann nur erfolgreich sein!

Lass dir nicht von einer Welt, die in einem Hamsterrad läuft, einreden, dass Erfolg ein Zeitpunkt in der Zukunft ist. Diese Zukunft wird niemals eintreffen.

Nur im Jetzt

Gründest du gerade ein Unternehmen, dann lautet dein Ziel vermutlich, dass du irgendwann einmal gut davon leben möchtest. Ein gutes Ziel!

Wenn du aber in Gedanken durchgehend bei diesem Ziel in der Zukunft bist, wann sollst du dein Ziel dann jemals erreichen?

Selbst wenn du heute glaubst, dass du von 5.000€ gut leben kannst, so wirst du mit größter Wahrscheinlichkeit nicht einmal dann glücklich sein, wenn du wirklich 5.000€ verdienst.

Du wirst das gleiche Gedankenmuster immer weiterführen und dir dann schon längst sicher sein, dass du, um wirklich gut leben zu können, 10.000€ brauchst. Dann 15.000€, und so weiter. Du mutierst zum Goldhamster!

Durch diese Gedankenmuster vergiftest du dich aber ständig selbst und es wirkt sich negativ auf dich, deine gesamte Umwelt und alle Vorhaben aus. Solange, bis das Gift die ganze Anziehungskraft des ursprünglichen Ziels vollständig aufgelöst hat.

Alles was übrig bleibt, ist ein unglücklicher Hamster mit zwangsläufig noch größeren Zielen, von denen er sich das wirkliche Glück erwartet.

Primär > Sekundär

Warum eigentlich 5000€ pro Monat? 

Für ein Auto? Ein tolles Haus? Ein goldenes Steak mit Frank Ribéry?

All diese Dinge sind vielleicht deine Ziele, aber es sind deine sekundären Ziele. Egal was du dir auch erträumst, das primäre Ziel hinter all diesen Dingen ist immer das gleiche: Glücklich sein. 

Du hast bestimmt auch schon mal ein neues Paar Schuhe gekauft, mit denen du dich wie ein Boss gefühlt hast. Aber hat dieses Glücksgefühl ewig angehalten?

Vermutlich nicht. 

Irgendwann hast du sie ohne jeglichen Gedanken angezogen. Und schlussendlich sind sie ins hinterste Eck deines Kastens gewandert, wo sie seitdem mit anderen Sneakern langsam vor sich hin welken.

Früher oder später werden alle Dinge und Situationen alltäglich und beeinflussen unser Glücksgefühl nicht mehr im Geringsten. Egal ob Schuhe, Villen oder Lamborghinis.

Und was machen Hamster, wenn sie an diesem Punkt sind? Genau, es muss etwas Neues, Besseres, her.

Und so dreht sich das Hamsterrad eine weitere Runde.

Ein Lambo wäre aber schon geil…

Wenn etwas erstrebenswert ist und deine Lebenssituation verbessern könnte, ist es dein gutes Recht, alles zu versuchen, es zu erlangen oder zu verwirklichen.

Du solltest dich aber trotzdem niemals mit diesen Aufgaben, Dingen oder Kontoständen identifizieren. Sie entstehen aus deiner investierten Energie, aber sie sind nicht du!

Stelle immer dein primäres Ziel vor deine sekundären Ziele. Also, wie oben schon beschrieben, glücklich sein vor Schuhe, deine Firma und Lambo´s.

Und so gehts…

Jeder Moment zählt

Wirkliches Glück, welches gleichzeitig auch Erfolg ist, findest du nicht in der Zukunft. Erfolg findest du nur im Jetzt. Das ist die goldene Regel.

Erfolg bedeutet, jedem Moment Qualität zu geben. Egal ob du Zähne putzt, für die Schule lernst oder gerade das nächste Amazon gründest.

Sobald du es schaffst, mit vollem Fokus bei der Sache zu sein, ohne ständig negativ über die Zukunft oder Vergangenheit zu grübeln, wirst du bestmögliche Leistungen erbringen.

Wenn du deine Firma gründest, dann gib zum Beispiel auch jedem Moment der Gründungsphase deine volle Aufmerksamkeit. Verliere dich nicht in Gedanken an das ganze Geld, das du irgendwann damit machen könntest.

Wenn du beim Steuerberater sitzt, sitze beim Steuerberater und höre zu. Wenn du einen Blogartikel schreibst, schreibe und lese ihn Wort für Wort und mit größter Sorgfalt.

Arbeitest du im Jetzt, wirst du nicht nur deine Erfolgschancen drastisch erhöhen, du wirst auch 100% glücklich sein und viel weniger Stress haben.

Nicht perfekt

Wundere dich aber nicht, wenn es mal nicht funktioniert mit der Achtsamkeit.

Vor allem am Anfang wirst du oft bemerken, wie schnell du gedanklich wieder irgendwo im übernächsten Jahr festhängst. Oder, wie du es vielleicht bereust, nicht schon früher mit deinem Unternehmen angefangen zu haben.

Solche gedanklichen Rückschläge sind normal. 

Solltest du aber realisieren, dass es so weit ist, dann beobachte diese Gedanken. Urteile nicht darüber, sondern stelle dir vor, wie du von außen deinem Gehirn zuschaust, wie es denkt.

Du wirst dann schnell merken, dass der Gedanke einfach weiter zieht und verschwindet, wenn du nicht auf ihn eingehst. 

Er wird auch nicht wie sonst den nächsten und übernächsten Gedanken verursachen. Eckhart Tolle nennt diesen Zustand No-Mind.

Falls du noch mehr über No-Mind und Erfolg lernen möchtest, kann ich dir das Buch Jetzt – Die Kraft der Gegenwart! von Eckhart Tolle* schwerstens empfehlen.

Je öfter du es übst, umso leichter wird es dir fallen, im jetzigen Moment zu leben, zu arbeiten, zu sporteln, zu essen usw.

Funktioniert das überhaupt im Alltag?

Wir alle müssen denken, hin und wieder unsere Zukunft voraus planen, die Vergangenheit analysieren und aus Erfahrungen lernen. Egal ob für Meetings, Geschäftsberichte oder fürs Kochen. 

Ich persönlich bin leidenschaftlicher Planer und beschäftige mich wirklich oft damit. Trotzdem haben sich meine No-Mind Momente gerade in den letzten Wochen extrem erhöht. Und damit auch mein Erfolg. 🙂

Für die Zukunft zu planen und aus Vergangenem zu lernen bedeutet nämlich nicht, sich über die Zukunft oder Vergangenheit zu sorgen.

In Wirklichkeit planst und lernst du ja auch im Jetzt. Und meistens mit der Absicht, den jetzigen oder zukünftige Momente zu verbessern.

Genau für diese Zwecke besitzt der Mensch sein Gehirn. Mit diesem mächtigen Werkzeug können wir die Richtung bestimmen, in die wir gehen.

Aber nur die Richtung zu kennen ist leider nicht genug.

Der Weg ist das Ziel

So abgedroschen dieser Spruch mittlerweile auch sein mag, mit der goldenen Regel des Erfolgs ergibt er unweigerlich Sinn.

Willst du maximalen Erfolg, widme jedem kleinen und großen Schritt deine volle Aufmerksamkeit. So bist du zwar unterwegs, aber eigentlich schon am Ziel – denn du bist glücklich!

Und mit ein bisschen Ausdauer, Glück und Hausverstand wirst du dann vielleicht auch bald den Schritt in deinen nagelneuen Lambo machen. Erfolgreich und glücklich, aber mit der Gewissheit, dass dein Glück und Erfolg nicht von ihm abhängt. 

Viel Erfolg und bis zum nächsten Mal,

Mathias

PS: Danke Eckhart Tolle für die Inspiration für diesen Artikel und die lebensverändernde Sichtweise!

Dezember Meilenstein

Mentale Gesundheit

  • Sonntag ist arbeitsfreier Tag und soll zur Regeneration genutzt werden: 
  • täglich mindestens einmal für 20 Minuten meditieren: 
  • die 30 Tage-besseres-Ich Challenge durchführen: 

Physische Gesundheit und Fitness

Generelles

  • Termin für BIA Körperwerte Messung vereinbaren: 
  • Zahnarztermin vereinbaren: 
  • Hautarzttermin vereinbaren: 
  • am 10. Dezember Gesundenuntersuchung besuchen: 

Sport

  • Montag und Donnerstag Krafttraining laut Trainingsplan; Sonntag mindestens eine Stunde Ausdauertraining: 
  • Testing durchführen: 
  • Fortschritte im Trainingstagebuch festhalten: 
  • täglich Foto von meinem Körper machen:

Ernährung

  • keine Soft Drinks: 

Geld & Finanzen

  • 100€ zusätzlich zum Job einnehmen: 
  • Excel Tabelle um Pokerblatt ausweiten und alle Ausgaben/Einnahmen festhalten: 
  • 150€ Langzeit-Kryptoinvestment tätigen: 

Job & Karriere

Tagesjob

  • Bewerbung ausarbeiten und abgeben: 

Tylax

Generelles für das Projekt und die Webseite

  • Über-Seite erstellen: 
  • Tylax Dezember Plan erstellen: 
  • täglich mindestens eine Stunde an Tylax arbeiten – außer Sonntags: 

Artikel

  • 2 große Artikel mit mehr als 2000 Wörtern schreiben: 
    1. Fitnesstraining für Einsteiger: 
    2. Durchhaltevermögen und Selbst-Disziplin steigern: 
  • Dezember Meilenstein Vorschau erstellen: 
  • Dezember Meilenstein Rückblick erstellen:
  • Jahresrückblick und Jahresvorschau erstellen: 

Social Media

  • Pinterest Marketing Strategie Recherche: 
  • Pinterest Auftritt verstärken und Profilaufrufe steigern (Ziel: 25000 Betrachter/Monat): 
  • 1 YouTube Video über Training drehen: 
  • Facebook Werbung für insgesamt 25€ schalten: 

Email Liste

  • Klick Tipp Recherche: 
  • Willkommens-Mail ausarbeiten: 
  • Freebie (Trainingsplan) ausarbeiten: 

Freelancing

  • Webshop online stellen: 

Krypto-Trading

  • Kryptomarkt beobachten und bei guten Gelegenheiten gemäß dem Tradingplan einsteigen: 
  • alle Trades im Tagebuch festhalten und analysieren: 

Online Poker

  • Pokertracker lernen und kleine Bankroll Challenge starten, bei der insgesamt 25.000 Hände pro Monat auf 0.05¢/0.1¢ Zoom Pokertischen gespielt werden: 
  • Ziel: Bankroll um 200$ vergrößern: 

Familie

  • mindestens 2 mal besuchen: 
  • 1 Spieleabend: 
  • Weihnachtsgeschenk für Wichtel überlegen und besorgen: 
  • gemeinsam Weihnachten feiern: 

Beziehung

  • 60. Geburtstag von Schwiegervater feiern: 
  • Wohnungssuche fortsetzen: 
  • Weihnachtsgeschenk überlegen und besorgen: 
  • ein Mal ins Kino gehen: 
  • Silvester im Aquadome feiern: 

Soft Skills, Bildung & Produktivität

  • Computer Backup durchführen: 
  • jeden Sonntag groben 7 Tages-Plan ausarbeiten, um all diese Vorhaben termingerecht fertig zu bringen: 

Hobbies, Freunde & Freizeit

  • Weihnachtsfeier mit den Boys: 
  • Weihnachtsfeier mit Arbeitskollegen: 

Beitrag zum Allgemeinwohl

  • alle Tylax Inhalte so ausarbeiten, dass sie den größtmöglichen Nutzen für die Leser/Zuseher und Abonnenten hat: 
  • mit Jute-Tasche einkaufen und in Arbeit komplett auf Plastikbecher verzichten: 

Sonstiges

  • Klavier verkaufen und verschicken: 

November Meilenstein Report – Ich habe eine Problem!

Dieses Monate hatte ich wirklich ambitionierte Ziele, vor allem was Tylax betrifft. 4 Artikel, mehr Social Media Auftritte und Content, erste Versuche im Email Marketing, und so weiter. Aber auch andere große Ziele waren Anfang November eine motivierende Wunschvorstellung. An dieser Stelle möchte man meinen, dass das ja eigentlich gut ist.

Nein… Das Problem ist folgendes:

Ziele sind großartig – solange man sie konsequent umsetzt. Und genau das tue ich zur Zeit nicht.

Ok, Ziele zu verfehlen gehört dazu, aber das war es noch nicht ganz.. Mein noch viel größeres Problem ist, dass ich mich nicht selten dabei erwische, wie ich mir selbst Entschuldigungen mache, nur um nicht an anstrengenden Zielen arbeiten zu müssen.

Aufgrund meiner Meilensteine habe ich dies nun wirklich schwarz auf weiß vor mir und muss mir gezwungenermaßen eingestehen, dass ich noch sehr viel Arbeit vor mir habe, auf meinem Weg zum Goodlife.

Es ist leicht, zu reden, zu träumen und sich massenweise Ziele zu setzen. Aber am Ende zählt trotzdem immer nur, was auch wirklich erreicht wurde. Zu viele Ziele, gepaart mit einem Motivationstief und massenweise Entschuldigungen waren die Ursache für eine grottenschlechte November-Zielbilanz.

Was ich noch erkannt habe, war, dass ab einem gewissen Zeitpunkt nicht einmal mehr eine Zwischenbilanz wirklich weiter hilft, denn man ist schon so weit vom vorgegebenen Weg abgekommen, dass es aufgrund zu vieler anderer Aufgaben eigentlich keine richtige Möglichkeit mehr zurück gibt.

Daher lautet die absolute Grundregel Nr. 1 für alle weiteren Meilensteine:

Zukünftige Zielsetzungen müssen fordernd, aber nicht überfordernd sein. Sie müssen Spaß machen und trotz genauen Vorgaben Platz für Spontanitäten und Unvorhergesehenes bieten.

Gesetze Ziele: 51 (+24 mehr als im Oktober)
Davon erreicht: 28 (+5 mehr als im Oktober)
Nicht erreicht: 23 (+11 mehr als im Oktober)

Goal Score: 54,9% (-10,8% im Vergleich zu Oktober)

Mentale Gesundheit

  • Sonntag ist arbeitsfreier Tag und soll zur Regeneration genutzt werden: 
  • täglich nach dem Aufstehen 5 min meditieren: 
    Habe meistens sogar 3 mal pro Tag 10 min meditiert und wirklich coole Fortschritte dabei gesehen. Mehr dazu gibts bald in einem Artikel.
  • täglich 3 Danke und die Affirmation aufschreiben: 

Physische Gesundheit und Fitness

Sport

  • täglich vor dem Schlafengehen 10 min dehnen: Häufig, aber nicht jeden Tag gedehnt 
  • Dienstag und Donnerstag direkt nach der Arbeit ein Ganzkörpertraining mit Körpergewicht (= 9 Trainingseinheiten isngesamt): 6/9 
  • Sonntag mindestens eine Stunde Ausdauertraining: 
  • Trainingsbuch einführen und Fortschritte festhalten: 

Ernährung

  • eine 6 tägige Entschlackungsdiät durchführen, vom 05.11. bis einschließlich 10.11.: 
  • alle anderen Mon,- und Dienstage basen-überschüssige Ernährung: 
  • alle Ausgaben für Lebensmittel in der Exceltabelle eintragen: 
  • im Goodlife Book die Mahlzeiten und Wohlbefinden des Tages festhalten: 

Geld & Finanzen

  • 50€ zusätzlich zum Job einnehmen: 
  • Excel Tabelle fertig stellen und die Ausgaben/Einnahmen schnellstmöglich nach Auftreten eintragen: 

Job & Karriere: Tylax

Generelles auf der Webseite

  • Start,- Über,- und Kontaktseite überarbeiten: 
  • die neuen Headerfotos verkleinern und so Ladegeschwindigkeit steigern: 
  • Schriftfarbe der Blogtexte auf Grau abändern: 

Artikel

  • 4 Artikel schreiben: 1/4 
  • an Artikel-Titelbildern arbeiten und eine originelle und unverkennbare Lösung finden: 
  • November Meilenstein: 
  • Meilenstein Zwischenbilanz: 
  • Meilenstein Rückblick: 

Social Media

  • Pinterest Marketing Strategie Recherche: 
  • Pinterest Auftritt verstärken und Profilaufrufe steigern (Ziel: 5000 Betrachter/Monat): 1200/Monat erreicht 
  • 1 YouTube Video: 0/1 

Email Liste

  • Klick Tipp Recherche: 
  • Willkommens-Mail ausarbeiten: 
  • Freebie ausarbeiten: 

Freelancing

  • mit Vici treffen bezüglich Web Shop: 
  • Webshop erstellen, falls der Plan konkret wird: 

Krypto-Trading

  • Tradingtagebuch einführen: 
  • Trading-Excel-Tabelle in generelle Geld-Excel-Tabelle integrieren: 
  • Kryptomarkt beobachten und bei guten Gelegenheiten gemäß dem Tradingplan einsteigen: 
  • alle Trades im Tagebuch festhalten und analysieren: 
  • 1 Swingtrading-Tutorial/Woche: 

Familie

  • mindestens 2 mal besuchen: 
  • 1 Spieleabend: 
  • Weihnachtsgeschenk für Wichtel überlegen: 

Beziehung

  • mindestens 2 große Tagesausflüge: 
  • Wohnungssuche starten: 
  • Adventskalender vorbereiten: 
  • Weihnachtsgeschenk überlegen: 

Soft Skills, Bildung & Produktivität

  • täglich 15 min von „Glaube an dich und werde reich“ hören:
  • mehr über basen-überschüssige Ernährung recherchieren: 
  • Computer Backup durchführen: 
  • 1 Tutorial über Filmen/Fotografieren pro Woche: 
  • jeden Sonntag groben 7 Tages-Plan ausarbeiten, um all diese Vorhaben termingerecht fertig zu bringen: 

Hobbies, Freunde & Freizeit

  • Ocean von Mike Perry als Fingerstyle-Arrangement auf der Akkustik Gitarre lernen: 
  • für Time – Hans Zimmer die Fingerstyle Tabs besorgen: 
  • bei Tom R. das Moto GP Finale schauen: 

Beitrag zum Allgemeinwohl

  • alle Tylax Inhalte so ausarbeiten, dass sie den größtmöglichen Nutzen für die Leser/Zuseher und Abonnenten hat: 
  • mit Jute-Tasche einkaufen und in Arbeit komplett auf Plastikbecher verzichten: 

 

Das waren meine Meilensteine für November.

Wie gesagt, ich bin nicht wirklich stolz darauf, aber es hilft alles Jammern nichts.. Deshalb heißt es jetzt, einen Weg zu suchen, wie ich wieder konsequenter meine Ziele erreiche und die Aufgaben ernster nehme.

Bis morgen zum Dezember Meilenstein,

Mathias

Alle Ziele erreichen, mit der Goodlife-Buch Challenge

Ein herzliches Sarwusss aus Tirol!

Heute lernst du, wie du deine Ziele richtig setzt und auch erreichst.

Wie immer: Das Motto von Projekt Tylax lautet, endlich Schluss mit einem Durchschnittsleben zu machen. Und heute kommt der erste richtig große Game-Changer auf unserem Weg.

Es ist mit etwas Arbeit verbunden. Aber diese Arbeit lohnt sich! 100 mal!

Es geht um ein unkompliziertes Ritual, das dich maximal ein paar Minuten deines Tages kostet und am Anfang vielleicht 20 Euro.

Bist du bereit für deinen persönlichen Durchbruch? Dann geht´s jetzt los!

Erfolg ist wie eine Mauer

„Erfolg ist wie eine Mauer. Die schönste und beste Mauer bekommt man nur, wenn man geduldig einen Stein nach dem anderen aufeinander legt – so perfekt, wie man einen Stein nur legen kann.“ – Will Smith, Schauspieler

Jedem großen Erfolg sind viele kleine Teilerfolge vorangegangen. Das sind die einzelnen Steine.

Jeder Teilerfolg wiederum verlangt Hingabe, Fokus und Schweiß.

Irgendwann wird mit genügend Disziplin und Ausdauer aus diesen Teilerfolgen ein großer Erfolg – die Mauer.

Beim Bau unserer persönlichen Mauer hilft uns die…

Goodlife-Buch Challenge

Du brauchst:

Genau.. du brauchst nichts weiter als ein Notizbuch und einen Stift. 

Wichtig ist, dass du beides wirklich jeden Tag zumindest in der Früh und am Abend bei der Hand hast.

Ich bin viel unterwegs, aber ich habe extra immer einen Rucksack mit, wo ich mein Buch und den Stift drin habe.

 

Persönlich verwende ich ein DIN-A4 Notizbuch von Brunnen mit 192 karierten Seiten.

Es eignet sich optimal für die Challenge, weil du ziemlich genau ein halbes Jahr damit auskommst.

Dieses Buch kannst du zum Beispiel hier kaufen: Amazon – Brunnen Notizbuch*

Was hat Geld mit Erfolg zu tun?

Viele glauben, die Voraussetzung für ein sorgenfreies Leben ist ein prall gefülltes Konto. Sie träumen vom großen Reichtum.

Geld bezahlt unser Essen, unsere Unterkunft, unsere Bildung, eine schnelle Fortbewegung und vieles mehr. Es ist also wichtig, aber… 

Ein wichtiges Prinzip – die Balance

Geld ist nur einer von neun Bereichen, die Erfolg ausmachen.

Konzentriert man sich nur einen Bereich, zum Beispiel aufs Reich werden, entsteht zwangsläufig ein Ungleichgewicht.

Ungleichgewicht macht unglücklich!

Ein paar Beispiele:

  • Überstunden und Karriere gehen vor Gesundheit und Partner
  • Ausgehen und Spaß-haben gehen vor Weiterbildung
  • Das Bedürfnis, bei niemanden anzuecken, geht vor das Ausleben der eigenen Wünsche und Träume
  • und so weiter…

Ständig steigende Scheidungsraten, überfüllte Burnout Kliniken und rasant zunehmende Zivilisationskrankheiten spiegeln die mangelnde Balance unserer Gesellschaft wieder.

Logisch, dass nicht immer alles in perfekter Balance ist.

Hin und wieder müssen einfach 70 oder 80-Stunden-Wochen sein, aber als Dauerzustand macht es uns sehr wahrscheinlich krank.

Das Geheimnis einer guten Balance ist…

Der Life Mastery Circle

Dieses Schema stammt von Tony Robbins, dem wohl erfolgreichsten Selbstentwicklungs-Coach der Geschichte.

Der Gedanke dahinter: Jeder Mensch lebt sein Leben anders und die Vorstellungen von einem glücklichen Leben sind so verschieden wie unsere Fingerabdrücke.

Trotzdem bestimmen bei den allermeisten Menschen genau diese neun Bereiche, wie glücklich sie tatsächlich sind.

Stellt man sich den Kreis als Rad vor, so würde dieses ziemlich unrund laufen, wenn eines oder mehrere dieser Felder zu kurz kommen.

Beispiele:

  • Wenn man keine richtigen Freunde und Hobbies hat, macht einem die Million auf dem Konto vermutlich keine allzu große Freude – oder zumindest nicht lange. 
  • Wenn man wiederum zig Freunde hat, aber ständig pleite ist, so wird es einem vermutlich auch nicht wirklich besser gehen.

Fazit: Ohne gute Balance kein erfolgreiches und glückliches Leben.

Nun, da du diese Prinzipien kennst und verstehst, bist du optimal vorbereitet für die eigentliche Mission – ein gut gefülltes Goodlife Buch. 🙂

Dein Lebenstraum

Auf der ersten Seite des Goodlife Books geht es gleich um den wichtigsten Punkt: Wohin soll die Reise gehen?

Wie stellst du dir dein Traumleben in 10 Jahren vor?

Nimm den Life Mastery Circle zur Hand und beschreibe zu allen neun Bereichen deine größten Ziele.

Wie viel Geld möchtest du verdienen oder haben? Möchtest du Kinder? Wie soll es um deine Gesundheit bestellt sein? Wo und wie wohnst du? Wie sieht es mit deinen Hobbies aus? Wie ernährst du dich? Möchtest du ein Instrument lernen oder ein neues Land bereisen?

Schreibe alles auf, was dir wirklich viel bedeutet und was du gerne erreichen möchtest. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um zu träumen!

Eine Beispiel für den Life Mastery Circle-Bereich Geld:

Wichtig:

  1. Nimm dir genug Zeit; schreibe eventuell am Computer vor
  2. Eliminiere Störquellen während des Schreibens
  3. Nicht jeder kann so weit voraus denken. Ich kann es zum Beispiel nicht. Du kannst deswegen auch beschreiben, wie dein Traumleben in drei oder fünf Jahren aussehen soll. Es sollten jedoch auf jeden Fall mehr als zwei Jahre sein.
  4. Setze dir große Ziele! Es ist fast alles möglich im Leben. Versuche aber trotzdem, einigermaßen realistisch zu bleiben. Vorbilder können hier ein sehr hilfreicher Maßstab sein. Was haben sie erreicht? Was davon willst du auch? Willst du vielleicht auch ein bisschen mehr?
  5. Bleib offen für Neues und spontan! Nur weil du jetzt dein Ziel definierst, heißt das nicht, dass dies der optimale Weg sein muss. Vielleicht offenbart sich dir auf deiner Reise eine Abkürzung oder ein neues, interessanteres Ziel.

Der Lebensalptraum

Glückwunsch! Du weißt nun bereits, wie dein Leben aussehen soll. Definiere nun das genaue Gegenteil – deine ganz persönliche Antivision.

Wie soll dein Leben ganz und gar nicht verlaufen, oder gar enden?

Beispiel:

  • Hast du nach der täglichen Schachtel Zigaretten einen starken Raucherhusten ausgefasst – oder Lungenkrebs?
  • Hängt der Schwimmreifen schon über den Hosenbund, weil du immer zu faul für Sport warst?
  • Sitzt du allein in deiner Vier-Zimmer-Wohnung weil sich deine Familie vertschüsst hat?
  • Pleite, weil 109 Paar Schuhe doch reizvoller waren, als das Geld zu sparen?

Geh wieder alle neun Bereiche durch und beschreiben deinen Lebensalptraum auf der zweiten Seite.

Wozu soll das gut sein?

Als Zusatzmotivation!

Beispiel: Der unverbesserliche Raucher

Er hat es so oft versucht es zu lassen, doch mehr Geld und Gesundheit waren nicht genug Motivation, um den Entzug durchzustehen.

Wenn ihm aber der Lungenfacharzt mit einem Röntgen in der Hand und maximalem Ernst in der Stimme erklärt, dass ihn die nächste Zigarette umbringen wird, so wird er wahrscheinlich noch in der gleichen Minute von seiner Sucht geheilt sein.

Er sieht dem Tod ins Auge und läuft von nun an vor etwas weg. Und gleichzeitig auf ein besseres Leben zu.

Wenn wir ein klares Ziel und Antiziel vor Augen haben, steigern wir unsere Erfolgschancen um ein Vielfaches!

Also, viel Spaß beim Alpträumen!

Wichtig:

  • Wie immer: Zeit nehmen!
  • Die 9 Bereiche des Life Mastery Circle beachten!
  • Auch hier gilt wieder: Andere könnten diese Erfahrungen schon gemacht haben. Schaue dir ihre Schicksale an und lass dich davon einschüchtern. Klingt komisch, ist aber Sinn der Sache!
  • Schreibe folgenden Satz ganz am Ende der Antivision: „Das wird aber nie passieren!„. Versprich dir selbst, dass diese Antivision nie wahr werden wird.

Geschafft? Super! Dann gehts gleich weiter, mit Seite 3.

Das wird dein Jahr

Sieh dir nochmal deine Lebensvision an. Sie wird wahr, wenn du ab sofort in die richtige Richtung ruderst.

Welches Datum haben wir heute? Wo wirst du nächstes Jahr zum gleichen Datum stehen? Brich deine großen Ziele auf erreichbare Jahresziele herunter.

Wie du ja schon weißt, eine Mauer besteht nicht nur aus einem Stein!

In etwa so:

Ich möchte gerne in 3 Jahren mit Tylax eine erfolgreiche Firma gründen. Ein perfektes Jahresziel für mich wäre es deshalb, den Blog so auszubauen, dass ich am Ende dieses Jahres mindestens 15.000 Leser pro Monat damit erreiche. Ein großes Ziel…
Dafür braucht es jede Menge gut recherchierter Artikel und viel Social-Media-Präsenz. Wie viel genau kann ich zum jetzigen Zeitpunkt zwar noch nicht sagen, aber ich schätze es aufgrund meiner Vorbilder in etwa so ein: Ich werde mindestens 26 Artikel auf meinen Blog und 26 Videos bei YouTube uploaden müssen, um so viele Menschen zu erreichen.
Wenn ich diese Zahlen nicht ganz erreiche, bin ich dem Ziel trotzdem entscheidend näher gekommen.

Unser Beispiel von oben:

Weiter mit der 4. Seite…

Monat für Monat

Die Jahresziele sind jetzt klar. Jetzt brauchst du Monatsziele.

Wieder zu meinem Beispiel:

Ich möchte also 26 Artikel nach einem Jahr auf meiner Webseite haben. Das wären 2-3 Artikel pro Monat.

Langsam wird die notwendige Arbeit überschaubar und vor allem – planbar!

Was aber, wenn ich dieses Monatsziel nicht schaffe?

Ich bin ganz offensichtlich von meinem Weg abgekommen. Das ist nicht gut, aber auch kein Weltuntergang.

Da ich am Ende eines Monats schon wieder fürs nächste vorplane, kann ich schnell gegensteuern. So sind es vielleicht im nächsten Monat 4 Artikel, aber das ist immer noch besser, als nach einem halben Jahr 12 oder mehr Artikel hinten zu sein.

Regelmäßige Analyse unterstützt dich entscheidend beim Erreichen deiner Ziele.

Bleibe am Ball und du wirst sehen, es ist bald nicht mehr die Frage OB du erfolgreich sein wirst, sondern WANN!

Viele Wege führen nach Rom

So könnte unser Beispiel von vorher weiter gehen:

Du siehst, es gibt viele Wege, die nach Rom führen.

Die nächsten Seiten.

Good morning, goodlife!

Guten Morgen, willkommen im neuen Leben!

Mache es von nun an zur Gewohnheit, dir täglich nach dem Aufstehen Tagesziele zu setzen – passend zu deinen Monatszielen.

Mein Tylax Beispiel mit 2-3 Artikeln pro Monat:

Montag: Brainstorming
Dienstag: Entwurf schreiben
Mittwoch: Titelbild entwerfen
Donnerstag: Entwurf ausformulieren
Freitag: dazu passende Social-Media-Posts erstellen
Samstag: Kontrolle
Sonntag: Upload

Oder

Ich habe diese Woche viel anderes zu tun, deshalb erledige ich den ersten Artikel gleich an einem Tag.

Das ist das Schöne an dieser Challenge: Du kannst sie immer an die aktuelle Situation anpassen.

Geschafft!

Am Ende des Tages einfach alle erledigten Ziele abhaken und entspannt schlafen gehen. Am nächsten Tag geht´s mit dem Fuß auf Vollgas weiter Richtung Erfolg

Das ist die Goodlife-Buch Challenge.

Probier es aus! Du wirst es 110 prozentig nicht bereuen, versprochen!

Und natürlich.. Wenn du am Ende des Buches, Jahres oder eines Monats angekommen bist, fängst du einfach wieder von vorne an. Solange, bis du am Ziel bist.

Zur Erinnerung, das ideale Buch für die Challenge gibts bei Amazon – Brunnen Notizbuch

Ich werde übrigens immer wieder mal Bonustipps auf tylaxlife.com veröffentlichen, wie du die Challenge aufpeppen kannst.

Ein Bonustipp als Belohnung

Mentale Gesundheit ist ein Punkt des Life Mastery Circles. Ein Weg dorthin ist Dankbarkeit.

Du könntest zum Beispiel jeden Abend, wenn du deine Tagesziele abhakst, noch drei Dinge zum Tag aufschreiben, für die du dankbar bist. Zum Beispiel ein gutes Essen, das schöne Wetter, ein nettes Kompliment etc.

Auf diese Weise fängst du automatisch an, dich auf Positives in deinem Leben zu konzentrieren.

Und noch zwei Dinge in eigener Sache:

Wenn du Hilfe beim „Herunterbrechen“ deiner Ziele benötigst, dann lass einfach ein Kommentar oder eine Email da und wir versuchen gemeinsam, eine passende Lösung für dich zu finden. Und ich freue mich natürlich auch über jedes andere Feedback von dir! 🙂

Falls dein größtes Problem bisher immer dein innerer Schweinehund war, empfehle ich dir meinen Artikel Faulheit für immer überwinden.

Sarwusss und viel Spaß im Goodlife!

Mathias

Befreie deinen Wolf im Faulpelz

Hast du oft das Gefühl, einfach nicht vom Fleck zu kommen? Wieder ein Tag in Netflix investiert, statt in deine Zukunft? Findest du immer die besten Ausreden, um dich vor unangenehmen Aufgaben zu drücken? Dann bist du hier bomben-richtig!

In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, wie ich es geschafft habe, ein für alle Mal meine Faulheit zu überwinden. Der Grund warum ich dir das zeigen möchte ist einfach: Nur so kannst du irgendwann einmal das Leben leben, von dem du eigentlich schon lange träumst.

Viele Menschen sind erfolgreiche Unternehmer, Sportskanonen und Millionäre. Zu diesen Menschen wurden sie allerdings nicht durch Netflix und dem Pizza Lieferservice. Die wenigsten hatten davon auch nur Glück. Nein..

Die meisten erfolgreichen Menschen haben es gelernt, ihre Zeit sinnvoll und zielgerichtet einzusetzen und hart an ihrem Ziel zu arbeiten. Das Gegenteil von dem, was Faulheit ist. 

Lass uns also keine Zeit verlieren, um es ihnen gleich zu tun. Denn wir sind hungrige Wölfe, vielleicht bisher im Faulpelz, aber spätestens ab heute nicht mehr!

3 Arten der Faulheit

Generell kann man sagen, dass Faulheit eigentlich nichts anderes als fehlende Motivation bzw. nicht zielgerichtet-eingesetzte Motivation ist. Es gibt viele Gründe, warum es so weit kommen kann. Die meisten Gründe stammen aber von einer dieser 3 Arten von Faulheit:

  • Faulheit aufgrund von Entmutigung, Angst oder Abschreckung
  • Faulheit aufgrund fehlender Ideen und Inspiration
  • Faulheit aufgrund von zu vielen oder zu intensiven anderen Arbeiten

Diese drei Unterscheidungen zu kennen ist extrem hilfreich. Nur so kann man seine eigene Faulheit unter die Lupe nehmen und die richtigen Gegenschritte unternehmen. Oft ist es nämlich so, dass man gar nicht genau weiß, warum man eigentlich seine Zeit verplempert – man macht es einfach.

In meinem Fall war es teilweise sogar eine Kombination aus der ersten und dritten Art. Wobei ich mir vermutlich ganz bewusst sehr viele intensive Arbeiten gesucht habe, einfach nur, um mich vor den unangenehmen drücken zu können. So brauchte ich keine Ausrede und kein schlechtes Gewissen haben.

Das Mindset eines notorischen Faulpelzes ist äußerst kreativ und verwischt seine Spuren meist gut.

Da wir uns hier bei Tylax aber nicht wie Doris Durchschnitt und Otto Normal einfach damit abfinden, sondern erfolgreiche und lösungsorientierte Menschen sind, werden wir auch mit solchen Herausforderungen fertig.

Los gehts also mit den fünf Schritten aus der Faulheit

Lasst die Wölfe los, mit diesen 5 Regeln

  1. Sag tschüss zum Überdenken

Würde es fürs Überdenken einen Titel geben, wäre ich vermutlich 15 Jahre in Folge Meister in der Schwergewichtsklasse geworden. Unglaublich, was ich dafür an Zeit verloren habe!

Jede noch so kleine Aufgabe war es wert, endlos viel Zeit damit zu verbringen, um an die möglichen negativen Konsequenzen zu denken und Ausreden zu suchen. 

„Fenster putzen? Heute? Keine Chance… sonst habe ich ja keine Zeit mehr für Sport und meine Freundin.“

Später am gleichen Tag:

„Sport? Heute? Keine Chance! Ich habe ja schon die ganze Zeit so ein leichtes Kratzen im Hals. Ich kann es einfach nicht riskieren, krank zu werden.“

Kommt dir das bekannt vor? Dann pass wirklich sehr auf! 

Das Überdenken ist eine der schlechtesten Gewohnheiten überhaupt, und kann dich auf lange Sicht wirklich extrem unglücklich, arm und ungesund machen. Nehmen wir und ein Beispiel an Doris Durchschnitt, die nun mit ihren 47 Jahren so denken muss:

„Sport? Heute? Keine Chance! Mein akuter Bewegungsmangel und das Kettenrauchen über die letzten 30 Jahre haben mich zu einem körperlichen Wrack gemacht – und nun ist es zu spät.“

Wie legt man diese Gewohnheit nun aber ab? Ganz einfach:

Wenn du eine wichtige Aufgabe hast, dann mach sie einfach! Hör endlich auf zu überlegen und nach Rechtfertigungen zu suchen, warum du etwas nicht machen möchtest. Mach es einfach! Lasse es nicht mehr zu, dass wichtige Aufgaben eine Option sind, sondern mache sie zu einer Pflicht! Es ist einfach nur eine Kopfsache.

Wenn du erstmal damit angefangen hast und diese Denkweise durchziehst, wird dieses Verhalten ebenso zur Gewohnheit, wie sie vorher das Überdenken war. 

Am besten suchst du dir dafür eine kleine Aufgabe, die du immer und immer wieder aufgeschoben hast, machst sie zu einem Teil der Goodlife Book – Challenge und erledigst sie – jeden Tag – ohne Ausrede. Und wenn du nicht mehr darüber nachdenken musst, weil die kleine Aufgabe zur Gewohnheit wurde, suchst du dir eine neue, ein bisschen größere Aufgabe und wiederholst das Spiel. Frag dich selbst: Wo wirst du so in 5 Jahren sein?

Sicher sehr viel weiter, als du es jetzt bist!

2. Finde dein Faulheitsfeld

Anhand der 3 verschiedenen Arten von Faulheit ist es nun wichtig zu klären, warum du eigentlich faul bist.

Hier ein verzwicktes, aber nicht seltenes Beispiel, wie sich manche von uns jeden Tag selbst ein Bein stellen:

Machst du keinen Sport, weil du dich nach der Arbeit eigentlich immer zu müde fühlst? Dann wäre wohl Morgensport eine Möglichkeit für dich. Oder du siehst noch genauer hin und überlegst, warum du ständig so müde bist nach deiner Arbeit. Wie sieht deine Ernährung aus? Viel Zucker, viel Koffein, viel zu viel Fett? Dann hat deine Ernährung ganz bestimmt massive Auswirkungen auf dein Energie-Level. Warum ernährst du dich so? Weil du aus Zeitmangel nicht kochen kannst? Warum hast du Zeitmangel? Weil du abends immer so lange vor dem Computer sitzt und deshalb in der Früh nicht aus dem Bett kommst, um dir eine Mahlzeit vorzubereiten? Dann solltest du früher schlafen gehen. So kannst du dich besser ernähren, fühlst dich ausgerastet und bist abends fitter um Sport zu treiben! 

Hast du aber einfach keine Lust auf Sport, weil du vielleicht früher in der Schule oft für deine Unsportlichkeit gemobbt worden bist? Dann wäre es vermutlich das beste, wenn du alleine oder mit einem professionellen Psychotherapeuten an deinem Unterbewusstsein arbeitest. Der Spaß wurde dir verständlicherweise von anderen genommen, daher muss das Feuer und die Begeisterung erst wieder entfacht werden. Das erreichst du am besten, wenn du neue Glaubenssätze installierst und alte beseitigst.

Egal wo der Schuh auch drückt – du siehst, es ist wirklich unabdingbar, die Wurzel des Problems zu orten. Nur so kann man eine langfristige Lösung finden. Nimm dir Zeit, überlege genau und höre bitte nicht auf Otto Normal, der sich selbst schon aufgegeben hat und dir erklärt, dass Sport Mord ist. Es gibt für jedes Problem eine Lösung, aber Otto hat sie nicht!

3. Keine Off-Tage und falschen Belohnungen

Off-Tage sind Tage, an denen du nichts tust, um voran zu kommen. Auch wenn es im ersten Moment nach Burnout klingt, wenn man keine Off-Tage mehr einlegt, halte kurz inne und lies dir den folgenden Absatz durch.

Viele von uns machen einen der größten Fehler überhaupt. Und das immer und immer wieder. Sie „belohnen“ sich mit unproduktiven Dingen, nachdem sie etwas produktives gemacht haben. 

In etwa so: „Diese Packung Chips habe ich mir jetzt wirklich verdient, nach der anstrengenden Sport-Einheit am Nachmittag.“ 

HALT! Wenn du so denkst, dann hör bitte sofort damit auf! Denn was du machst, ist fatal.

Durch diesen einen Satz bewirkst du nämlich gleich zwei Dinge: Du beschreibst den Sport als Anstrengung – und somit etwas negatives, während die Chips die Belohnung – also etwas positives sind. Das ist das garantierte Mittel zur Niederlage! Denn dein Gehirn mit seinem Unterbewusstsein wird sich von mal zu mal mehr daran gewöhnen, dass Sport etwas negatives ist und Chips dich glücklich machen.

Ähnlich verhält es sich auch mit sogenannten Off-Tagen.

„Diese Woche habe ich fünf Tage wirklich viel gearbeitet, daher mach´ ich heute nichts und gönne ich mir heute einen Netflix-Sonntag.“ 

Schlimm.. Exakt die selbe Denkweise wie oben mit den Chips, nur verplempert man sogar einen ganzen Tag. 

Verstehe mich bitte an diesem Punkt nicht falsch! Ich behaupte nicht, dass du dich nicht auch mal zurücklehnen und entspannen kannst. Natürlich sollst du das tun.

Ich möchte dir nur zeigen, dass du genauso einen Sonntag Nachmittag chillen kannst, nachdem du zumindest in der Früh ein bisschen Sport getrieben oder ein paar Seiten von einem guten Sach-Buch gelesen hast. 

Mache produktive Dinge zur Gewohnheit, zumindest ein paar Minuten am Tag. Und hör damit auf, unproduktive und ungesunde Dinge als Belohnung anzusehen. Sieh es als Genussmittel und zur Belohnung hast du dank deiner Disziplin trotzdem ein Sixpack im Sommer und keine Gesundheitsprobleme.

4. Verzeih dir, wenn du faul warst.

Verzeihe dir selbst, wenn du lange Zeit wichtige Dinge schleifen gelassen hast. Es bringt nichts, sich daran aufzuhängen, denn was vergangen ist, ist vergangen. Nur Doris und Otto glauben, dass die Vergangenheit auch die Zukunft bestimmt.

Für diesen Zweck möchte ich dir ein altes chinesisches Sprichwort zeigen. Eines meiner Lieblingszitate übrigens:

Die beste Zeit um einen Baum zu pflanzen war vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt!“ 

Jetzt! Nicht morgen.. Fang an!

Und falls du noch Probleme hast, dir Fehler zu verzeihen, kann ich dir meinen Artikel Wie man aus Fehlern maximal profitiert empfehlen.

5. „Aber was wäre, wenn..“ – Ruhe jetzt!

Eliminiere sogenannte „aber was wäre, wenn..“ – Gedanken. Versuche nicht an mögliche negative Konsequenzen in einer Woche oder einem Monat zu denken. Arbeite an deinem Ziel und mach es so oft wie möglich im jetzigen Moment. Niemand weiß, was in einer Woche, einem Monat oder einem Jahr passieren wird, also höre auf, dafür Zeit zu verschwenden und dich darüber zu sorgen.

Die dafür benötigte Energie kann viel produktiver eingesetzt werden.

Deine Zeit ist gekommen

Mit diesen fünf Schritten hast du alles was du brauchst, um den Faulpelz endgültig an den Haken zu hängen. Ich bin überzeugt davon, dass auch du mit diesen 5 Regeln in Zukunft keine Ausreden und Entschuldigungen an dich selbst suchen musst. Wende sie einfach immer wieder an und genieße schon bald massive Erfolge!

Falls du auch noch ein paar Tipps für mich und das Rudel… ähm, die Community hast, wie wir Faulheit ein für alle Mal los werden können, dann lass es uns durch einen Kommentar wissen. Wir freuen uns sehr!

Also, ab an die Arbeit und bis bald,

Mathias

Aus Fehlern lernen – der garantierte Erfolg!

Das obere Prozent

Bestimmt hast du schon mal die Annahme gehört, dass nur ca. 1-2 Prozent der Bevölkerung erfolgreich sind. Unzählige Businesscoaching-Seminare hören deshalb auf Titel wie „Wie du es schaffst, zum obersten Prozent zu gehören.“, oder so ähnlich.

Ich behaupte, dass alle, die solche Titel erstellen und so denken, so weit weg vom Erfolg sind, wie die Sonne von der Erde. Und das behaupte ich auch noch, wenn diese Menschen vielleicht sogar millionenschwer sein mögen. 

Warum? Ganz einfach! Sie haben schon das grundlegendste Prinzip des Erfolgs nicht verstanden. Nämlich, dass jeder Erfolg ein persönlicher Erfolg ist.

Das bedeutet, jeder Mensch auf dieser Welt ist auf seine Art und Weise erfolgreich. Manche haben Geld um ganze Städte zu bauen, andere wiederum schaffen heute fünf statt vier Liegestütze, wie vor zwei Wochen noch.

Erfolg ist nichts anderes als heute besser zu sein, als man gestern war – und das ist jeder von uns! Sonst würden wir wohl immer noch kein Wort sprechen und auf unseren Knien rum krabbeln.

Trotzdem bleibt keine Zeit, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Denn so wie jeder erfolgreich ist, so kann jeder von uns auch noch erfolgreicher werden. 

Und weil man sprichwörtlich rostet, wenn man rastet, zeige ich dir heute anhand eines gerade erlebten Beispiels aus meiner Arbeit und ein paar Denkanstößen, wie das im täglichen Leben funktioniert

Goethe oder Doris Durchschnitt?

Glaubt man den Erzählungen, so hat Thomas Edison, einer der größten Erfinder der Geschichte, über 10.000 (!) Fehlversuche gebraucht, bevor er die erste funktionierende Glühbirne entwickeln konnte. Und auch der bekannte Dichter, Johann Wolfgang von Goethe, sah Fehler lieber als „Aufklärungen“ von denen er profitierte, als sich davon aus der Bahn werfen zu lassen. 

Du siehst, solche klugen Köpfe stehen Fehlern also sehr offen gegenüber.

Leider wird uns dennoch sehr oft schon von klein auf gelehrt, dass Fehler etwas Schlechtes sind. Oftmals durch die Schule oder die Erziehung. Diese Fehler können sogar oftmals sogar zu ziemlich heftigen Bestrafungen führen. 

Und die Entwicklung zeigt deutlich, wohin uns das gebracht hat. Wir entwickeln uns in rasanter Geschwindigkeit immer weiter in Richtung einer Null-Fehler-Gesellschaft, ohne jeglicher Toleranz gegenüber Missgeschicken.

Daher eine kurze Zwischenfrage an dich: Glaubst du lieber an das Weltbild der verbitterten Frau Professor Doris Durchschnitt, die dir jeden noch so kleinen Fehler ausnahmslos ankreidet und dir am liebsten ganz old-school die Rute über die Finger ziehen würde? 

Oder glaubst du doch lieber Goethe, dem Mann mit dem höchsten IQ der Geschichte, der sich über Fehler freute, weil er wusste, dass sie ihn weiter bringen können.

Ich glaube und hoffe, dass du für Goethes Sichtweise bist. Falls du aber immer noch zweifelst ob Fehler wirklich etwas Gutes sind, kommt hier der ultimative Beweis:

 

 

Mega, oder? 

So, jetzt wo du hoffentlich auf meiner Seite bist, lass mich dir erklären, wie du nun aus Fehlern lernen kannst.

Ich möchte dir diese Schritte gerne anhand eines Beispiels näher bringen, welches mir persönlich vor zwei Tagen erst passiert ist. Dieses Beispiel war kein eindeutiger persönlicher Fehler und deshalb nicht leicht als solcher erkennbar – dafür aber umso wertvoller.

Meine kleine Erlebnisgeschichte

Vor kurzem bin ich bitter auf die Schnauze gefallen. Nicht wirklich, aber umgangssprachlich. 

Es war Donnerstag vor einer Woche, als ich in der Arbeit bei einem Kaffeeautomaten-Gespräch mitbekam, dass in einer Schule, gleich gegenüber von meiner Firma, ein berufsbegleitendes Marketing-Studium angeboten wird. 

Da ich mich schon seit Jahren gerne für so ein Studium interessierte, dachte ich „Das ist die Chance!“. Ich habe mich gleich telefonisch für den Platz beworben und am nächsten Tag saß ich auch schon beim Vorstellungsgespräch in der Schule.

7 Tage bis zum Studienstart

Das Vorstellungsgespräch verlief einigermaßen gut, aber noch hatte ich keine Gewissheit.

Ich habe natürlich trotzdem meinem Chef direkt nach dem Vorstellungsgespräch mitgeteilt, was ich vorhatte. Ich musste schließlich auch  noch anfragen, ob mein Anstellungsverhältnis für knappe zwei Jahre von einer Vollzeitbeschäftigung auf eine Teilzeitbeschäftigung verringert werden könnte. Nur so wäre das Studium überhaupt durchführbar gewesen.

Da dies aber bei anderen Mitarbeitern auch schon funktioniert hat, war ich vorerst ziemlich siegessicher. Auch wenn mein Chef meinte, dass er darüber schlafen müsse und nicht so begeistert ist.

3 Tage bis zum Studienstart

Irgendwie musste ich trotz zerknittertem Hemd und regennassen Haaren beim Vorstellungsgespräch ein gutes Bild abgegeben haben. Es war Dienstag, der 18.09. und da war sie, die Email mit dem offiziellen Ja der Universität. Ich war tatsächlich aufgenommen.

Ich wollte am liebsten einen Salto im Stand machen, entschied mich dann aber doch gegen einen Genickbruch und ging stattdessen zum Chef, um mit seiner Einverständnis zur Teilzeitanstellung alles zu besiegeln.

Aber wie heißt es so schön? Übermut kommt vor dem Fall.

Ganz nach diesem Motto wurde nur Sekunden später mein ganzer Zukunftsplan über den Haufen geworfen, als ich statt des erwarteten Ja´s vom Chef mit einer Absage abgespeist wurde.

„Aufgrund von mehreren möglichen Abgängen einiger Mitarbeit in der näheren Zukunft, sei es nicht möglich, mir meinen Wunsch der Arbeitszeitverringerung zu genehmigen. Das Risiko wäre zu groß.“, so der Chef.

Nachdem auch nach einiger Diskussion kein Kompromiss erreicht werden konnte, ging ich schließlich mit 50% Wut und 50% Enttäuschung aus dem Büro. Nur noch ein kleiner Funken Hoffnung war übrig, aber ich gab nicht so schnell auf.

1 Tag bis zum Studienstart und Anmeldeschluss

Ich überlegte mir tagelang Argumente, warum ich finde, dass ich eine Verringerung der Arbeitszeit verdient hätte. Und als ich gerade zum Chef gehen und meine Punkte vortragen wollte, war er nicht mehr im Haus. Er war auf dem Weg in den Urlaub. Somit war das Nein also in Stein gemeißelt und der Traum vom Studium offiziell geplatzt.

 

Im nächsten Abschnitt möchte ich dir zeigen, wie ich versuche, auch aus solchen scheinbaren negativen Situationen trotzdem so gut wie möglich zu profitieren.

5 Schritte zum Erfolg – vielleicht auch 6

  1. Die Analyse

Wäre ich nach dem Korb vom Chef immer noch mein 24-jähriges Ich gewesen, ich hätte wohl am liebsten ein Loch in die geschlossene Büro-Tür geschlagen. 

So denkt in diesem Fall doch fast jeder, oder? Nach solchen fadenscheinigen Argumenten und einem zumindest vorerst geplatzten Lebenstraum ist der Weg in die Opferrolle meistens schnell gefunden. Und der Stammtisch freut sich auch schon wieder über eine hitzige Diskussion über unfähige Chefs und, dass die sowieso alle nichts können.

Aber genau an diesem Punkt kommt das, was mit der „oberen Prozent“ – Regel wirklich gemeint ist, tatsächlich zum Tragen! 

Während Doris Durchschnitt nach diesem Schnitzer wahrscheinlich ihren Frust mit einer Flasche Wein ertränken und vor ihrem Freund, Otto Normal, ihrem Chef das Kreuz abfluchen würde, beginnen lösungsorientierte Menschen mit einem ganz anderen, wichtigen Prozess. 

Sie analysieren zuerst einmal, was eigentlich passiert ist.

Für so eine Analyse benötigt man vor allem zwei Dinge:

  • einen klaren, kühlen Kopf und Objektivität (also besser den ersten Ärger mal vorbei gehen lassen und runter kommen)
  • das notwendige Selbstreflexionsvermögen (ist eine Übungssache und wird von Mal zu Mal besser)

In meinem Beispiel kam ich bei der Analyse zu folgenden Erkenntnissen:

  • Ich habe innerhalb von 7 Tagen einen Studienplatz ergattern wollen und meinen Chef zwischen Tür und Angel dazu gedrängt, mir eine Teilzeitanstellung zu genehmigen
  • Unsere Firma sucht seit Monaten erfolglos neue Mitarbeiter
  • Meine gesamte Forderung beinhaltete unter diesen Umständen nicht einen einzigen Vorteil für die Firma
  • Ich habe mir nicht einmal 5 Minuten Zeit genommen, mich auf das Gespräch mit dem Chef vorzubereiten und mir Argumente zu überlegen
  • Ich hatte keinen Plan B, falls die Antwort unerwartet Nein lauten sollte

Du siehst, ich habe nicht sofort den Chef verurteilt. Das Gegenteil war der Fall. Ich habe versucht zu verstehen, warum er so gehandelt hat. Und warum die Situation so endete.

Dabei habe ich einfach alles hinterfragt, was mir eingefallen ist. Die Situation, in welcher die Firma gerade steckt, meine Art und Weise der Gesprächsführung, wer in welcher Rolle ist (wer fordert, wer erwidert) usw.

2. Das Eingeständnis

Natürlich fühlte ich mich vom Leben unfair behandelt und ärgerte mich auch nach wie vor über die Entscheidung meines Chefs. Doch nach den Erkenntnissen der Analyse musste ich mir einfach eingestehen, dass auch ich viele Dinge nicht richtig gemacht habe bzw. viel besser hätte machen können.

Das wichtigste wäre wohl mehr  Zeit gewesen. Hätte ich mir zumindest eine halbe Stunde Zeit genommen und mich gleich von vorn herein mit einer Win-Win Mentalität an die Sache gemacht, hätte ich bestimmte einige Argumente finden können, welche den Chef vielleicht überzeugt hätten. Zum Beispiel, dass ich nach dem Studium der Firma noch besser „dienen“ kann, weil ich X und Y gelernt habe.

Diese beiden Punkte brachten mich also schon mal auf die richtige Spur, aber es geht nichts über eine…

3. Rücksprache mit guten Freunden, dem Partner oder der Familie

Dieser Tipp ist einfach Gold wert! Kaum etwas auf dieser Welt kann einem so schnell weiterhelfen, wie ein guter Zuhörer, der möglichst unparteiisch ist und auch mal Fehler aufzeigen kann, ohne dabei zu verletzen.

Solltest du so jemanden kennen, dann nichts wie hin! Achte aber darauf, dass es nicht Doris Durchschnitt oder Otto Normal sind, die dich mit ihrem Pessimismus und ihrer Engstirnigkeit nur noch weiter nach unten ziehen…

4. Eigene Meinung bilden

Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem genug Eindrücke da sein sollten, um sich eine klare Meinung über den Sachverhalt zu bilden.

Dabei muss man übrigens nicht immer ausnahmslos Reue zeigen. Man kann auch zu dem Entschluss kommen, dass der Fehler Dinge ans Tageslicht brachte, die schon lange hätten geklärt werden müssen. So passiert es oft bei Streitsituationen in Partnerschaften, wenn sich viele kleine Dinge über lange Zeit anstauen und so hartnäckige Wolken über der Beziehung liegen. Bis eines Tages der Damm bricht und endlich über alles „geredet“ wird.

Du siehst, sich einen Fehler eingestehen heißt nicht zwangsläufig, dass es gleich weiter laufen muss, wie vor dem Fehler. Manchmal kann er sogar der Beginn von einem ganz neuen, viel besseren, Kapitel sein.

Zurück zu meinem Beispiel: Nachdem ich die oberen Punkte abgeschlossen hatte, gestand ich mir ein, dass ich dringend an meiner Überzeugunskunst arbeiten muss. Nur so kann ich in Zukunft in ähnlichen Situationen als Sieger vom Platz gehen. Gleichzeitig habe ich aber auch erkannt, dass ich zukünftig nicht mehr so abhängig von einer Arbeitsstelle sein möchte und meine Firma offenbar nicht wirklich begeistert über meine Zukunftspläne ist.

5. Verzeihen, Anwenden und Blick nach vor

Nun, da die Meinung gebildet ist, kommt der wichtigste Teil. Das Verzeihen und Anwenden des Gelernten.

Jeder Mensch macht Fehler und wenn es irgendwie möglich ist, sollte man sich selbst oder dem anderen diesen irgendwann auch wieder verzeihen. Hilfreich kann dabei folgendes Denkmuster sein:

„Ich/bzw Person XY wussten es zu diesem Zeitpunkt noch nicht besser, deshalb kam es zu dem Fehler. Heute ist ein neuer Tag, deshalb gebe ich ihm/ihr/mir eine zweite Chance.“

Im Normalfall bedarf es schon viel, um jemanden nie wieder verzeihen zu können. Daher könnte es gut sein, dass du manchmal einfach über deinen Schatten springen musst.

Nachdem dieser Punkt erledigt ist, folgt nun der wichtigste Schritt.

Nun muss das Gelernte verinnerlicht und umgesetzt werden. Und zwar so lange, bis man es wirklich intus hat. Dafür muss man sich die nötige Zeit geben und sich wirklich immer und immer wieder dazu anhalten, weiter zu lernen.

Man ist dann zwar vermutlich noch kein Goethe, aber zumindest hat man Doris Durchschnitt auf halber Strecke stehen gelassen.

In meinem Fall läuft das Verinnerlichen nun folgendermaßen ab:

Da ich also gerne besser Überzeugen können möchte, habe ich mir umgehend einige Rhetorik Bücher bei Amazon bestellt und werde diese nun Seite für Seite durcharbeiten und anwenden. Dieses Vorhaben werde ich auch in meine nächste 1 Buch, 1 Seite, 1 Tag – Challenge integrieren. Und natürlich.. Alles hilfreiche aus diesen Büchern erfährst du nach einer erfolgreich abgeschlossenen Testphase hier auf Tylax. 🙂

Und da auch meine Zukunft nicht mehr so stark von einer Firma abhängig sein sollte, werde ich nun noch motivierter daran arbeiten, weitere Einnahmequellen zu generieren. Zum Beispiel mit Tylax, Trading, Freelancing etc. Es gibt viele Möglichkeiten, und auch hier gilt: Was funktioniert, landet auf Tylax.

So einfach ist das. Nun noch Blick nach vor und ab gehts!

6. Bitte, bitte ein Bonustipp

Ok.. Hier ist ein Zitat von Otto von Bismarck. Und so unnötig ich auch den ersten Teil des Zitates finde, so wichtig ist der zweite Teil:

„Nur ein Idiot glaubt, aus eigenen Erfahrungen zu lernen. Ich ziehe es vor, aus den Erfahrungen anderer zu lernen, um von vornherein eigene Fehler zu vermeiden.“ – Otto von Bismarck

Wenn du mit offenen Augen durch die Welt gehst und aktiv zuhörst, kannst du sehr viel von anderen Menschen lernen. Vor allem auch aus ihren Fehlern. So kannst du dir extrem viel Zeit, Geld und Nerven sparen.

Ich hoffe, dass dir dieser Artikel gefallen hat und du dadurch vielleicht aus deinen eigenem Fehler profitierst und so noch erfolgreicher wirst. Falls du Hilfe bei einem schwierigen Problem brauchst oder noch weitere Tipps für mich und die epische Tylax Community hast, schreib es bitte jederzeit unten in die Kommentare.

Nächstes Mal geht es übrigens darum, wie du Faulheit überwinden kannst. Falls das ein Problem für dich darstellt, wirst du sicher viel Freude mit dem Artikel haben.

Also dann, mach´s gut und vergiss niemals: Das Leben ist einfach zu kurz, um durchschnittlich zu sein!

Mathias