Die goldene Regel des Erfolgs (inspiriert von Eckhart Tolle)

Die ganze Welt ist sich einig!

Erfolg bedeutet, seine Ziele zu erreichen. 

Erfolg bedeutet „Gewinnen“.

Wir können Erfolg messen – an Geld, Anerkennung und Können.

Für Erfolg muss man begabt sein. Man sollte zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und Erfolg ist das Ergebnis harter Arbeit.

Wenn das die ganze Welt sagt, dann muss es doch stimmen. Oder?

Der Mensch ist ein Goldhamster

Ja, die Welt hat Recht. Diese Faktoren bestimmen den Erfolg tatsächlich oft mit. 

Aber die Welt hat eine Kleinigkeit übersehen…

All die oben genannten Dinge entscheiden zwar über das Ausmaß oder resultieren aus Erfolg, sie sind aber nicht der Erfolg.

Im Gegenteil! Sie sind vielmehr der Grund, warum wir den Begriff „Hamsterrad“ mittlerweile eher mit der heutigen Arbeitswelt verbinden, als mit dem Plastikteil im Hamsterkäfig.

Immer mehr Menschen erkennen, dass sie täglich in diesem Rad mitlaufen. Aber dennoch kennt kaum jemand den Ausweg.

Oft wird aber nur ein winziges Detail missachtet, das alles zum Positiven verändern würde. 

Die eine goldene Regel, die jede Illusion vom Hamsterrad-Erfolg zerstört und umgehend zu richtigem – erfüllendem – Erfolg führt. Und in vielen Fällen auch zu finanziellem Reichtum, außerordentlichen Leistungen und Ruhm.

Erfolgreich werden

Es ist wohl der meist geteilteste Traum überhaupt. Wir wollen erfolgreich werden.

Wir gehen zur Schule, knüpfen Kontakte, sparen und investieren – stets mit dem Hintergedanken, irgendwann erfolgreich zu werden.

Doch genau hier liegt der Hund begraben.

Man kann nicht erfolgreich werden – man kann nur erfolgreich sein!

Lass dir nicht von einer Welt, die in einem Hamsterrad läuft, einreden, dass Erfolg ein Zeitpunkt in der Zukunft ist. Diese Zukunft wird niemals eintreffen.

Nur im Jetzt

Gründest du gerade ein Unternehmen, dann lautet dein Ziel vermutlich, dass du irgendwann einmal gut davon leben möchtest. Ein gutes Ziel!

Wenn du aber in Gedanken durchgehend bei diesem Ziel in der Zukunft bist, wann sollst du dein Ziel dann jemals erreichen?

Selbst wenn du heute glaubst, dass du von 5.000€ gut leben kannst, so wirst du mit größter Wahrscheinlichkeit nicht einmal dann glücklich sein, wenn du wirklich 5.000€ verdienst.

Du wirst das gleiche Gedankenmuster immer weiterführen und dir dann schon längst sicher sein, dass du, um wirklich gut leben zu können, 10.000€ brauchst. Dann 15.000€, und so weiter. Du mutierst zum Goldhamster!

Durch diese Gedankenmuster vergiftest du dich aber ständig selbst und es wirkt sich negativ auf dich, deine gesamte Umwelt und alle Vorhaben aus. Solange, bis das Gift die ganze Anziehungskraft des ursprünglichen Ziels vollständig aufgelöst hat.

Alles was übrig bleibt, ist ein unglücklicher Hamster mit zwangsläufig noch größeren Zielen, von denen er sich das wirkliche Glück erwartet.

Primär > Sekundär

Warum eigentlich 5000€ pro Monat? 

Für ein Auto? Ein tolles Haus? Ein goldenes Steak mit Frank Ribéry?

All diese Dinge sind vielleicht deine Ziele, aber es sind deine sekundären Ziele. Egal was du dir auch erträumst, das primäre Ziel hinter all diesen Dingen ist immer das gleiche: Glücklich sein. 

Du hast bestimmt auch schon mal ein neues Paar Schuhe gekauft, mit denen du dich wie ein Boss gefühlt hast. Aber hat dieses Glücksgefühl ewig angehalten?

Vermutlich nicht. 

Irgendwann hast du sie ohne jeglichen Gedanken angezogen. Und schlussendlich sind sie ins hinterste Eck deines Kastens gewandert, wo sie seitdem mit anderen Sneakern langsam vor sich hin welken.

Früher oder später werden alle Dinge und Situationen alltäglich und beeinflussen unser Glücksgefühl nicht mehr im Geringsten. Egal ob Schuhe, Villen oder Lamborghinis.

Und was machen Hamster, wenn sie an diesem Punkt sind? Genau, es muss etwas Neues, Besseres, her.

Und so dreht sich das Hamsterrad eine weitere Runde.

Ein Lambo wäre aber schon geil…

Wenn etwas erstrebenswert ist und deine Lebenssituation verbessern könnte, ist es dein gutes Recht, alles zu versuchen, es zu erlangen oder zu verwirklichen.

Du solltest dich aber trotzdem niemals mit diesen Aufgaben, Dingen oder Kontoständen identifizieren. Sie entstehen aus deiner investierten Energie, aber sie sind nicht du!

Stelle immer dein primäres Ziel vor deine sekundären Ziele. Also, wie oben schon beschrieben, glücklich sein vor Schuhe, deine Firma und Lambo´s.

Und so gehts…

Jeder Moment zählt

Wirkliches Glück, welches gleichzeitig auch Erfolg ist, findest du nicht in der Zukunft. Erfolg findest du nur im Jetzt. Das ist die goldene Regel.

Erfolg bedeutet, jedem Moment Qualität zu geben. Egal ob du Zähne putzt, für die Schule lernst oder gerade das nächste Amazon gründest.

Sobald du es schaffst, mit vollem Fokus bei der Sache zu sein, ohne ständig negativ über die Zukunft oder Vergangenheit zu grübeln, wirst du bestmögliche Leistungen erbringen.

Wenn du deine Firma gründest, dann gib zum Beispiel auch jedem Moment der Gründungsphase deine volle Aufmerksamkeit. Verliere dich nicht in Gedanken an das ganze Geld, das du irgendwann damit machen könntest.

Wenn du beim Steuerberater sitzt, sitze beim Steuerberater und höre zu. Wenn du einen Blogartikel schreibst, schreibe und lese ihn Wort für Wort und mit größter Sorgfalt.

Arbeitest du im Jetzt, wirst du nicht nur deine Erfolgschancen drastisch erhöhen, du wirst auch 100% glücklich sein und viel weniger Stress haben.

Nicht perfekt

Wundere dich aber nicht, wenn es mal nicht funktioniert mit der Achtsamkeit.

Vor allem am Anfang wirst du oft bemerken, wie schnell du gedanklich wieder irgendwo im übernächsten Jahr festhängst. Oder, wie du es vielleicht bereust, nicht schon früher mit deinem Unternehmen angefangen zu haben.

Solche gedanklichen Rückschläge sind normal. 

Solltest du aber realisieren, dass es so weit ist, dann beobachte diese Gedanken. Urteile nicht darüber, sondern stelle dir vor, wie du von außen deinem Gehirn zuschaust, wie es denkt.

Du wirst dann schnell merken, dass der Gedanke einfach weiter zieht und verschwindet, wenn du nicht auf ihn eingehst. 

Er wird auch nicht wie sonst den nächsten und übernächsten Gedanken verursachen. Eckhart Tolle nennt diesen Zustand No-Mind.

Falls du noch mehr über No-Mind und Erfolg lernen möchtest, kann ich dir das Buch Jetzt – Die Kraft der Gegenwart! von Eckhart Tolle* schwerstens empfehlen.

Je öfter du es übst, umso leichter wird es dir fallen, im jetzigen Moment zu leben, zu arbeiten, zu sporteln, zu essen usw.

Funktioniert das überhaupt im Alltag?

Wir alle müssen denken, hin und wieder unsere Zukunft voraus planen, die Vergangenheit analysieren und aus Erfahrungen lernen. Egal ob für Meetings, Geschäftsberichte oder fürs Kochen. 

Ich persönlich bin leidenschaftlicher Planer und beschäftige mich wirklich oft damit. Trotzdem haben sich meine No-Mind Momente gerade in den letzten Wochen extrem erhöht. Und damit auch mein Erfolg. 🙂

Für die Zukunft zu planen und aus Vergangenem zu lernen bedeutet nämlich nicht, sich über die Zukunft oder Vergangenheit zu sorgen.

In Wirklichkeit planst und lernst du ja auch im Jetzt. Und meistens mit der Absicht, den jetzigen oder zukünftige Momente zu verbessern.

Genau für diese Zwecke besitzt der Mensch sein Gehirn. Mit diesem mächtigen Werkzeug können wir die Richtung bestimmen, in die wir gehen.

Aber nur die Richtung zu kennen ist leider nicht genug.

Der Weg ist das Ziel

So abgedroschen dieser Spruch mittlerweile auch sein mag, mit der goldenen Regel des Erfolgs ergibt er unweigerlich Sinn.

Willst du maximalen Erfolg, widme jedem kleinen und großen Schritt deine volle Aufmerksamkeit. So bist du zwar unterwegs, aber eigentlich schon am Ziel – denn du bist glücklich!

Und mit ein bisschen Ausdauer, Glück und Hausverstand wirst du dann vielleicht auch bald den Schritt in deinen nagelneuen Lambo machen. Erfolgreich und glücklich, aber mit der Gewissheit, dass dein Glück und Erfolg nicht von ihm abhängt. 

Viel Erfolg und bis zum nächsten Mal,

Mathias

PS: Danke Eckhart Tolle für die Inspiration für diesen Artikel und die lebensverändernde Sichtweise!

Der beste Weg, um effizienter zu lesen (mehr merken und nie wieder einschlafen)

Geil!

Die letzte Seite des Buches ist geschafft.

„Schon das dritte Buch dieses Monat. Ich bin aber auch ein geiler Typ“, denkt er sich bescheiden.

Ein paar Wochen später… Lautes Geschrei hallt durch das Büro. Die Wutausbrüche seines Chefs erinnern an den Urknall.

Der Grund, warum er den Chef wütend gemacht hat: Wieder hat er um seine wohlverdiente Gehaltserhöhung gefragt. Wieder bekommt er sie nicht.

Aber wie kann das sein, wenn er doch damals „Erfolgreich über das Gehalt verhandeln“ gelesen hat. Es war sein drittes Buch letztes Monat. Aber war es so schlecht?

Tatsächlich ist das Buch ein Bestseller und das eigentliche Problem ein ganz anderes: Er konnte sich nicht merken, was er gelesen hat. 

Und so blieb es nicht nur bei einem kümmerlichen Gehalt – er wurde auch noch Opfer der intellektuellen Zeitverschwendung.

Aber wie hätte er es besser machen können? Zum Beispiel so:

Die Vorbereitung

Effizienz braucht ein System!

Diese Punkte können dir helfen, optimal an das Ganze heranzugehen:

Die wichtigste Regel

Nur angewandtes Wissen wird dein Leben verändern. (Solltest du dir nur eine Sache aus diesem Artikel merken, dann am besten diesen Satz.)

Kontext

  • Wo wurde das Buch geschrieben? Welche Kultur herrscht in diesem Land?
  • Warum hat der Autor das Buch geschrieben? (Steht meistens im Vorwort des Buches)
  • Wer ist der Autor? Wie alt ist er? Wie lebt er oder wie hat er gelebt?
  • Was war die politische, wirtschaftliche oder kulturelle Situation zum Schreib-Zeitpunkt? Herrschte zum Beispiel ein Krieg in dem Land?
  • Welche Bücher hat der Autor sonst noch geschrieben?

All diese Dinge können dir helfen, das Gelesene besser nachzuvollziehen und Verknüpfungen herzustellen.

Dein „Warum“

Führe dir noch einmal den Grund vor Augen, warum du das Buch liest. Musst du einen Test schreiben? Möchtest du reich werden? Suchst du einen neuen Job? 

Halte die Augen offen nach den wichtigen Textstellen.

Teil 1: Wie man liest

Adler´s Levels

Idealerweise liest man zweckmäßig.

Das bedeutet, dass du je nach Ziel und Anforderung anders lesen solltest. 

Mortimer Adler, ein amerikanischer Schriftsteller, hat das Lesen dafür in 4 verschiedene Level unterteilt:

1. Elementares Lesen

Das elementare Lesen lernt man in der Schule. Solltest du diese Zeilen verstehen, beherrscht du diese Form bereits.

2. Inspektionales Lesen

Das lateinische Wort īnspectio bedeutet Betrachtung. Und genau darum geht es hier. 

Du kannst in Büchern verschiedene Dinge betrachten. Deshalb gibt es zwei verschiedene Arten des inspektionalen Lesens:

Systematisches Überfliegen

Typisches Buchhandlungs-Lesen.

Wahrscheinlich liest du zuerst den Buchrücken, dann das Inhaltsverzeichnis und blätterst anschließend ein bisschen durch die Seiten. 

Dieses systematische Überfliegen verschafft dir einen ersten Eindruck. Du erkennst den Umfang, die Einteilung, das generelle Thema sowie ein paar kleinere Textpassagen und Überschriften. 

Diese Lese-Art sollte unbedingt bei der Vorbereitung von Projekten oder Abschlussarbeiten zum Zug kommen.

Oberflächliches Lesen

Beim oberflächlichen Lesen machst du dir keine großen Gedanken zum Inhalt, keine Notizen und keine weitere Recherche.

So lesen die meisten Menschen alle ihre Bücher.

Diese Leseform eignet sich perfekt, um den Kern des Buches und die grobe Richtung des Autors zu verstehen.

Für mehr Wums musst du aber ins nächste Level steigen…

3. Analytisches Lesen

Jetzt möchtest du den Autor und seine persönliche Sichtweise tiefgründig verstehen. Dies wäre zum Beispiel sinnvoll, wenn er dein Mentor ist und du von ihm lernen möchtest.

Hier gilt es zu beachten:

  • Zuerst musst du das Buch nach Art und Inhalt einteilen.
  • Nach dem Lesen solltest du in zwei oder drei Sätzen beschreiben können, um was es in dem Buch geht.
  • Weiters musst du die Hauptteile des Buches, ihre Reihenfolge und Verbindung zueinander verstehen.

Stell dir das Buch wie ein Haus vor. 

Jedes Kapitel ist ein Zimmer. Einzeln sagen die Zimmer nichts über das Haus aus. Erst durch eine sinnvolle Anordnung, Mauern, Gänge, Treppen und einem Dach entsteht aus den Einzelteilen ein Bauwerk. Oder, wie in diesem Fall, ein Buch.

Nur wenn du diese Zusammenhänge verstehst, baust du tiefgründiges Wissen auf.

  • Abschließend solltest du verstehen, welches Problem oder welche Probleme der Autor mit dem Buch lösen wollte.

So hast du die Botschaft und den Standpunkt des Autors durchblickt.

Um richtig analytisch zu Lesen, solltest du unbedingt in die Marginalien schreiben und genügend Notizen machen. (Dazu in Teil 4 mehr!)

Du kannst aber schon jetzt, beim Lesen dieses Artikels, üben. So wirst du garantiert am meisten davon behalten. 🙂

4. Syntopisches Lesen

Syn-was?!

Ein Syntop ist ein definiertes Gebiet, in dem mehrere Arten von Lebewesen oder Dingen vorkommen. 

Beispiel: das Gebiet ist das Thema Finanzen. In diesem Bereich gibt es unzählige Autoren, die darüber schreiben und verschiedene Sichtweisen teilen. Fertig ist das Syntop.

Beim analytischen Lesen interessierte dich vor allem die Sicht des Autors. Nun interessiert dich das Thema an sich.

Wirklich verstehen wirst du komplexe Themen erst, wenn du dir verschiedene Meinungen und Sichtweisen anhörst bzw. durchliest.

Diese Form des Lesens sollte unbedingt beim Lernen für die Schule und Universität zur Anwendung kommen.

Die Besonderheiten des syntopischen Lesens sind:

  • Die richtigen Bücher und Textpassagen zu finden. (Manchmal interessiert dich nur ein Kapitel oder Absatz)
  • Diese Passagen in eigene Worte zusammenfassen und für dich zu „übersetzen“, so, dass du sie wirklich verstehst.
  • Die Fragen beschreiben, die du nach dem Buch gelöst siehst.
  • Aus den verschiedenen Lösungen und Sichtweisen deine passende Lösung basteln. So bildest du dir eine intelligente Meinung und lernst das Thema tiefgründig

Speedlesen vs. Gemütlichkeit

Weil es zum „Wie“ passt.

Qualität > Quantität, oder anders ausgedrückt: Speedlesen ist sinnlos!

Möchtest du mehr aus deiner Lesezeit rausholen, dann investiere die Zeit ins Verstehen. Es bringt dir genau gar nichts, wenn du 500 Bücher gelesen hast, dir aber nicht eine Sache davon merken konntest.

Die Lesegeschwindigkeit erhöht sich ganz von selbst, wenn du regelmäßig liest.

Teil 2: Was man liest

Bücher sind wie Essen. Einerseits gibt es die Haubenküche. Jeder Absatz und jedes Kapitel ein Kunstwerk in sich und man würde am liebsten niemals damit aufhören.

Und dann gibt es die ewig gleiche, völlig inhaltsarme Fast Food Variante.

Genau wie beim Essen, sollten wir auch beim Lesen darauf achten, mit was wir unsere Denkzentrale füttern.

Ich stelle mir dafür mein Gehirn wie eine Bibliothek vor. Ich bin Chef, Logistiker und Türsteher zugleich.

Hierfür helfen mir diese 3 Punkte:

  • Kurze Kleider (Click Bait Medien) sind zwar sexy, bringen dich aber nicht in die Bibliothek. Hier kommen wenn möglich nur genaue, interessante und relevante Informationen rein. (Ich zeige dir gleich, wie ich gute Bücher auswähle)
  • Ich muss sicherstellen, dass ich die Informationen wieder finde. Dafür benötigt es ein System für Notizen und regelmäßiges Wiederholen des Gelernten. (Teil 4)
  • Fast noch wichtiger als das Wiederfinden ist ein Masterplan, wie ich die Informationen im täglichen Leben anwenden kann. Diese Pläne schreibe ich auf die weiße Seite hinter dem Buchcover. (Auch dazu gleich mehr)

Beachtest du diese 3 Punkte regelmäßig bei deinen Buch,- und Zeitungs-Entscheidungen, wird dein Gehirn weniger zugemüllt. Vor allem bei den Click Bait Medien ist äußerste Vorsicht geboten. Die negative psychologische Wirkung dahinter ist unfassbar, auch wenn wir es oft gar nicht merken.

Teil 3: Wie man die richtigen Bücher auswählt

Hast du eine bestimmtes Buch vor Augen, dann können die Amazon Bewertungen schon hilfreich sein. Die Auswahl hängt aber noch von mehr ab:

Relevanz

Was brauchst du gerade? 

Diese Frage sollte dir als erstes in den Sinn kommen, wenn du überlegst, welches Buch du lesen sollst.

So vermeidest du nicht nur Langeweile beim Lesen (Der Hauptgrund fürs Einschlafen 😉 ) Du wirst dir das Gelesene auch viel besser merken, da du die Informationen umgehend auf dein Leben übertragen kannst.

Wenn du in Geldnot bist, lies Bücher über Finanzen und Schulden.

Wenn du in einer heiklen Beziehungsphase bist, ist ein Ratgeber hierüber sinnvoll.

Hast du Stress, kann neben Anti-Stressbüchern auch ein normaler Roman zur Beruhigung beitragen

Der Lindy Effekt

Der Lindy Effekt besagt, dass etwas Nicht-Verderbliches umso länger relevant bleiben wird, je länger es schon existiert.

Was hat das mit Büchern zu tun?

Der Lindy Effekt bei Büchern

Informationen aus alten Büchern, sofern sie heute noch stimmen, werden sehr wahrscheinlich noch viel länger relevant sein. Sie haben den Test der Zeit bestanden.

Als Beispiel: Das Gravitationsgesetz von Newton. Es wird sehr wahrscheinlich auch noch bei unseren Urenkeln gelten. Aktuelle Marketingstrategien für Instagram werden hingegen wohl schon in wenigen Jahren wieder unbrauchbar sein.

Natürlich wird das Gravitationsgesetz keinen Influencer aus dir machen und es kann sein, dass du gerade jetzt mehr über Instagram lernen musst. Generell solltest du aber auch großen Wert auf Wissen aus zeitlosen Klassikern legen.

Einige lesenswerte Klassiker der Persönlichkeitsentwicklung:

Teil 4: Gelesenes merken, wie ein Genie

Die Feynman Methode

Der Physiker Richard Feynman hatte ein Problem. Er wollte mehr über Quantenmechanik wissen. Zu dieser Zeit (1935), war das ein schwieriges Unterfangen. Es wurde nämlich an keiner einzigen Universität gelehrt.

Also besorgte er sich alle Bücher zum Thema und versuchte es auf eigene Faust.

Um dabei erfolgreich zu sein, entwickelte er die Feynman Methode. Der Gedanke dahinter: Nichts ist schwer, wenn man es auf die einfachsten Teile zurück führt. 

Feynman Methode – Grafikidee von https://physiphi.com

So funktionierts:

  1. Suche dir ein Thema oder Konzept aus, das du verstehen willst. Schreib es als Überschrift auf ein Blatt Papier.
  2. Schreibe, zeichne und skizziere nun alles auf dem Blatt, was du bereits über das Thema weißt.
  3. Tu so, als ob du es einem Kind erklären würdest. Die starke Vereinfachung wird der Härtetest. Fremdwörter werden dich bei einem Kind gleich wenig weiter bringen, wie endlose Definitionen. 
  4. Bleibst du hängen, dann versuche mit Hilfe von Büchern und Ressourcen die Wissenslücke zu füllen.
  5. Hast du die Vereinfachung komplett aufgestellt, fehlt nur noch das aufschreiben. 

Es empfiehlt sich, für große Themen wie Physik, Sport oder Gesundheit eigene Notizbücher anzulegen. So sammelst und sortierst du mit der Zeit eine große Menge an Fachwissen.

Aktiv vs. Passiv

Mimi, Ami und Oma waren die Helden aus meinem allerersten Buch. Und egal wie alt du bist, ich wette, auch du kannst dich an alte Schulbuch-Geschichten erinnern.

Aber wie kann es sein, dass Ami und Oma auch Jahrzehnte später noch in unseren Gehirnen herumgeistern, während wichtige Chemie Formeln nicht einmal bis zum nächsten Toilettengang überleben?

Die Antwort liegt in der Art und Weise, wie wir diese beiden Dinge gelernt haben.

Amis und Omas Geschichten wurden nicht nur gelesen. Wir haben eifrig darüber diskutiert, gebastelt, gesungen und fleißig vor der ganzen Klasse vorgelesen. Aktives Lernen also.

Den Unterschied zwischen unimolekularen und bimolekularen Reaktionen konnte ich hingegen einfach nicht wissen, weil der Tiefschlaf-Sabber aus meinem Mund die Buchseite aufgelöst hat. Man könnte sagen, ich war etwas passiv.

Effizientes Lesen ist ein höchst aktiver Prozess. Fliege nicht nur eintönig über die Zeilen, sondern diskutiere darüber, mach´ dir Gedanken und schreibe mit.

Eine gute Überleitung zu..

Richtig mit Notizen arbeiten

Wieviel Sand liegt am Meer?

Vermutlich gleich viel, wie es Techniken für Notizen gibt.

Das wichtigste für gute Notizen ist einmal mehr das Prinzip: Halte es einfach!

Es braucht keine ausgefallenen Apps und hundert verschiedene Dinge. Alles was du brauchst ist ein Stift, eventuell ein paar Karteikarten und Klebestreifen.

Ich verwende für meine Notizen folgendes System:

Ich schreibe jede Frage, jede Erkenntnis oder Meinung, die mir während des Lesens in den Sinn kommt, sofort in die Marginalien neben der Textpassage.

Marginalien sind die weißen Abstände zum Buchrand, rechts und links vom Text. Meine Bücher sind voll mit solchen kurzen Notizen.

Egal wie sinnlos sie später auch erscheinen, durch das bloße Aufschreiben stelle ich schon sicher, dass ich aktiv dabei bin.

Als nächstes schreibe ich mir nach jedem Kapitel die wichtigsten Punkte und Zusammenhänge in Stichwörtern auf. (Meist gibt es nach den Kapiteln eine weiße Seite, die sich perfekt dafür eignet.)

In den Tagen, nachdem ich das Buch fertig gelesen habe, überfliege ich nochmal alle Kapitelstichpunkte. Anschließend schreibe ich die wichtigsten Stichpunkte und den Masterplan, den ich vorhin bei der Gehirnbibliothek genannt habe, auf die erste Seite des Buches.

Beim Masterplan geht es darum, dir möglichst genau zu überlegen, wann, wie und wo du das Gelernte in deinem täglichen Leben anwenden wirst.

Hierfür ist es hilfreich, sich diese Situationen in „lebendigen“ Bildern vorzustellen. So vertieft man das Ganze und es ist abrufbereit, sobald die Situation eintritt.

Ein weiterer cooler Tipp: zwei verschiedene Klebestreifenfarben verwenden. 

So kannst du zum Beispiel grüne Klebestreifen auf der langen Buchseite bei allen Seiten einkleben, wo Dinge stehen, die du in deinem Leben anwenden möchtest. Orange Klebestreifen hingegen könntest du oben an den Seiten aufkleben und so Seiten mit wichtigen Zitaten oder Bildern markieren.

Bayesisches Update

Beim effizienten Lesen kommt es vor allem auf folgende Punkte an:

  • aufnehmen
  • reflektieren
  • anwenden

Für die unteren beiden Punkte solltest du nach jedem Buch ein sogenanntes bayesisches Update machen. Dieses Update ist nichts weiter als die Frage an dich selbst, wie dieses Buch deine eigene Weltansicht verändert.

Was hast du gelernt? Welche Informationen werden in Zukunft dein Leben verändern? Wie wirst du das Wissen anwenden?

Dafür musst du flexibel sein. Du musst zulassen, dass neues Wissen dich und dein Leben verändern wird.

So wie John Maynard Keynes einmal gesagt hat: „Wenn sich die Fakten ändern, ändere ich meine Ansicht.“

Wirst du jemals wieder lesen wie zuvor?

Einschlafen?

Alles vergessen?

Erinnere dich noch einmal an die wichtigste Regel für effizientes Lesen: Erst wenn das Gelernte angewendet wird, hat es sich rentiert.

Jetzt, wo du mit Theorie vollgestopft bist, ist es an der Zeit, genau das zu tun.

Versuche, das nächste Buch mit den oben stehenden Mitteln zu lesen und dein Leben wird schon bald filmreif sein.

Ich hoffe, der Artikel war hilfreich und falls du noch weitere Tipps und Methoden, lass uns doch mit einem Kommentar daran teilhaben. 🙂

Auf den Erfolg,

dein Mathias

Danke für die gute Erklärung der Feynman Methode und die Idee mit der Grafik an das Team von https://physiphi.com/ 🙂

12 Wege, mehr Geld zu verdienen

Für meinen Artikel Reich werden mit System – das Goodlife Geld Management habe ich mir letztens den Kopf zerbrochen, wie man eigentlich Geld dazu verdienen kann.

Dabei hat sich für mich eine berühmte These bestätigt:

Am meisten verdienst du, wenn du anderen Menschen dabei hilfst, Probleme zu lösen.

Werde also selber zum Problemlöser und sieh zu, wie dein Konto wächst. Zum Beispiel mit einem Job als…

1. Freelancer

Jeder von uns kann irgendwas, mit dem er anderen Menschen helfen kann.

Korrekturlesen, Social Media Kanäle verwalten, Excel Tabellen erstellen, Übersetzen, Zitate designen.. es gibt so viele Möglichkeiten, als Freelancer nebenbei ein bisschen Geld zu verdienen. Versuch es doch mal!

Zum Beispiel hier:

www.fiverr.com
www.freelancer.com

2. Blut und Plasma spenden

Blut,- und Plasmaspenden helfen nicht nur dem eigenen Geldbeutel, sondern auch anderen Menschen. Und die Nadel tut wirklich nicht so weh.

Blutspenden bringen meistens ca. 15€ pro Spende und Plasma bis zu 40€.

3. Baby sitten, Putzen und andere Minijobs

Falls du gut mit Kindern oder Tieren kannst, könntest du dich in Zeitungen oder bei Freunden nach einem Minijob umschauen.

Weitere Beispiel für solche Minijobs wären:

– Putzen
– Zeitung austragen
– Fahrradkurier
– für Greenpeace und Co. auf der Straße Spenden anwerben
– Hausarbeiten wie Rasenmähen, Wände streichen, etc.
– usw.

4. Schnäppchenjäger und Upcycling

Auf Ebay, beim Amazon Prime Day oder auf Flohmärkten finden sich oft richtige Schnäppchen, die du easy weiterverkaufen kannst. Dabei bekommst du nicht nur mehr Geld, sondern lernst auch noch gleich eine wichtige Fähigkeit: Verkaufen.

Die Hilfe für andere kommt dabei vor allem dann zustande, wenn du die Ware immer noch günstiger verkaufst, als es sie sonst irgendwo zu haben gibt.

Falls du noch umweltfreundlicher sein willst, versuch dich im „Upcycling“ von alten Geräten und Dingen.

Dafür gibt es massenweise Tipps auf Pinterest oder YouTube.

Meister dieses Werks sind zum Beispiel die Jungs von Strofeld, die aus alten Koffern Lautsprecher machen. Das musst du dir anschauen!

https://www.strofeld-koffer.com

5. Essenslieferant

Anstatt dir heute eine Pizza zu bestellen, könntest du sie doch mal selber liefern.

Das ist erstens gesünder und zweitens richtig rentabel. Und das beste daran: Man kann solche Jobs eigentlich fast immer und zu jeder Tageszeit machen.

6. Vermiete deine Wohnung mit Air BNB

Nicht gerade der neueste Tipp, aber nach wie vor ein lukratives Geschäft für sehr viele Menschen. Falls du irgendwo einen Platz zum Schlafen übrig hast, vermiete ihn doch einfach mal für ein paar Tage.

Deine Gäste werden es dir danken und dein Konto auch.

https://www.airbnb.de

7. Schaffe Platz für Neues

Bist du schon einmal übersiedelt? Dann weißt du bestimmt, wie viele Kisten dabei immer zustande kommen. Kisten voller Dinge, die du schon lange nicht mehr benötigst oder nicht einmal mehr weißt, dass du sie überhaupt besitzt.

Mach dich doch einfach mal auf die Suche nach solchen Sachen und schaff Platz im Kasten und ein Plus im Geldbeutel.

 8. Die kreative Gold-Ader

Bist du künstlerisch begabt oder bastelst gerne?

Dann besuch doch mal die Webseite www.etsy.com und gestalte dort deine Finanzen neu.

Bonustipp: Nutze die Macht von Social Media und treibe deine Umsätze mit Pinterest und Instagram an.

9. YouTuber, Streamer und Blogger

Wer glaubt, diese Geschäftsmodelle sind mittlerweile in ihre Tage gekommen, der irrt. Und zwar gewaltig!

Nicht wenige Menschen werden durch YouTube, Streams oder eigene Blogs und Webseiten steinreich. Und mittlerweile gibts auch Unmengen an Tutorials auf YouTube, für alle, die noch nicht wissen, wo sie am besten starten sollten.

Die beste Strategie: hilf Menschen, bestimmte Probleme zu lösen. So tust du nicht nur Gutes, sondern kannst dabei auch richtig gut verdienen. Win-win!

10. An Umfragen teilnehmen

Deine Meinung in bares Geld und Gutscheine umwandeln? Kannst du!

Zum Beispiel hier:

www.meinungsstudie.at

www.surveymonkey.com

11. Auto mit Werbung folieren lassen

Dein Auto ist eine fahrende Werbetafel. Es sieht zwar nicht schön aus, kann aber in dringenden Fällen auch mal deine Kasse aufpeppen.

Sprich dafür am besten Firmen und Selbstständige persönlich an oder schalte eine Zeitungsanzeige.

12. Bildschöne Geldtasche

Deine Kamera ist dein bester Freund? Dann verkauf doch deine besten Fotos auf sogenannten Stock-Seiten und verwandle so dein Hobby in bares Geld.

Zum Beispiel hier:

www.shutterstock.com

www.stock.adobe.com

 

Das Geld liegt auf der Straße

Egal wo man hinschaut, das Geld liegt auf der Straße und kann mit ein bisschen Einsatz und Kreativität ganz leicht aufgesammelt werden.

Ich hoffe du konntest durch diesen kurzen Artikel ein, zwei interessante Dinge für dich entdecken!

Falls du noch andere Ideen für zusätzliche Einkommen hast, lass es mich und die Tylax-Community in den Kommentaren wissen. So pushen wir uns gegenseitig zu noch besseren Finanzen.

Und falls du dir auch zukünftig keine Tipps mehr entgehen lassen möchtest, dann abonnier´ einfach mein Tylax-Goodlife-Magazin unterhalb des Artikels.

Und wie es dann mit dem Geld am besten weiter geht, erfährst du hier: Reich werden mit System – das Goodlife-Geld-Management

Auf unseren Reichtum und bis bald,

Mathias

Reich werden mit System – Das Goodlife-Geld-Management

Sarwuuus Freunde!

Heute gehts ums liebe Geld.

Ich stelle euch ein System vor, das mir in kürzester Zeit aus der Schuldenfalle geholfen hat. Ein System, mit dem ich jedes Monat locker mit meinem Gehalt auskomme, Spaß habe und gleichzeitig auch noch die Weichen für eine noch bessere Zukunft stelle.

Ein Überblick über die Themen:

  1. Meine persönliche Geldgeschichte
  2. Die Wende
  3. Das Goodlife Geld Management
    1. Das Marmeladen-Glas System von T. Harv Eker
    2. Was gehört wohin?
    3. Das Goodlife Geld Management für Mehr-Woller
  4. Meine Helfer
  5. Gängige Fragen
  6. Der Marathon ins Glück

Meine persönliche Geldgeschichte

Seitdem ich mit 15 Jahren meinen ersten Euro verdiente, hatte ich stets große Probleme, mit meinem Geld auszukommen. Das Geld auf meinem Konto kannte nur einen Weg – nämlich raus.

Meine Geldprobleme lagen vor allem an:

  • zu viel Cash für sinnlose Dinge (unverhältnismäßig oft auswärts Essen zB.)
  • mangelndes Verständnis für gute Investitionen
  • ein grottenschlechtes Mindset (negative Gedankenmuster über Geld etc.)
  • kein Durchhaltevermögen beim Sparen
  • kein Geldmanagement-System

Doch dann..

Die Wende

Mit ca. 24 stolperte ich über ein Video eines meiner Vorbilder. Stefan James von projectlifemastery.com stellte darin sein Geldmanagement System vor – ein System von T. Harv Eker, dem Bestseller Autor von „So denken Millionäre“.

Stefan war teilweise so bankrott, dass er auf der Couch seines Freundes schlafen musste. Heute, mit 30, verdient er mehr als 3 Millionen kanadische Dollar. Pro Jahr!

Da ich damals auch wieder mal so pleite war, dass ich mich den vierten Tag in Folge nur noch von Spaghetti Aglio Olio ernährte, hatte ich sowieso nichts mehr zu verlieren. Ich fing an, dieses System anzuwenden.

Keine zwei Monate später musste ich mir die Augen reiben, als ich nach fast zehn Jahren Arbeiten zum ersten Mal immer noch Geld vom Vormonat übrig hatte.

Was? Keine Roten Zahlen? Keine Zinsen fürs Minus? Nichts, außer einem gewissen Stolz?

Es funktionierte! Und es war der Beginn eines völlig neuen Lebens.

Das Goodlife Geld Management und meine Anwendung

Die wichtigste Voraussetzung, um seine Geldprobleme zu lösen, ist, ein Verständnis dafür zu bekommen, für was man sein Geld ausgibt.

Es gibt vor allem vier große Bereiche:

Es nützt uns aber nichts, wenn wir nur wissen, für was wir unser Geld ausgeben. Wir müssen auch wissen, wieviel.

Kurz als Überlegung: Wieviel Prozent deines Einkommens gibst du für die jeweiligen Bereiche aus? Fressen deine Fixkosten und Freizeitaktivitäten regelmäßig deine Monatslöhne auf?

Das ist heutzutage leider keine Seltenheit – ob „gezwungen“ durch hohe Mieten und niedrige Einkommen, oder einfach nur freiwillig. Viele Menschen leben weit über einem sinnvollen Standard.

Die Folge: Wenige, die viel haben und viele, die wenig haben.

Doch es gibt eine Lösung! Einen Leitfaden für sinnvolles Geld-Management.

Das Marmeladen-Glas System von T. Harv Eker

Dieses System empfiehlt, wie viel wir wirklich für die Bereiche ausgeben sollten.

Eker empfiehlt sechs verschiedene Unterkonten, Sparschweine oder Marmeladengläser einzurichten, auf welche jedes Einkommen so aufgeteilt wird:

  • 55% für Fixkosten
  • jeweils 10% für Sparen, Bildung, Freizeit und Investments wie Aktien,
  • 5% für den guten Zweck

Durch diese Aufteilung habe ich nicht nur meine Schulden überwunden. Ich hab auch eine wichtige Disziplin gelernt: Mit dem auskommen, was ich habe. Sehr wichtig!

Allerdings stolperte ich bei diesem System immer wieder über Unklarheiten. Zum Beispiel: Von welchem Geld bezahlt man in T. Harv Eker´s System beispielsweise ein neues Auto?

Deshalb habe ich mir kurzerhand ein eigenes System gebastelt. Dazu gehört die folgende Karte.

Was gehört wohin?

Das sind meine persönliche Hauptausgaben. Und bevor jemand schreit… Spenden fallen in diesem System unter den Punkt „unregelmäßige Fixausgaben“. 🙂

Falls du diese Karte ebenfalls benutzen möchtest, kannst du sie auf meiner Ressourcen Seite als gratis Download und Druckmuster runterladen.

Goodlife-Geld-Management für Mehr-Woller

Bis jetzt haben wir besprochen, wie wir ein Einkommen aus einem normalen Job aufteilen.

Viele Menschen sind hier bereits zufrieden – und das ist schön! Es gibt aber noch einen zweiten Typ Mensch, nämlich den Mehr-Woller.

Das sind diejenigen, die auf ihrem Konto ein paar schwarze Nullen vermissen. Vor dem Komma.

Mehr wollen bedeutet aber: Mehr verdienen! Und das geht am besten mit eigenen Projekten und Firmen.

Da ich auch ein Mehr-Woller bin, versuche ich deshalb derzeit, folgende zusätzliche Einkommensquellen aufzubauen:

  • als Freelancer auf fiverr.com und freelancer.com
  • mit Tylax als Blogger/Trainer/Motivator, was auch immer 😀
  • als Trader mit Kryptowährungen

Marmeladengläser vs. Goodlife-Geld-Management

Genau hier stößt das Marmeladenglas-System an seine Grenzen. Es fehlen nämlich wichtige Überlegungen:

  • Das Finanzamt möchte auch ein Glas!
  • Wie risikoreich sind unsere Einnahmequellen?
  • Wie soll sich das Projekt oder die Firma entwickeln?

Im folgenden Abschnitt zeige ich dir, wie ich diese Überlegungen in meine Aufteilung einbaue.

Bitte lass dich nicht von den vielen Zahlen verunsichern. Ich zeige dir im Anschluss, wie ich es mit ein paar Hilfsmitteln so easy wie möglich halte.

Mein System mit Alltagsbeispielen

Mein Job

Was ist das Ziel meines Jobs? Genau! Mein (Über-)Leben zu finanzieren und gleichzeitig Kapital und Ersparnisse aufzubauen. 

Da ich nun versuche, in neue Einnahmequellen zu investieren, verteile ich meinen Gehalt ca. so:

Einnahmen durch das Projekt Tylax

Tylax ist ein langfristiges Projekt. Mein Ziel ist es daher, das Projekt auszubauen.

Deshalb möchte ich soviel wie möglich vom Gewinn in das Projekt selbst re-investieren. Meinen privaten Lebensstandard werde ich durch Tylax deshalb vorerst nur minimal erhöhen.

Und natürlich darf man nun auch das Finanzamt nicht vergessen. Die Abgaben dafür unterscheiden sich von Land zu Land und von Einkommen zu Einkommen. Ich lege mir zur Sicherheit lieber etwas mehr auf die Seite.

Wichtig auch, das Wort Gewinn!

Bevor ich einen Euro auf mein Privat Konto überweise, möchte ich natürlich zuerst die Erhaltungskosten von Tylax decken. Erst dann wird wie oben beschrieben aufgeteilt.

Trading

Trading ist so eine Sache…

Einerseits investiere ich dafür nie mehr als 2,5% meines Gehalts, andererseits wird es immer mit einem hohen Risiko verbunden bleiben.

Daher lautet mein Ziel: Trading-Account vergrößern, aber einen großen Teil des Gewinns regelmäßig aufs private Sparkonto in Sicherheit zu bringen.

Freelancing

Durch Trading und Tylax habe ich bereits zwei mögliche Einnahmequellen, die hauptsächlich dafür gedacht sind, die jeweiligen Bereiche selbst zu vergrößern und ein bisschen zu sparen.

Aber wo bleibt der Spaß? Genau, hier! Von den Einnahmen vom Freelancing lasse ich es mir im Kino oder bei einem Becher Zitronen-Schokoladeeis gut gehen.

Meine Helfer

1. Gestatten, Excel!

Mein treuester Begleiter auf dem Weg zur finanziellen Sicherheit war eindeutig Microsoft Excel.

Durch simple Tabellen mit vollautomatischen Rechenfunktionen behalte ich immer den Überblick. Und dank Steve Jobs und Co können wir diese Tabellen mittlerweile auch vom Smartphone aus überall bearbeiten und ergänzen.

Entscheidest du dich auch für das Goodlife-Geld-Management oder T. Harv´s Marmeladengläser, dann beschaffe dir unbedingt auch so eine Tabelle.

Falls du nicht weißt, wie das geht, lass es mich in den Kommentaren wissen. Bei genügend Bedarf werde ich gerne eine Tabelle für die Tylax-Community erstellen.

2. Ganz automatisch

Als nächstes möchte ich dir ans Herz legen, statt Marmeladengläser doch auf digitale Sparkonten zu setzen. So kannst du nämlich ganz bequem und jederzeit online Geld zwischen den Konten hin und her schieben.

Und noch besser: mit Daueraufträgen kannst du ganz automatisch fixe Prozent-Beträge überweisen lassen. Das spart enorm viel Zeit und Kopfzerbrechen.

Mein Bankkonto sieht so aus:

3. Goodlife Book

Falls du doch lieber auf die Oldschool-Variante setzen möchtest, empfehle ich dir ein Finanztagebuch.

Ganz besonders eignet sich dafür natürlich dein persönliches Goodlife Book. 🙂

 

Machs zur Gewohnheit!

Du siehst, Geld zu vermehren ist mit Strategie und Disziplin verbunden. Aber erst einmal als Gewohnheit etabliert, baust du ganz schnell deine Straße zur finanziellen Freiheit!

Gängige Fragen

Abschließend möchte ich noch ein paar mögliche Fragen klären, von denen ich glaube, dass sie der eine oder andere von euch nun hat:

Für wen ist dieses System anwendbar?

Da ich bis heute weder abartig viel verdiene, noch sonst über irgendwelche unmenschlichen Talente und Fähigkeiten verfüge, behaupte ich: Für jeden!

Alles was man braucht, ist ein bisschen Ausdauer, Disziplin und ein paar Minuten pro Woche.

Ist so wenig Geld für Freizeit/Spaß nicht sehr demotivierend?

Das war ursprünglich mein größtes Bedenken. Ich habe auch gerne mal etwas mehr gefeiert, als ich es hätte tun sollen. Mittlerweile kann ich aber eine klare Antwort darauf geben:

Nein! 

Bei einem Einkommen von 1500€ pro Monat sind 10% immer noch 150€. Das sind mindestens 6 Kinobesuche mit Popcorn. Oder ein Paar Markenschuhe und ein gutes Essen für 50€. 

Ohne ständige Geldsorgen mit 10% auf den Putz zu hauen fühlt sich weitaus besser an, als 50% seines Gehalts zu verballern und nach zwei Wochen wieder pleite zu sein.

Versuch es einfach mal!

55% für Fixkosten? Wie soll das gehen?! Ich zahle für meine Miete schon 80%!

Dieser Punkt ist schon etwas happiger. Ich kenne selber viele Menschen, die Unsummen für Mieten hinlegen müssen. Das Problem ist: Es ist einfach so…

Wohnungen sind sauteuer und man kann nicht wirklich etwas dagegen unternehmen. Das sinnvollste in solchen Fällen ist und bleibt lösungsorientiertes Denken.

Manchmal kann es beispielsweise sinnvoll sein, sein eigenes Ego etwas herunter zu schrauben. Muss es wirklich so eine teure Wohnung sein?

  • Wenn nicht, könnte man sich zum Beispiel eine günstigere Wohnung oder WG suchen.
  • Wenn doch, dann bleibt einem eigentlich keine andere Wahl, als zu versuchen, in anderen Bereichen zu sparen und/oder mehr zu verdienen.

Folgende Spargedanken möchte ich dir noch geben:

  • Du hast es jederzeit in der Hand, dein Leben zu verändern!
  • Vielleicht kann es hilfreich sein, den Spaß vorerst hinten anzustellen. Das Geld vom Ausgehen kannst du auch in einen Kurs investieren, der deine Chancen auf einen besser-bezahlten Job erhöhen würde. Später kannst du dafür umso mehr feiern.
  • Bildung ist Macht. Und Macht ist Geld!
  • Bitte spare erst als Letztes bei deiner Gesundheit. Gesunde Ernährung, Bewegung und ausreichend Schlaf sorgen dafür, dass wir genug Energie für sinnvolle Dinge wie Bildung und Arbeit haben. Sparst du etwa bei den Lebensmitteln, beraubst du dich so selber deinen Möglichkeiten.

Ich möchte auch mehr Geld, aber bloggen oder traden ist nicht so mein Ding. Was gibt es sonst noch für Möglichkeiten?

Vielleicht ist bei meinem Artikel 12 Möglichkeiten, mehr Geld zu verdienen etwas für dich dabei.

Was, wenn ich die Zahlen nicht aufs Prozent genau einhalten kann?

Weder das System von Eker, noch meine Erweiterung, sind in irgendeiner Weise in Stein gemeißelte Zahlen. Es ist auch mir nicht immer aufs Prozent genau möglich, die Beträge einzuhalten.

Diese Techniken sind ein Leitfaden. Sieh es als Herausforderung, dich daran zu halten oder zumindest in die Nähe davon zu kommen.

Alles andere überlässt du am besten dem Leben selbst. 🙂

So, fast geschafft!

Das Leben ist ein Marathon

Geld anzusammeln braucht Zeit. Und diese Zeit sollte man sich nehmen, weil man so auch ein Gefühl für Geld entwickelt. 

Es gibt die verrücktesten Geschichten über Lotto Gewinner, die nach ihrem großen Gewinn ärmer waren als vorher. Das passierte vermutlich nur, weil sie viel Geld, aber kein Gefühl dafür gewonnen haben.

Wir können es nun aber besser! 🙂

Falls dir dieser Artikel gefallen hat oder du Anregungen oder weitere Fragen hast, zögere bitte nicht und schreib mir unten in den Kommentaren. Gegenseitig können wir uns bestimmt noch schneller zur finanziellen Freiheit pushen!

Und noch etwas: Wenn du zukünftig über neue Artikel, Gratis Downloads und ähnliches informiert bleiben willst, dann abonniere einfach das Tylax Goodlife Magazin unterhalb des Artikels.

Also dann, ein Cheers auf unseren (baldigen) finanziellen Reichtum und bis bald,

Mathias

Alle Ziele erreichen, mit der Goodlife-Buch Challenge

Ein herzliches Sarwusss aus Tirol!

Heute lernst du, wie du deine Ziele richtig setzt und auch erreichst.

Wie immer: Das Motto von Projekt Tylax lautet, endlich Schluss mit einem Durchschnittsleben zu machen. Und heute kommt der erste richtig große Game-Changer auf unserem Weg.

Es ist mit etwas Arbeit verbunden. Aber diese Arbeit lohnt sich! 100 mal!

Es geht um ein unkompliziertes Ritual, das dich maximal ein paar Minuten deines Tages kostet und am Anfang vielleicht 20 Euro.

Bist du bereit für deinen persönlichen Durchbruch? Dann geht´s jetzt los!

Erfolg ist wie eine Mauer

„Erfolg ist wie eine Mauer. Die schönste und beste Mauer bekommt man nur, wenn man geduldig einen Stein nach dem anderen aufeinander legt – so perfekt, wie man einen Stein nur legen kann.“ – Will Smith, Schauspieler

Jedem großen Erfolg sind viele kleine Teilerfolge vorangegangen. Das sind die einzelnen Steine.

Jeder Teilerfolg wiederum verlangt Hingabe, Fokus und Schweiß.

Irgendwann wird mit genügend Disziplin und Ausdauer aus diesen Teilerfolgen ein großer Erfolg – die Mauer.

Beim Bau unserer persönlichen Mauer hilft uns die…

Goodlife-Buch Challenge

Du brauchst:

Genau.. du brauchst nichts weiter als ein Notizbuch und einen Stift. 

Wichtig ist, dass du beides wirklich jeden Tag zumindest in der Früh und am Abend bei der Hand hast.

Ich bin viel unterwegs, aber ich habe extra immer einen Rucksack mit, wo ich mein Buch und den Stift drin habe.

 

Persönlich verwende ich ein DIN-A4 Notizbuch von Brunnen mit 192 karierten Seiten.

Es eignet sich optimal für die Challenge, weil du ziemlich genau ein halbes Jahr damit auskommst.

Dieses Buch kannst du zum Beispiel hier kaufen: Amazon – Brunnen Notizbuch*

Was hat Geld mit Erfolg zu tun?

Viele glauben, die Voraussetzung für ein sorgenfreies Leben ist ein prall gefülltes Konto. Sie träumen vom großen Reichtum.

Geld bezahlt unser Essen, unsere Unterkunft, unsere Bildung, eine schnelle Fortbewegung und vieles mehr. Es ist also wichtig, aber… 

Ein wichtiges Prinzip – die Balance

Geld ist nur einer von neun Bereichen, die Erfolg ausmachen.

Konzentriert man sich nur einen Bereich, zum Beispiel aufs Reich werden, entsteht zwangsläufig ein Ungleichgewicht.

Ungleichgewicht macht unglücklich!

Ein paar Beispiele:

  • Überstunden und Karriere gehen vor Gesundheit und Partner
  • Ausgehen und Spaß-haben gehen vor Weiterbildung
  • Das Bedürfnis, bei niemanden anzuecken, geht vor das Ausleben der eigenen Wünsche und Träume
  • und so weiter…

Ständig steigende Scheidungsraten, überfüllte Burnout Kliniken und rasant zunehmende Zivilisationskrankheiten spiegeln die mangelnde Balance unserer Gesellschaft wieder.

Logisch, dass nicht immer alles in perfekter Balance ist.

Hin und wieder müssen einfach 70 oder 80-Stunden-Wochen sein, aber als Dauerzustand macht es uns sehr wahrscheinlich krank.

Das Geheimnis einer guten Balance ist…

Der Life Mastery Circle

Dieses Schema stammt von Tony Robbins, dem wohl erfolgreichsten Selbstentwicklungs-Coach der Geschichte.

Der Gedanke dahinter: Jeder Mensch lebt sein Leben anders und die Vorstellungen von einem glücklichen Leben sind so verschieden wie unsere Fingerabdrücke.

Trotzdem bestimmen bei den allermeisten Menschen genau diese neun Bereiche, wie glücklich sie tatsächlich sind.

Stellt man sich den Kreis als Rad vor, so würde dieses ziemlich unrund laufen, wenn eines oder mehrere dieser Felder zu kurz kommen.

Beispiele:

  • Wenn man keine richtigen Freunde und Hobbies hat, macht einem die Million auf dem Konto vermutlich keine allzu große Freude – oder zumindest nicht lange. 
  • Wenn man wiederum zig Freunde hat, aber ständig pleite ist, so wird es einem vermutlich auch nicht wirklich besser gehen.

Fazit: Ohne gute Balance kein erfolgreiches und glückliches Leben.

Nun, da du diese Prinzipien kennst und verstehst, bist du optimal vorbereitet für die eigentliche Mission – ein gut gefülltes Goodlife Buch. 🙂

Dein Lebenstraum

Auf der ersten Seite des Goodlife Books geht es gleich um den wichtigsten Punkt: Wohin soll die Reise gehen?

Wie stellst du dir dein Traumleben in 10 Jahren vor?

Nimm den Life Mastery Circle zur Hand und beschreibe zu allen neun Bereichen deine größten Ziele.

Wie viel Geld möchtest du verdienen oder haben? Möchtest du Kinder? Wie soll es um deine Gesundheit bestellt sein? Wo und wie wohnst du? Wie sieht es mit deinen Hobbies aus? Wie ernährst du dich? Möchtest du ein Instrument lernen oder ein neues Land bereisen?

Schreibe alles auf, was dir wirklich viel bedeutet und was du gerne erreichen möchtest. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um zu träumen!

Eine Beispiel für den Life Mastery Circle-Bereich Geld:

Wichtig:

  1. Nimm dir genug Zeit; schreibe eventuell am Computer vor
  2. Eliminiere Störquellen während des Schreibens
  3. Nicht jeder kann so weit voraus denken. Ich kann es zum Beispiel nicht. Du kannst deswegen auch beschreiben, wie dein Traumleben in drei oder fünf Jahren aussehen soll. Es sollten jedoch auf jeden Fall mehr als zwei Jahre sein.
  4. Setze dir große Ziele! Es ist fast alles möglich im Leben. Versuche aber trotzdem, einigermaßen realistisch zu bleiben. Vorbilder können hier ein sehr hilfreicher Maßstab sein. Was haben sie erreicht? Was davon willst du auch? Willst du vielleicht auch ein bisschen mehr?
  5. Bleib offen für Neues und spontan! Nur weil du jetzt dein Ziel definierst, heißt das nicht, dass dies der optimale Weg sein muss. Vielleicht offenbart sich dir auf deiner Reise eine Abkürzung oder ein neues, interessanteres Ziel.

Der Lebensalptraum

Glückwunsch! Du weißt nun bereits, wie dein Leben aussehen soll. Definiere nun das genaue Gegenteil – deine ganz persönliche Antivision.

Wie soll dein Leben ganz und gar nicht verlaufen, oder gar enden?

Beispiel:

  • Hast du nach der täglichen Schachtel Zigaretten einen starken Raucherhusten ausgefasst – oder Lungenkrebs?
  • Hängt der Schwimmreifen schon über den Hosenbund, weil du immer zu faul für Sport warst?
  • Sitzt du allein in deiner Vier-Zimmer-Wohnung weil sich deine Familie vertschüsst hat?
  • Pleite, weil 109 Paar Schuhe doch reizvoller waren, als das Geld zu sparen?

Geh wieder alle neun Bereiche durch und beschreiben deinen Lebensalptraum auf der zweiten Seite.

Wozu soll das gut sein?

Als Zusatzmotivation!

Beispiel: Der unverbesserliche Raucher

Er hat es so oft versucht es zu lassen, doch mehr Geld und Gesundheit waren nicht genug Motivation, um den Entzug durchzustehen.

Wenn ihm aber der Lungenfacharzt mit einem Röntgen in der Hand und maximalem Ernst in der Stimme erklärt, dass ihn die nächste Zigarette umbringen wird, so wird er wahrscheinlich noch in der gleichen Minute von seiner Sucht geheilt sein.

Er sieht dem Tod ins Auge und läuft von nun an vor etwas weg. Und gleichzeitig auf ein besseres Leben zu.

Wenn wir ein klares Ziel und Antiziel vor Augen haben, steigern wir unsere Erfolgschancen um ein Vielfaches!

Also, viel Spaß beim Alpträumen!

Wichtig:

  • Wie immer: Zeit nehmen!
  • Die 9 Bereiche des Life Mastery Circle beachten!
  • Auch hier gilt wieder: Andere könnten diese Erfahrungen schon gemacht haben. Schaue dir ihre Schicksale an und lass dich davon einschüchtern. Klingt komisch, ist aber Sinn der Sache!
  • Schreibe folgenden Satz ganz am Ende der Antivision: „Das wird aber nie passieren!„. Versprich dir selbst, dass diese Antivision nie wahr werden wird.

Geschafft? Super! Dann gehts gleich weiter, mit Seite 3.

Das wird dein Jahr

Sieh dir nochmal deine Lebensvision an. Sie wird wahr, wenn du ab sofort in die richtige Richtung ruderst.

Welches Datum haben wir heute? Wo wirst du nächstes Jahr zum gleichen Datum stehen? Brich deine großen Ziele auf erreichbare Jahresziele herunter.

Wie du ja schon weißt, eine Mauer besteht nicht nur aus einem Stein!

In etwa so:

Ich möchte gerne in 3 Jahren mit Tylax eine erfolgreiche Firma gründen. Ein perfektes Jahresziel für mich wäre es deshalb, den Blog so auszubauen, dass ich am Ende dieses Jahres mindestens 15.000 Leser pro Monat damit erreiche. Ein großes Ziel…
Dafür braucht es jede Menge gut recherchierter Artikel und viel Social-Media-Präsenz. Wie viel genau kann ich zum jetzigen Zeitpunkt zwar noch nicht sagen, aber ich schätze es aufgrund meiner Vorbilder in etwa so ein: Ich werde mindestens 26 Artikel auf meinen Blog und 26 Videos bei YouTube uploaden müssen, um so viele Menschen zu erreichen.
Wenn ich diese Zahlen nicht ganz erreiche, bin ich dem Ziel trotzdem entscheidend näher gekommen.

Unser Beispiel von oben:

Weiter mit der 4. Seite…

Monat für Monat

Die Jahresziele sind jetzt klar. Jetzt brauchst du Monatsziele.

Wieder zu meinem Beispiel:

Ich möchte also 26 Artikel nach einem Jahr auf meiner Webseite haben. Das wären 2-3 Artikel pro Monat.

Langsam wird die notwendige Arbeit überschaubar und vor allem – planbar!

Was aber, wenn ich dieses Monatsziel nicht schaffe?

Ich bin ganz offensichtlich von meinem Weg abgekommen. Das ist nicht gut, aber auch kein Weltuntergang.

Da ich am Ende eines Monats schon wieder fürs nächste vorplane, kann ich schnell gegensteuern. So sind es vielleicht im nächsten Monat 4 Artikel, aber das ist immer noch besser, als nach einem halben Jahr 12 oder mehr Artikel hinten zu sein.

Regelmäßige Analyse unterstützt dich entscheidend beim Erreichen deiner Ziele.

Bleibe am Ball und du wirst sehen, es ist bald nicht mehr die Frage OB du erfolgreich sein wirst, sondern WANN!

Viele Wege führen nach Rom

So könnte unser Beispiel von vorher weiter gehen:

Du siehst, es gibt viele Wege, die nach Rom führen.

Die nächsten Seiten.

Good morning, goodlife!

Guten Morgen, willkommen im neuen Leben!

Mache es von nun an zur Gewohnheit, dir täglich nach dem Aufstehen Tagesziele zu setzen – passend zu deinen Monatszielen.

Mein Tylax Beispiel mit 2-3 Artikeln pro Monat:

Montag: Brainstorming
Dienstag: Entwurf schreiben
Mittwoch: Titelbild entwerfen
Donnerstag: Entwurf ausformulieren
Freitag: dazu passende Social-Media-Posts erstellen
Samstag: Kontrolle
Sonntag: Upload

Oder

Ich habe diese Woche viel anderes zu tun, deshalb erledige ich den ersten Artikel gleich an einem Tag.

Das ist das Schöne an dieser Challenge: Du kannst sie immer an die aktuelle Situation anpassen.

Geschafft!

Am Ende des Tages einfach alle erledigten Ziele abhaken und entspannt schlafen gehen. Am nächsten Tag geht´s mit dem Fuß auf Vollgas weiter Richtung Erfolg

Das ist die Goodlife-Buch Challenge.

Probier es aus! Du wirst es 110 prozentig nicht bereuen, versprochen!

Und natürlich.. Wenn du am Ende des Buches, Jahres oder eines Monats angekommen bist, fängst du einfach wieder von vorne an. Solange, bis du am Ziel bist.

Zur Erinnerung, das ideale Buch für die Challenge gibts bei Amazon – Brunnen Notizbuch

Ich werde übrigens immer wieder mal Bonustipps auf tylaxlife.com veröffentlichen, wie du die Challenge aufpeppen kannst.

Ein Bonustipp als Belohnung

Mentale Gesundheit ist ein Punkt des Life Mastery Circles. Ein Weg dorthin ist Dankbarkeit.

Du könntest zum Beispiel jeden Abend, wenn du deine Tagesziele abhakst, noch drei Dinge zum Tag aufschreiben, für die du dankbar bist. Zum Beispiel ein gutes Essen, das schöne Wetter, ein nettes Kompliment etc.

Auf diese Weise fängst du automatisch an, dich auf Positives in deinem Leben zu konzentrieren.

Und noch zwei Dinge in eigener Sache:

Wenn du Hilfe beim „Herunterbrechen“ deiner Ziele benötigst, dann lass einfach ein Kommentar oder eine Email da und wir versuchen gemeinsam, eine passende Lösung für dich zu finden. Und ich freue mich natürlich auch über jedes andere Feedback von dir! 🙂

Falls dein größtes Problem bisher immer dein innerer Schweinehund war, empfehle ich dir meinen Artikel Faulheit für immer überwinden.

Sarwusss und viel Spaß im Goodlife!

Mathias

Befreie deinen Wolf im Faulpelz

Hast du oft das Gefühl, einfach nicht vom Fleck zu kommen? Wieder ein Tag in Netflix investiert, statt in deine Zukunft? Findest du immer die besten Ausreden, um dich vor unangenehmen Aufgaben zu drücken? Dann bist du hier bomben-richtig!

In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, wie ich es geschafft habe, ein für alle Mal meine Faulheit zu überwinden. Der Grund warum ich dir das zeigen möchte ist einfach: Nur so kannst du irgendwann einmal das Leben leben, von dem du eigentlich schon lange träumst.

Viele Menschen sind erfolgreiche Unternehmer, Sportskanonen und Millionäre. Zu diesen Menschen wurden sie allerdings nicht durch Netflix und dem Pizza Lieferservice. Die wenigsten hatten davon auch nur Glück. Nein..

Die meisten erfolgreichen Menschen haben es gelernt, ihre Zeit sinnvoll und zielgerichtet einzusetzen und hart an ihrem Ziel zu arbeiten. Das Gegenteil von dem, was Faulheit ist. 

Lass uns also keine Zeit verlieren, um es ihnen gleich zu tun. Denn wir sind hungrige Wölfe, vielleicht bisher im Faulpelz, aber spätestens ab heute nicht mehr!

3 Arten der Faulheit

Generell kann man sagen, dass Faulheit eigentlich nichts anderes als fehlende Motivation bzw. nicht zielgerichtet-eingesetzte Motivation ist. Es gibt viele Gründe, warum es so weit kommen kann. Die meisten Gründe stammen aber von einer dieser 3 Arten von Faulheit:

  • Faulheit aufgrund von Entmutigung, Angst oder Abschreckung
  • Faulheit aufgrund fehlender Ideen und Inspiration
  • Faulheit aufgrund von zu vielen oder zu intensiven anderen Arbeiten

Diese drei Unterscheidungen zu kennen ist extrem hilfreich. Nur so kann man seine eigene Faulheit unter die Lupe nehmen und die richtigen Gegenschritte unternehmen. Oft ist es nämlich so, dass man gar nicht genau weiß, warum man eigentlich seine Zeit verplempert – man macht es einfach.

In meinem Fall war es teilweise sogar eine Kombination aus der ersten und dritten Art. Wobei ich mir vermutlich ganz bewusst sehr viele intensive Arbeiten gesucht habe, einfach nur, um mich vor den unangenehmen drücken zu können. So brauchte ich keine Ausrede und kein schlechtes Gewissen haben.

Das Mindset eines notorischen Faulpelzes ist äußerst kreativ und verwischt seine Spuren meist gut.

Da wir uns hier bei Tylax aber nicht wie Doris Durchschnitt und Otto Normal einfach damit abfinden, sondern erfolgreiche und lösungsorientierte Menschen sind, werden wir auch mit solchen Herausforderungen fertig.

Los gehts also mit den fünf Schritten aus der Faulheit

Lasst die Wölfe los, mit diesen 5 Regeln

  1. Sag tschüss zum Überdenken

Würde es fürs Überdenken einen Titel geben, wäre ich vermutlich 15 Jahre in Folge Meister in der Schwergewichtsklasse geworden. Unglaublich, was ich dafür an Zeit verloren habe!

Jede noch so kleine Aufgabe war es wert, endlos viel Zeit damit zu verbringen, um an die möglichen negativen Konsequenzen zu denken und Ausreden zu suchen. 

„Fenster putzen? Heute? Keine Chance… sonst habe ich ja keine Zeit mehr für Sport und meine Freundin.“

Später am gleichen Tag:

„Sport? Heute? Keine Chance! Ich habe ja schon die ganze Zeit so ein leichtes Kratzen im Hals. Ich kann es einfach nicht riskieren, krank zu werden.“

Kommt dir das bekannt vor? Dann pass wirklich sehr auf! 

Das Überdenken ist eine der schlechtesten Gewohnheiten überhaupt, und kann dich auf lange Sicht wirklich extrem unglücklich, arm und ungesund machen. Nehmen wir und ein Beispiel an Doris Durchschnitt, die nun mit ihren 47 Jahren so denken muss:

„Sport? Heute? Keine Chance! Mein akuter Bewegungsmangel und das Kettenrauchen über die letzten 30 Jahre haben mich zu einem körperlichen Wrack gemacht – und nun ist es zu spät.“

Wie legt man diese Gewohnheit nun aber ab? Ganz einfach:

Wenn du eine wichtige Aufgabe hast, dann mach sie einfach! Hör endlich auf zu überlegen und nach Rechtfertigungen zu suchen, warum du etwas nicht machen möchtest. Mach es einfach! Lasse es nicht mehr zu, dass wichtige Aufgaben eine Option sind, sondern mache sie zu einer Pflicht! Es ist einfach nur eine Kopfsache.

Wenn du erstmal damit angefangen hast und diese Denkweise durchziehst, wird dieses Verhalten ebenso zur Gewohnheit, wie sie vorher das Überdenken war. 

Am besten suchst du dir dafür eine kleine Aufgabe, die du immer und immer wieder aufgeschoben hast, machst sie zu einem Teil der Goodlife Book – Challenge und erledigst sie – jeden Tag – ohne Ausrede. Und wenn du nicht mehr darüber nachdenken musst, weil die kleine Aufgabe zur Gewohnheit wurde, suchst du dir eine neue, ein bisschen größere Aufgabe und wiederholst das Spiel. Frag dich selbst: Wo wirst du so in 5 Jahren sein?

Sicher sehr viel weiter, als du es jetzt bist!

2. Finde dein Faulheitsfeld

Anhand der 3 verschiedenen Arten von Faulheit ist es nun wichtig zu klären, warum du eigentlich faul bist.

Hier ein verzwicktes, aber nicht seltenes Beispiel, wie sich manche von uns jeden Tag selbst ein Bein stellen:

Machst du keinen Sport, weil du dich nach der Arbeit eigentlich immer zu müde fühlst? Dann wäre wohl Morgensport eine Möglichkeit für dich. Oder du siehst noch genauer hin und überlegst, warum du ständig so müde bist nach deiner Arbeit. Wie sieht deine Ernährung aus? Viel Zucker, viel Koffein, viel zu viel Fett? Dann hat deine Ernährung ganz bestimmt massive Auswirkungen auf dein Energie-Level. Warum ernährst du dich so? Weil du aus Zeitmangel nicht kochen kannst? Warum hast du Zeitmangel? Weil du abends immer so lange vor dem Computer sitzt und deshalb in der Früh nicht aus dem Bett kommst, um dir eine Mahlzeit vorzubereiten? Dann solltest du früher schlafen gehen. So kannst du dich besser ernähren, fühlst dich ausgerastet und bist abends fitter um Sport zu treiben! 

Hast du aber einfach keine Lust auf Sport, weil du vielleicht früher in der Schule oft für deine Unsportlichkeit gemobbt worden bist? Dann wäre es vermutlich das beste, wenn du alleine oder mit einem professionellen Psychotherapeuten an deinem Unterbewusstsein arbeitest. Der Spaß wurde dir verständlicherweise von anderen genommen, daher muss das Feuer und die Begeisterung erst wieder entfacht werden. Das erreichst du am besten, wenn du neue Glaubenssätze installierst und alte beseitigst.

Egal wo der Schuh auch drückt – du siehst, es ist wirklich unabdingbar, die Wurzel des Problems zu orten. Nur so kann man eine langfristige Lösung finden. Nimm dir Zeit, überlege genau und höre bitte nicht auf Otto Normal, der sich selbst schon aufgegeben hat und dir erklärt, dass Sport Mord ist. Es gibt für jedes Problem eine Lösung, aber Otto hat sie nicht!

3. Keine Off-Tage und falschen Belohnungen

Off-Tage sind Tage, an denen du nichts tust, um voran zu kommen. Auch wenn es im ersten Moment nach Burnout klingt, wenn man keine Off-Tage mehr einlegt, halte kurz inne und lies dir den folgenden Absatz durch.

Viele von uns machen einen der größten Fehler überhaupt. Und das immer und immer wieder. Sie „belohnen“ sich mit unproduktiven Dingen, nachdem sie etwas produktives gemacht haben. 

In etwa so: „Diese Packung Chips habe ich mir jetzt wirklich verdient, nach der anstrengenden Sport-Einheit am Nachmittag.“ 

HALT! Wenn du so denkst, dann hör bitte sofort damit auf! Denn was du machst, ist fatal.

Durch diesen einen Satz bewirkst du nämlich gleich zwei Dinge: Du beschreibst den Sport als Anstrengung – und somit etwas negatives, während die Chips die Belohnung – also etwas positives sind. Das ist das garantierte Mittel zur Niederlage! Denn dein Gehirn mit seinem Unterbewusstsein wird sich von mal zu mal mehr daran gewöhnen, dass Sport etwas negatives ist und Chips dich glücklich machen.

Ähnlich verhält es sich auch mit sogenannten Off-Tagen.

„Diese Woche habe ich fünf Tage wirklich viel gearbeitet, daher mach´ ich heute nichts und gönne ich mir heute einen Netflix-Sonntag.“ 

Schlimm.. Exakt die selbe Denkweise wie oben mit den Chips, nur verplempert man sogar einen ganzen Tag. 

Verstehe mich bitte an diesem Punkt nicht falsch! Ich behaupte nicht, dass du dich nicht auch mal zurücklehnen und entspannen kannst. Natürlich sollst du das tun.

Ich möchte dir nur zeigen, dass du genauso einen Sonntag Nachmittag chillen kannst, nachdem du zumindest in der Früh ein bisschen Sport getrieben oder ein paar Seiten von einem guten Sach-Buch gelesen hast. 

Mache produktive Dinge zur Gewohnheit, zumindest ein paar Minuten am Tag. Und hör damit auf, unproduktive und ungesunde Dinge als Belohnung anzusehen. Sieh es als Genussmittel und zur Belohnung hast du dank deiner Disziplin trotzdem ein Sixpack im Sommer und keine Gesundheitsprobleme.

4. Verzeih dir, wenn du faul warst.

Verzeihe dir selbst, wenn du lange Zeit wichtige Dinge schleifen gelassen hast. Es bringt nichts, sich daran aufzuhängen, denn was vergangen ist, ist vergangen. Nur Doris und Otto glauben, dass die Vergangenheit auch die Zukunft bestimmt.

Für diesen Zweck möchte ich dir ein altes chinesisches Sprichwort zeigen. Eines meiner Lieblingszitate übrigens:

Die beste Zeit um einen Baum zu pflanzen war vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt!“ 

Jetzt! Nicht morgen.. Fang an!

Und falls du noch Probleme hast, dir Fehler zu verzeihen, kann ich dir meinen Artikel Wie man aus Fehlern maximal profitiert empfehlen.

5. „Aber was wäre, wenn..“ – Ruhe jetzt!

Eliminiere sogenannte „aber was wäre, wenn..“ – Gedanken. Versuche nicht an mögliche negative Konsequenzen in einer Woche oder einem Monat zu denken. Arbeite an deinem Ziel und mach es so oft wie möglich im jetzigen Moment. Niemand weiß, was in einer Woche, einem Monat oder einem Jahr passieren wird, also höre auf, dafür Zeit zu verschwenden und dich darüber zu sorgen.

Die dafür benötigte Energie kann viel produktiver eingesetzt werden.

Deine Zeit ist gekommen

Mit diesen fünf Schritten hast du alles was du brauchst, um den Faulpelz endgültig an den Haken zu hängen. Ich bin überzeugt davon, dass auch du mit diesen 5 Regeln in Zukunft keine Ausreden und Entschuldigungen an dich selbst suchen musst. Wende sie einfach immer wieder an und genieße schon bald massive Erfolge!

Falls du auch noch ein paar Tipps für mich und das Rudel… ähm, die Community hast, wie wir Faulheit ein für alle Mal los werden können, dann lass es uns durch einen Kommentar wissen. Wir freuen uns sehr!

Also, ab an die Arbeit und bis bald,

Mathias

Aus Fehlern lernen – der garantierte Erfolg!

Das obere Prozent

Bestimmt hast du schon mal die Annahme gehört, dass nur ca. 1-2 Prozent der Bevölkerung erfolgreich sind. Unzählige Businesscoaching-Seminare hören deshalb auf Titel wie „Wie du es schaffst, zum obersten Prozent zu gehören.“, oder so ähnlich.

Ich behaupte, dass alle, die solche Titel erstellen und so denken, so weit weg vom Erfolg sind, wie die Sonne von der Erde. Und das behaupte ich auch noch, wenn diese Menschen vielleicht sogar millionenschwer sein mögen. 

Warum? Ganz einfach! Sie haben schon das grundlegendste Prinzip des Erfolgs nicht verstanden. Nämlich, dass jeder Erfolg ein persönlicher Erfolg ist.

Das bedeutet, jeder Mensch auf dieser Welt ist auf seine Art und Weise erfolgreich. Manche haben Geld um ganze Städte zu bauen, andere wiederum schaffen heute fünf statt vier Liegestütze, wie vor zwei Wochen noch.

Erfolg ist nichts anderes als heute besser zu sein, als man gestern war – und das ist jeder von uns! Sonst würden wir wohl immer noch kein Wort sprechen und auf unseren Knien rum krabbeln.

Trotzdem bleibt keine Zeit, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Denn so wie jeder erfolgreich ist, so kann jeder von uns auch noch erfolgreicher werden. 

Und weil man sprichwörtlich rostet, wenn man rastet, zeige ich dir heute anhand eines gerade erlebten Beispiels aus meiner Arbeit und ein paar Denkanstößen, wie das im täglichen Leben funktioniert

Goethe oder Doris Durchschnitt?

Glaubt man den Erzählungen, so hat Thomas Edison, einer der größten Erfinder der Geschichte, über 10.000 (!) Fehlversuche gebraucht, bevor er die erste funktionierende Glühbirne entwickeln konnte. Und auch der bekannte Dichter, Johann Wolfgang von Goethe, sah Fehler lieber als „Aufklärungen“ von denen er profitierte, als sich davon aus der Bahn werfen zu lassen. 

Du siehst, solche klugen Köpfe stehen Fehlern also sehr offen gegenüber.

Leider wird uns dennoch sehr oft schon von klein auf gelehrt, dass Fehler etwas Schlechtes sind. Oftmals durch die Schule oder die Erziehung. Diese Fehler können sogar oftmals sogar zu ziemlich heftigen Bestrafungen führen. 

Und die Entwicklung zeigt deutlich, wohin uns das gebracht hat. Wir entwickeln uns in rasanter Geschwindigkeit immer weiter in Richtung einer Null-Fehler-Gesellschaft, ohne jeglicher Toleranz gegenüber Missgeschicken.

Daher eine kurze Zwischenfrage an dich: Glaubst du lieber an das Weltbild der verbitterten Frau Professor Doris Durchschnitt, die dir jeden noch so kleinen Fehler ausnahmslos ankreidet und dir am liebsten ganz old-school die Rute über die Finger ziehen würde? 

Oder glaubst du doch lieber Goethe, dem Mann mit dem höchsten IQ der Geschichte, der sich über Fehler freute, weil er wusste, dass sie ihn weiter bringen können.

Ich glaube und hoffe, dass du für Goethes Sichtweise bist. Falls du aber immer noch zweifelst ob Fehler wirklich etwas Gutes sind, kommt hier der ultimative Beweis:

 

 

Mega, oder? 

So, jetzt wo du hoffentlich auf meiner Seite bist, lass mich dir erklären, wie du nun aus Fehlern lernen kannst.

Ich möchte dir diese Schritte gerne anhand eines Beispiels näher bringen, welches mir persönlich vor zwei Tagen erst passiert ist. Dieses Beispiel war kein eindeutiger persönlicher Fehler und deshalb nicht leicht als solcher erkennbar – dafür aber umso wertvoller.

Meine kleine Erlebnisgeschichte

Vor kurzem bin ich bitter auf die Schnauze gefallen. Nicht wirklich, aber umgangssprachlich. 

Es war Donnerstag vor einer Woche, als ich in der Arbeit bei einem Kaffeeautomaten-Gespräch mitbekam, dass in einer Schule, gleich gegenüber von meiner Firma, ein berufsbegleitendes Marketing-Studium angeboten wird. 

Da ich mich schon seit Jahren gerne für so ein Studium interessierte, dachte ich „Das ist die Chance!“. Ich habe mich gleich telefonisch für den Platz beworben und am nächsten Tag saß ich auch schon beim Vorstellungsgespräch in der Schule.

7 Tage bis zum Studienstart

Das Vorstellungsgespräch verlief einigermaßen gut, aber noch hatte ich keine Gewissheit.

Ich habe natürlich trotzdem meinem Chef direkt nach dem Vorstellungsgespräch mitgeteilt, was ich vorhatte. Ich musste schließlich auch  noch anfragen, ob mein Anstellungsverhältnis für knappe zwei Jahre von einer Vollzeitbeschäftigung auf eine Teilzeitbeschäftigung verringert werden könnte. Nur so wäre das Studium überhaupt durchführbar gewesen.

Da dies aber bei anderen Mitarbeitern auch schon funktioniert hat, war ich vorerst ziemlich siegessicher. Auch wenn mein Chef meinte, dass er darüber schlafen müsse und nicht so begeistert ist.

3 Tage bis zum Studienstart

Irgendwie musste ich trotz zerknittertem Hemd und regennassen Haaren beim Vorstellungsgespräch ein gutes Bild abgegeben haben. Es war Dienstag, der 18.09. und da war sie, die Email mit dem offiziellen Ja der Universität. Ich war tatsächlich aufgenommen.

Ich wollte am liebsten einen Salto im Stand machen, entschied mich dann aber doch gegen einen Genickbruch und ging stattdessen zum Chef, um mit seiner Einverständnis zur Teilzeitanstellung alles zu besiegeln.

Aber wie heißt es so schön? Übermut kommt vor dem Fall.

Ganz nach diesem Motto wurde nur Sekunden später mein ganzer Zukunftsplan über den Haufen geworfen, als ich statt des erwarteten Ja´s vom Chef mit einer Absage abgespeist wurde.

„Aufgrund von mehreren möglichen Abgängen einiger Mitarbeit in der näheren Zukunft, sei es nicht möglich, mir meinen Wunsch der Arbeitszeitverringerung zu genehmigen. Das Risiko wäre zu groß.“, so der Chef.

Nachdem auch nach einiger Diskussion kein Kompromiss erreicht werden konnte, ging ich schließlich mit 50% Wut und 50% Enttäuschung aus dem Büro. Nur noch ein kleiner Funken Hoffnung war übrig, aber ich gab nicht so schnell auf.

1 Tag bis zum Studienstart und Anmeldeschluss

Ich überlegte mir tagelang Argumente, warum ich finde, dass ich eine Verringerung der Arbeitszeit verdient hätte. Und als ich gerade zum Chef gehen und meine Punkte vortragen wollte, war er nicht mehr im Haus. Er war auf dem Weg in den Urlaub. Somit war das Nein also in Stein gemeißelt und der Traum vom Studium offiziell geplatzt.

 

Im nächsten Abschnitt möchte ich dir zeigen, wie ich versuche, auch aus solchen scheinbaren negativen Situationen trotzdem so gut wie möglich zu profitieren.

5 Schritte zum Erfolg – vielleicht auch 6

  1. Die Analyse

Wäre ich nach dem Korb vom Chef immer noch mein 24-jähriges Ich gewesen, ich hätte wohl am liebsten ein Loch in die geschlossene Büro-Tür geschlagen. 

So denkt in diesem Fall doch fast jeder, oder? Nach solchen fadenscheinigen Argumenten und einem zumindest vorerst geplatzten Lebenstraum ist der Weg in die Opferrolle meistens schnell gefunden. Und der Stammtisch freut sich auch schon wieder über eine hitzige Diskussion über unfähige Chefs und, dass die sowieso alle nichts können.

Aber genau an diesem Punkt kommt das, was mit der „oberen Prozent“ – Regel wirklich gemeint ist, tatsächlich zum Tragen! 

Während Doris Durchschnitt nach diesem Schnitzer wahrscheinlich ihren Frust mit einer Flasche Wein ertränken und vor ihrem Freund, Otto Normal, ihrem Chef das Kreuz abfluchen würde, beginnen lösungsorientierte Menschen mit einem ganz anderen, wichtigen Prozess. 

Sie analysieren zuerst einmal, was eigentlich passiert ist.

Für so eine Analyse benötigt man vor allem zwei Dinge:

  • einen klaren, kühlen Kopf und Objektivität (also besser den ersten Ärger mal vorbei gehen lassen und runter kommen)
  • das notwendige Selbstreflexionsvermögen (ist eine Übungssache und wird von Mal zu Mal besser)

In meinem Beispiel kam ich bei der Analyse zu folgenden Erkenntnissen:

  • Ich habe innerhalb von 7 Tagen einen Studienplatz ergattern wollen und meinen Chef zwischen Tür und Angel dazu gedrängt, mir eine Teilzeitanstellung zu genehmigen
  • Unsere Firma sucht seit Monaten erfolglos neue Mitarbeiter
  • Meine gesamte Forderung beinhaltete unter diesen Umständen nicht einen einzigen Vorteil für die Firma
  • Ich habe mir nicht einmal 5 Minuten Zeit genommen, mich auf das Gespräch mit dem Chef vorzubereiten und mir Argumente zu überlegen
  • Ich hatte keinen Plan B, falls die Antwort unerwartet Nein lauten sollte

Du siehst, ich habe nicht sofort den Chef verurteilt. Das Gegenteil war der Fall. Ich habe versucht zu verstehen, warum er so gehandelt hat. Und warum die Situation so endete.

Dabei habe ich einfach alles hinterfragt, was mir eingefallen ist. Die Situation, in welcher die Firma gerade steckt, meine Art und Weise der Gesprächsführung, wer in welcher Rolle ist (wer fordert, wer erwidert) usw.

2. Das Eingeständnis

Natürlich fühlte ich mich vom Leben unfair behandelt und ärgerte mich auch nach wie vor über die Entscheidung meines Chefs. Doch nach den Erkenntnissen der Analyse musste ich mir einfach eingestehen, dass auch ich viele Dinge nicht richtig gemacht habe bzw. viel besser hätte machen können.

Das wichtigste wäre wohl mehr  Zeit gewesen. Hätte ich mir zumindest eine halbe Stunde Zeit genommen und mich gleich von vorn herein mit einer Win-Win Mentalität an die Sache gemacht, hätte ich bestimmte einige Argumente finden können, welche den Chef vielleicht überzeugt hätten. Zum Beispiel, dass ich nach dem Studium der Firma noch besser „dienen“ kann, weil ich X und Y gelernt habe.

Diese beiden Punkte brachten mich also schon mal auf die richtige Spur, aber es geht nichts über eine…

3. Rücksprache mit guten Freunden, dem Partner oder der Familie

Dieser Tipp ist einfach Gold wert! Kaum etwas auf dieser Welt kann einem so schnell weiterhelfen, wie ein guter Zuhörer, der möglichst unparteiisch ist und auch mal Fehler aufzeigen kann, ohne dabei zu verletzen.

Solltest du so jemanden kennen, dann nichts wie hin! Achte aber darauf, dass es nicht Doris Durchschnitt oder Otto Normal sind, die dich mit ihrem Pessimismus und ihrer Engstirnigkeit nur noch weiter nach unten ziehen…

4. Eigene Meinung bilden

Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem genug Eindrücke da sein sollten, um sich eine klare Meinung über den Sachverhalt zu bilden.

Dabei muss man übrigens nicht immer ausnahmslos Reue zeigen. Man kann auch zu dem Entschluss kommen, dass der Fehler Dinge ans Tageslicht brachte, die schon lange hätten geklärt werden müssen. So passiert es oft bei Streitsituationen in Partnerschaften, wenn sich viele kleine Dinge über lange Zeit anstauen und so hartnäckige Wolken über der Beziehung liegen. Bis eines Tages der Damm bricht und endlich über alles „geredet“ wird.

Du siehst, sich einen Fehler eingestehen heißt nicht zwangsläufig, dass es gleich weiter laufen muss, wie vor dem Fehler. Manchmal kann er sogar der Beginn von einem ganz neuen, viel besseren, Kapitel sein.

Zurück zu meinem Beispiel: Nachdem ich die oberen Punkte abgeschlossen hatte, gestand ich mir ein, dass ich dringend an meiner Überzeugunskunst arbeiten muss. Nur so kann ich in Zukunft in ähnlichen Situationen als Sieger vom Platz gehen. Gleichzeitig habe ich aber auch erkannt, dass ich zukünftig nicht mehr so abhängig von einer Arbeitsstelle sein möchte und meine Firma offenbar nicht wirklich begeistert über meine Zukunftspläne ist.

5. Verzeihen, Anwenden und Blick nach vor

Nun, da die Meinung gebildet ist, kommt der wichtigste Teil. Das Verzeihen und Anwenden des Gelernten.

Jeder Mensch macht Fehler und wenn es irgendwie möglich ist, sollte man sich selbst oder dem anderen diesen irgendwann auch wieder verzeihen. Hilfreich kann dabei folgendes Denkmuster sein:

„Ich/bzw Person XY wussten es zu diesem Zeitpunkt noch nicht besser, deshalb kam es zu dem Fehler. Heute ist ein neuer Tag, deshalb gebe ich ihm/ihr/mir eine zweite Chance.“

Im Normalfall bedarf es schon viel, um jemanden nie wieder verzeihen zu können. Daher könnte es gut sein, dass du manchmal einfach über deinen Schatten springen musst.

Nachdem dieser Punkt erledigt ist, folgt nun der wichtigste Schritt.

Nun muss das Gelernte verinnerlicht und umgesetzt werden. Und zwar so lange, bis man es wirklich intus hat. Dafür muss man sich die nötige Zeit geben und sich wirklich immer und immer wieder dazu anhalten, weiter zu lernen.

Man ist dann zwar vermutlich noch kein Goethe, aber zumindest hat man Doris Durchschnitt auf halber Strecke stehen gelassen.

In meinem Fall läuft das Verinnerlichen nun folgendermaßen ab:

Da ich also gerne besser Überzeugen können möchte, habe ich mir umgehend einige Rhetorik Bücher bei Amazon bestellt und werde diese nun Seite für Seite durcharbeiten und anwenden. Dieses Vorhaben werde ich auch in meine nächste 1 Buch, 1 Seite, 1 Tag – Challenge integrieren. Und natürlich.. Alles hilfreiche aus diesen Büchern erfährst du nach einer erfolgreich abgeschlossenen Testphase hier auf Tylax. 🙂

Und da auch meine Zukunft nicht mehr so stark von einer Firma abhängig sein sollte, werde ich nun noch motivierter daran arbeiten, weitere Einnahmequellen zu generieren. Zum Beispiel mit Tylax, Trading, Freelancing etc. Es gibt viele Möglichkeiten, und auch hier gilt: Was funktioniert, landet auf Tylax.

So einfach ist das. Nun noch Blick nach vor und ab gehts!

6. Bitte, bitte ein Bonustipp

Ok.. Hier ist ein Zitat von Otto von Bismarck. Und so unnötig ich auch den ersten Teil des Zitates finde, so wichtig ist der zweite Teil:

„Nur ein Idiot glaubt, aus eigenen Erfahrungen zu lernen. Ich ziehe es vor, aus den Erfahrungen anderer zu lernen, um von vornherein eigene Fehler zu vermeiden.“ – Otto von Bismarck

Wenn du mit offenen Augen durch die Welt gehst und aktiv zuhörst, kannst du sehr viel von anderen Menschen lernen. Vor allem auch aus ihren Fehlern. So kannst du dir extrem viel Zeit, Geld und Nerven sparen.

Ich hoffe, dass dir dieser Artikel gefallen hat und du dadurch vielleicht aus deinen eigenem Fehler profitierst und so noch erfolgreicher wirst. Falls du Hilfe bei einem schwierigen Problem brauchst oder noch weitere Tipps für mich und die epische Tylax Community hast, schreib es bitte jederzeit unten in die Kommentare.

Nächstes Mal geht es übrigens darum, wie du Faulheit überwinden kannst. Falls das ein Problem für dich darstellt, wirst du sicher viel Freude mit dem Artikel haben.

Also dann, mach´s gut und vergiss niemals: Das Leben ist einfach zu kurz, um durchschnittlich zu sein!

Mathias

Herzlich Willkommen!

Lass mich dir erklären, was der edle Gentleman aus dem Artikelbild mit „neuer Style, neue Mission“ genau meint. Dafür möchte ich mit einem kleinen Ausflug in meine jüngere Vergangenheit starten.

Tylax ist eine Idee, die mir schon vor mehreren Jahren gekommen ist. Es war viel Tüftelei, ein passendes Logo und Konzept zu finden, aber der Grundgedanke war eigentlich immer derselbe. Von Anfang an wollte ich meine Reise und Geschichte mit der Welt teilen, in der ich an mir selber und meinen größten Zielen arbeite.

Ich wollte jeden noch so kleinen Schritt festhalten. Immer, wenn ich in bestimmten Dingen erfolgreich bin, sollen alle einen nachvollziehbaren Weg erkennen, wie ich es geschafft habe. Wenn ich zum Beispiel einen fitten Körper habe, sollen alle Menschen immer bis ganz zurück an den blutigen Anfang meiner Trainingskarriere schauen können, um zu sehen, was ich wann, wie gemacht habe.

Diese Idee hat mich so überzeugt, dass ich mehrere Jahre meiner Freizeit dafür verwendet habe, mir neue Skills wie Webdesign, Film Schneiden und Webseitenerstellung anzueignen. Und so kam es, dass ich mir Anfang Juni 2018 tatsächlich endlich den Wunsch einer ansehnlichen und funktionierenden Webseite erfüllen konnte.

Natürlich ging ich auch sofort an die Arbeit, und schrieb meinen ersten Text. Damals noch auf Englisch und Deutsch, da es mein Ziel war, so viele Menschen wie möglich zu erreichen.

Voller Erfolg?

Nein! Wie so oft kam es sehr schnell ganz anders als geplant. Nachdem die erste Motivation verflogen war, kam.. Leere.

Ich hatte zwar ein paar gute Ideen für Artikel, aber einfach keinen Bock darauf, zu schreiben. Und so staubte alles wieder zu. Es vergingen Monate, bis mich vor einigen Tagen eine schwierige Situation in meiner Arbeit so wachrüttelte, dass sich für kurze Zeit mein gesamtes Weltbild überschlagen hat.

Ich kämpfte um einen Studienplatz an der FH Wien für Marketing und Verkauf. Scheinbar wusste ich zu überzeugen, denn ich konnte das Rennen um den Platz tatsächlich gewinnen. Der Schlag ins Gesicht kam aber postwendend, als mir mein Chef erklärt hat, dass er mir nach reichlicher Überlegung keine Teilzeitanstellung genehmigen kann. Auf gut Deutsch: die Arbeit ließ sich nicht mit dem Studium vereinbaren

Diese letzte Hürde war so groß, dass ich nicht ohne massive finanzielle Einschnitte an dem Studium teilnehmen hätte können. Ich hätte meinen Job kündigen müssen. Und nicht nur das, ich hätte auch aus meiner Wohnung ausziehen müssen, da es sich um eine Firmenwohnung handelt, in der ich dienstvertrags-gebunden lebe.

Ich musste den Traum vom Studium nach langem hin und her also einem durchschnittlichen Gehalt zuliebe aufgeben, da ich keinen Plan-B hatte, um Geld zu verdienen und zu überleben. Mit einem Mal erkannte ich, dass ich obwohl, ich seit meinem 24. Lebensjahr sehr viel Zeit investierte um weiter zu kommen, immer noch fast am selben Fleck stehe.

Kein fitter Körper; keine vollgefüllte Webseite und passives Einkommen, welches mir erlauben würde, zu studieren; kein eigenes Unternehmen; keine gesunde Ernährung; keine regelmäßige Meditation; kein neues schönes Haus und cooles Auto; nichts… Alles nur Träume, die auch am 28. Geburtstag immer noch nur Träume sind. Und eine fesselnde Abhängigkeit von einigen, wenigen Personen.

Zusätzlich habe ich erkannt, dass ich in den vergangen 4 Jahren zwar extrem viel theoretisches Wissen angesammelt habe, aber einfach zu wenig daraus gemacht habe. Der Traum war also scheinbar geplatzt und ich meinte kurz, für ein Leben im Durchschnitt verdammt zu sein.

Nach einigen Stunden voller Wut und Verzweiflung über mich selbst und die restliche Welt klopfte dann aber plötzlich der Kämpfer in mir an meine mentale Tür.

„Scheiß drauf!“ sagte er. Und er hatte Recht. Es war und ist an der Zeit, die Vergangenheit hinter mir zu lassen, mich dem Problem zu stellen, eine Lösung zu finden und wieder nach vorne zu schauen. Und eine erste Lösung kam prompt!

Ein Schritt zurück, zwei Schritte vor!

Nachdem ich meine Fehler, Interessen und Stärken hinterfragt habe, wurde mir klar, dass ich vorlauter Bäumen den Wald nicht mehr sah. Ich erkannte, dass ich mit dem Konzept von Tylax und meinem vorhandenen Wissen eigentlich schon lange alles hatte, um mit voller Kraft loslegen zu können. Das Problem war einfach, dass ich mir von Anfang an viel zu viel vorgenommen habe. So viel, dass ich es alleine schlichtweg nicht bewältigen konnte. 

Ich wollte ohne jegliche Hilfe eine deutsche und englische Webseite mit dazugehörigem zweisprachigem YouTube Kanal aufbauen. Und als ob das nicht schon genug wäre, hätte ich ja noch an meinem Leben und meiner Fitness arbeiten müssen, um überhaupt Material für Inhalte zu bekommen. Das alles neben einem Vollzeitjob und eine Beziehung – einfach nicht miteinander vereinbar. „Ich muss an mehr Zeit kommen!“ war mein erster Gedanke.

Was war also die Lösung? Meinen Job zu kündigen war ohne Plan B und einem vollen Konto keine Option. Und meine Beziehung aufgeben? Schon gar nicht! So blieb eigentlich nur mehr ein großer Zeitfaktor übrig. Tylax.. Die Zeit war gekommen, das Projekt abzuspecken. Der Arbeitsaufwand musste auf ein realistisches Level heruntergeschraubt werden und die Lösung war eigentlich relativ simpel und naheliegend. Vorerst nur mehr Inhalte in meiner Muttersprache – Deutsch. 

Es fühlte sich zwar in gewisser Weise fast so an, als müsst man sein eigenes Kind hergeben. So aber wurde mit einem Schlag das Arbeitspensum um mindestens die Hälfte reduziert.

Und nur Minuten später war es wieder soweit.. Frische Ideen brachen wie in einer Flutwelle über mich herein. Es brannte wieder, das innere Feuer. Aber nicht wie sonst, sondern so, als hätte jemand einen Brandbeschleuniger hinein geleert.

Lange Rede, kurzer Sinn! Der neue Style und die neue Mission, die der edle Gentleman also meint, sind folgende: Ab sofort gibts alle Inhalte für meine rund 200 Millionen deutschsprachigen Freunde in Deutsch-only und die Mission lautet, endlich erkennbar vom Fleck zu kommen. Keine Ausreden und kein Aufschieben mehr! 

Jetzt wird gehustlet.. Entschuldigung, ich meine natürlich „hart gearbeitet“. Ganz nach dem Motto, raus aus dem Durchschnitt und hinein ins Glück! 

Bis bald, 

Mathias