Befreie deinen Wolf im Faulpelz

Hast du oft das Gefühl, einfach nicht vom Fleck zu kommen? Wieder ein Tag in Netflix investiert, statt in deine Zukunft? Findest du immer die besten Ausreden, um dich vor unangenehmen Aufgaben zu drücken? Dann bist du hier bomben-richtig!

In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, wie ich es geschafft habe, ein für alle Mal meine Faulheit zu überwinden. Der Grund warum ich dir das zeigen möchte ist einfach: Nur so kannst du irgendwann einmal das Leben leben, von dem du eigentlich schon lange träumst.

Viele Menschen sind erfolgreiche Unternehmer, Sportskanonen und Millionäre. Zu diesen Menschen wurden sie allerdings nicht durch Netflix und dem Pizza Lieferservice. Die wenigsten hatten davon auch nur Glück. Nein..

Die meisten erfolgreichen Menschen haben es gelernt, ihre Zeit sinnvoll und zielgerichtet einzusetzen und hart an ihrem Ziel zu arbeiten. Das Gegenteil von dem, was Faulheit ist. 

Lass uns also keine Zeit verlieren, um es ihnen gleich zu tun. Denn wir sind hungrige Wölfe, vielleicht bisher im Faulpelz, aber spätestens ab heute nicht mehr!

3 Arten der Faulheit

Generell kann man sagen, dass Faulheit eigentlich nichts anderes als fehlende Motivation bzw. nicht zielgerichtet-eingesetzte Motivation ist. Es gibt viele Gründe, warum es so weit kommen kann. Die meisten Gründe stammen aber von einer dieser 3 Arten von Faulheit:

  • Faulheit aufgrund von Entmutigung, Angst oder Abschreckung
  • Faulheit aufgrund fehlender Ideen und Inspiration
  • Faulheit aufgrund von zu vielen oder zu intensiven anderen Arbeiten

Diese drei Unterscheidungen zu kennen ist extrem hilfreich. Nur so kann man seine eigene Faulheit unter die Lupe nehmen und die richtigen Gegenschritte unternehmen. Oft ist es nämlich so, dass man gar nicht genau weiß, warum man eigentlich seine Zeit verplempert – man macht es einfach.

In meinem Fall war es teilweise sogar eine Kombination aus der ersten und dritten Art. Wobei ich mir vermutlich ganz bewusst sehr viele intensive Arbeiten gesucht habe, einfach nur, um mich vor den unangenehmen drücken zu können. So brauchte ich keine Ausrede und kein schlechtes Gewissen haben.

Das Mindset eines notorischen Faulpelzes ist äußerst kreativ und verwischt seine Spuren meist gut.

Da wir uns hier bei Tylax aber nicht wie Doris Durchschnitt und Otto Normal einfach damit abfinden, sondern erfolgreiche und lösungsorientierte Menschen sind, werden wir auch mit solchen Herausforderungen fertig.

Los gehts also mit den fünf Schritten aus der Faulheit

Lasst die Wölfe los, mit diesen 5 Regeln

  1. Sag tschüss zum Überdenken

Würde es fürs Überdenken einen Titel geben, wäre ich vermutlich 15 Jahre in Folge Meister in der Schwergewichtsklasse geworden. Unglaublich, was ich dafür an Zeit verloren habe!

Jede noch so kleine Aufgabe war es wert, endlos viel Zeit damit zu verbringen, um an die möglichen negativen Konsequenzen zu denken und Ausreden zu suchen. 

„Fenster putzen? Heute? Keine Chance… sonst habe ich ja keine Zeit mehr für Sport und meine Freundin.“

Später am gleichen Tag:

„Sport? Heute? Keine Chance! Ich habe ja schon die ganze Zeit so ein leichtes Kratzen im Hals. Ich kann es einfach nicht riskieren, krank zu werden.“

Kommt dir das bekannt vor? Dann pass wirklich sehr auf! 

Das Überdenken ist eine der schlechtesten Gewohnheiten überhaupt, und kann dich auf lange Sicht wirklich extrem unglücklich, arm und ungesund machen. Nehmen wir und ein Beispiel an Doris Durchschnitt, die nun mit ihren 47 Jahren so denken muss:

„Sport? Heute? Keine Chance! Mein akuter Bewegungsmangel und das Kettenrauchen über die letzten 30 Jahre haben mich zu einem körperlichen Wrack gemacht – und nun ist es zu spät.“

Wie legt man diese Gewohnheit nun aber ab? Ganz einfach:

Wenn du eine wichtige Aufgabe hast, dann mach sie einfach! Hör endlich auf zu überlegen und nach Rechtfertigungen zu suchen, warum du etwas nicht machen möchtest. Mach es einfach! Lasse es nicht mehr zu, dass wichtige Aufgaben eine Option sind, sondern mache sie zu einer Pflicht! Es ist einfach nur eine Kopfsache.

Wenn du erstmal damit angefangen hast und diese Denkweise durchziehst, wird dieses Verhalten ebenso zur Gewohnheit, wie sie vorher das Überdenken war. 

Am besten suchst du dir dafür eine kleine Aufgabe, die du immer und immer wieder aufgeschoben hast, machst sie zu einem Teil der Goodlife Book – Challenge und erledigst sie – jeden Tag – ohne Ausrede. Und wenn du nicht mehr darüber nachdenken musst, weil die kleine Aufgabe zur Gewohnheit wurde, suchst du dir eine neue, ein bisschen größere Aufgabe und wiederholst das Spiel. Frag dich selbst: Wo wirst du so in 5 Jahren sein?

Sicher sehr viel weiter, als du es jetzt bist!

2. Finde dein Faulheitsfeld

Anhand der 3 verschiedenen Arten von Faulheit ist es nun wichtig zu klären, warum du eigentlich faul bist.

Hier ein verzwicktes, aber nicht seltenes Beispiel, wie sich manche von uns jeden Tag selbst ein Bein stellen:

Machst du keinen Sport, weil du dich nach der Arbeit eigentlich immer zu müde fühlst? Dann wäre wohl Morgensport eine Möglichkeit für dich. Oder du siehst noch genauer hin und überlegst, warum du ständig so müde bist nach deiner Arbeit. Wie sieht deine Ernährung aus? Viel Zucker, viel Koffein, viel zu viel Fett? Dann hat deine Ernährung ganz bestimmt massive Auswirkungen auf dein Energie-Level. Warum ernährst du dich so? Weil du aus Zeitmangel nicht kochen kannst? Warum hast du Zeitmangel? Weil du abends immer so lange vor dem Computer sitzt und deshalb in der Früh nicht aus dem Bett kommst, um dir eine Mahlzeit vorzubereiten? Dann solltest du früher schlafen gehen. So kannst du dich besser ernähren, fühlst dich ausgerastet und bist abends fitter um Sport zu treiben! 

Hast du aber einfach keine Lust auf Sport, weil du vielleicht früher in der Schule oft für deine Unsportlichkeit gemobbt worden bist? Dann wäre es vermutlich das beste, wenn du alleine oder mit einem professionellen Psychotherapeuten an deinem Unterbewusstsein arbeitest. Der Spaß wurde dir verständlicherweise von anderen genommen, daher muss das Feuer und die Begeisterung erst wieder entfacht werden. Das erreichst du am besten, wenn du neue Glaubenssätze installierst und alte beseitigst.

Egal wo der Schuh auch drückt – du siehst, es ist wirklich unabdingbar, die Wurzel des Problems zu orten. Nur so kann man eine langfristige Lösung finden. Nimm dir Zeit, überlege genau und höre bitte nicht auf Otto Normal, der sich selbst schon aufgegeben hat und dir erklärt, dass Sport Mord ist. Es gibt für jedes Problem eine Lösung, aber Otto hat sie nicht!

3. Keine Off-Tage und falschen Belohnungen

Off-Tage sind Tage, an denen du nichts tust, um voran zu kommen. Auch wenn es im ersten Moment nach Burnout klingt, wenn man keine Off-Tage mehr einlegt, halte kurz inne und lies dir den folgenden Absatz durch.

Viele von uns machen einen der größten Fehler überhaupt. Und das immer und immer wieder. Sie „belohnen“ sich mit unproduktiven Dingen, nachdem sie etwas produktives gemacht haben. 

In etwa so: „Diese Packung Chips habe ich mir jetzt wirklich verdient, nach der anstrengenden Sport-Einheit am Nachmittag.“ 

HALT! Wenn du so denkst, dann hör bitte sofort damit auf! Denn was du machst, ist fatal.

Durch diesen einen Satz bewirkst du nämlich gleich zwei Dinge: Du beschreibst den Sport als Anstrengung – und somit etwas negatives, während die Chips die Belohnung – also etwas positives sind. Das ist das garantierte Mittel zur Niederlage! Denn dein Gehirn mit seinem Unterbewusstsein wird sich von mal zu mal mehr daran gewöhnen, dass Sport etwas negatives ist und Chips dich glücklich machen.

Ähnlich verhält es sich auch mit sogenannten Off-Tagen.

„Diese Woche habe ich fünf Tage wirklich viel gearbeitet, daher mach´ ich heute nichts und gönne ich mir heute einen Netflix-Sonntag.“ 

Schlimm.. Exakt die selbe Denkweise wie oben mit den Chips, nur verplempert man sogar einen ganzen Tag. 

Verstehe mich bitte an diesem Punkt nicht falsch! Ich behaupte nicht, dass du dich nicht auch mal zurücklehnen und entspannen kannst. Natürlich sollst du das tun.

Ich möchte dir nur zeigen, dass du genauso einen Sonntag Nachmittag chillen kannst, nachdem du zumindest in der Früh ein bisschen Sport getrieben oder ein paar Seiten von einem guten Sach-Buch gelesen hast. 

Mache produktive Dinge zur Gewohnheit, zumindest ein paar Minuten am Tag. Und hör damit auf, unproduktive und ungesunde Dinge als Belohnung anzusehen. Sieh es als Genussmittel und zur Belohnung hast du dank deiner Disziplin trotzdem ein Sixpack im Sommer und keine Gesundheitsprobleme.

4. Verzeih dir, wenn du faul warst.

Verzeihe dir selbst, wenn du lange Zeit wichtige Dinge schleifen gelassen hast. Es bringt nichts, sich daran aufzuhängen, denn was vergangen ist, ist vergangen. Nur Doris und Otto glauben, dass die Vergangenheit auch die Zukunft bestimmt.

Für diesen Zweck möchte ich dir ein altes chinesisches Sprichwort zeigen. Eines meiner Lieblingszitate übrigens:

Die beste Zeit um einen Baum zu pflanzen war vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt!“ 

Jetzt! Nicht morgen.. Fang an!

Und falls du noch Probleme hast, dir Fehler zu verzeihen, kann ich dir meinen Artikel Wie man aus Fehlern maximal profitiert empfehlen.

5. „Aber was wäre, wenn..“ – Ruhe jetzt!

Eliminiere sogenannte „aber was wäre, wenn..“ – Gedanken. Versuche nicht an mögliche negative Konsequenzen in einer Woche oder einem Monat zu denken. Arbeite an deinem Ziel und mach es so oft wie möglich im jetzigen Moment. Niemand weiß, was in einer Woche, einem Monat oder einem Jahr passieren wird, also höre auf, dafür Zeit zu verschwenden und dich darüber zu sorgen.

Die dafür benötigte Energie kann viel produktiver eingesetzt werden.

Deine Zeit ist gekommen

Mit diesen fünf Schritten hast du alles was du brauchst, um den Faulpelz endgültig an den Haken zu hängen. Ich bin überzeugt davon, dass auch du mit diesen 5 Regeln in Zukunft keine Ausreden und Entschuldigungen an dich selbst suchen musst. Wende sie einfach immer wieder an und genieße schon bald massive Erfolge!

Falls du auch noch ein paar Tipps für mich und das Rudel… ähm, die Community hast, wie wir Faulheit ein für alle Mal los werden können, dann lass es uns durch einen Kommentar wissen. Wir freuen uns sehr!

Also, ab an die Arbeit und bis bald,

Mathias